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Skoda Octavia – Eine Klasse größer
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Auf 4,66 Meter streckt sich die Schräghecklimousine in die Länge Bilder

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Nun zeigt die tschechische VW-Tochter Skoda zum ersten Mal den Nachfolger des Bestsellers Octavia, der mit dem neuen Familiengesicht auf deutliches Wachstum setzt. Auf 4,66 Meter streckt sich die Schräghecklimousine in die Länge, das sind 9 Zentimeter mehr als der noch aktuelle Octavia. Beim Radstand ist der Sprung noch größer, um 10,8 Zentimeter sind die Achsen auseinander gerückt. Er liegt nun bei 2,68 Meter. Die Breite hat um 5 Zentimeter auf 1,83 Meter zugenommen.

Der Grund des Wachstums ist klar

Damit der Rapid (4,48 Meter lang) besser ins Portfolio passt und dem künftigen größeren Bruder keine Konkurrenz im eigenen Hause machen wird, musste der Octavia erheblich zulegen. Vor allem der Innenraum profitiert davon. Die Passagiere im Fond genießen eine Beinfreiheit, die der im Superb kaum nachsteht. Und der bewegt sich immerhin fast auf dem Niveau einer Oberklasse-Limousine mit verlängertem Radstand.

„Der Kunde erwartet von Skoda eben immer ein bisschen mehr“, sagt Jozef Kaban, Chefdesigner der Marke. Der Kompaktklasse, in der sich der bisherige Octavia gerne mit Wettbewerbern wie dem VW Golf oder dem Opel Astra messen ließ, ist er mit diesem Wachstumsschub jedoch entwachen. Künftig muss er sich im Vergleich anderen Fahrzeugen stellen, beispielsweise einem Hyundai i40.

Das Design ist von klaren Linien geprägt

Vor allem der Bug mit scharfen Scheinwerferkanten an den Kotflügeln gibt der Frontpartie Statur. Das Markenlogo sitzt selbstbewusst auf einer ausgeformten Nase der Motorhaube. Knappe Überhänge machen auch die Silhouette dynamisch. Das LED-Tagfahrlicht leuchtet aus leicht geknickten Stäben am unteren Ende der Scheinwerfer. Am Heck wiederholt sich das „Vieraugen-Gesicht“ von vorne, unter den LED-Rückleuchten mit c-förmigen Leuchtflächen sind rote Rückstrahler angeordnet.

Der Kofferraum schluckt wenigsten 590 Liter und markiert damit einen Rekordwert. Er biete genügend Platz für vier Golftaschen, heißt es. Auch sperriges Gepäck kann verstaut werden, die Laderaumlänge wächst nach dem Umklappen der Rückbank auf 2,40 Meter. Die Versionen mit zusätzlich umklappbarer Beifahrersitzlehne können sogar bis zu 2,74 Meter lange Gegenstände transportieren.[foto id=“446293″ size=“small“ position=“right“]

Trotz seines Wachstums ist der neue Octavia um 102 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Gemeinsam mit dem auf 0,29 cW optimierten Luftwiederstandsbeiwert sorgt dies für geringeren Treibstoffkonsum. Die sparsamste Version, der Octavia Greenline mit seinem 77 kW/105 PS starken Selbstzünder, emittiert lediglich 89 g/km an CO2 und verbraucht 3,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Am anderen Ende des Angebots steht der RS, der zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt wird und zum schnellsten Octavia aller Zeiten werden soll. Bis dahin markiert der 1,8 TSI-Benziner mit 132 kW/180 PS die Leistungsspitze der Baureihe. In Vorbereitung ist außerdem eine LPG-Variante, die kostengünstig mir Autogas unterwegs sein wird. Ein Kombi erweitert das Portfolio noch im kommenden Jahr.

Klar, dass Skoda um den Einsatz moderner Assistenzsysteme nicht herumkommt. Spur- und Abstandswächter gehören unter anderem dazu, ebenso ein Müdigkeitswarner und das Notbremssystem. Bis zu neun Airbags sorgen für passive Sicherheit an Bord. Über Preise will bei Skoda noch keiner reden. Billiger als das aktuelle Modell wird der neue Octavia jedoch sicher nicht, wenn er Mitte Februar in Deutschland auf den Markt kommt.

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