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Škoda Yeti: Auf den Spuren des Berggeistes
Škoda Yeti: Auf den Spuren des Berggeistes Bilder

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Von Thomas G. Zügner

Über Jahrhunderte hinweg galt der Yeti als geheimnisvolles Fabelwesen, das, in weißen Pelz gekleidet, in eisigen wie unwegsamen Bergregionen lebte und Verirrten den richtigen Weg zeigte, damit diese wieder sicher in heimische Gefilde zurückfanden. Selbst bis in die späten 1990er-Jahre geisterten unscharfe Fotos vom mysteriösen Yeti und dessen Spuren im Schnee des tibetischen Hochlandes durch die Medien.

Der Yeti ist zurück…

Erst der Südtiroler Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner entzauberte die Mär vom geheimnisumwitterten Berggeist, indem er im Himalaya dessen Spuren folgte und ziemlich ernüchternde weil natürliche Erklärungen für das Phänomen lieferte. Nun ist der Yeti zurück in Form eines kompakten Mehrzweckfahrzeugs aus dem Hause Škoda.

Lifestyle

Die Tschechen betreten mit dem 4,22 Meter langen Yeti Neuland. Der Steilheck-Fünftürer, der im Juli auf den Markt kommt, ist nach Fabia, Octavia, Roomster und Superb die fünfte Baureihe im Portfolio der Marke. Nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden Reinhard Jung handelt es sich beim Yeti erstmalig bei Škoda um ein Produkt, das nicht nur auf die automobilen Grundbedürfnisse der Kunden ausgerichtet ist, sondern zusätzlich einen gehörigen Schuss Lifestyle bietet.[foto id=“88439″ size=“small“ position=“right“]

Design

Klar und einfach gezeichnet hat Josef Kabaň den neuen Yeti. Auf überflüssige Schnörkel verzichtete der Chefdesigner ganz bewusst. Der horizontale Verlauf der Linien wird nur durch die vertikale B-Säule unterbrochen. Dagegen wurden die drei übrigen Dachpfosten optisch entfernt, indem sie hinter schwarz lackiertem Glas verschwanden. Diese Maßnahme verstärkt den Eindruck einer massigen Rundumverglasung.

Von vorne dominiert beim Yeti das typische Gesicht der Marke mit dem ausdrucksstarken Kühlergrill. Ausgestellte Radhäuser verleihen dem Tschechen ebenso einen kraftvollen Auftritt wie die Kunststoffschweller an den unteren Karosseriekanten von Front und Heck. Eine witzige Idee ist der in die vorderen Scheinwerfergläser eingravierte Yeti-Schriftzug.

Innenraum

Optische Zurückhaltung übte Chefdesigner Josef Kabaň auch im Innenraum, worunter aber glücklicherweise weder Funktionalität noch Ergonomie gelitten haben. Trotz seiner kompakten Außenabmessungen bietet der Škoda Yeti ein erstaunlich großzügiges Platzangebot. Zum luftigen Raumgefühl trägt natürlich auch die Fahrzeughöhe von 1,69 Metern bei. Die Sitzposition ist erhöht, so dass die Passagiere eine entsprechende Übersicht über das Verkehrsgeschehen genießen.

Praktisch ist das variable Sitzkonzept im Fond, wo sich die drei Einzelsitze separat umklappen und sogar ausbauen lassen. Dadurch erweitert sich das Kofferraumvolumen von 405 auf 1760 Liter. Die beiden äußeren [foto id=“88440″ size=“small“ position=“left“]Plätze sind in der Länge verschiebbar und bei ausgebautem Mittelplatz zusätzlich in der Querrichtung.

Allradantrieb

Nomen est omen: Beim Namen Yeti darf natürlich erwartet werden, dass dessen Träger auch abseits der geteerten Pfade eine gute Figur abgibt. Deshalb hat Škoda den Kompaktwagen mit einem permanenten Allradantrieb ausgerüstet. Lediglich der schwächste Benziner ist ausschließlich mit Frontantrieb erhältlich, beim Basisdiesel steht diese Möglichkeit alternativ zur Verfügung. Für zusätzliche Sicherheit und hervorragende Traktion auch unter schwierigen Bedingungen sorgt die weiter verfeinerte Lamellenkupplung des schwedischen Herstellers Haldex. Dabei werden je nach Fahrsituation und Bedarf bis zu 96 Prozent der Antriebskraft auf die Vorderachse geleitet oder bis zu 90 Prozent zu den hinteren Rädern geschickt. Der Fahrer braucht dazu weder Tasten noch Hebel betätigen, sondern kann sich voll auf seine Tätigkeit konzentrieren.

Weiter auf Seite 2: Off-Road-Fahrassistent; Motorenpalette; Preise; Fazit

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Off-Road-Fahrassistent

Eine besonders pfiffige Ergänzung ist der in der Experience-Ausstattungslinie enthaltene Off-Road-Fahrassistent. Er aktiviert per Tastendruck eine Anfahrtshilfe, die es bei extrem steiler Bergabfahrt in sich hat: Wie von Geisterhand geführt tastet sich der Yeti (bei Bedarf im Schritttempo) nach unten. Die Elektronik übernimmt dabei die Bremseingriffe an den einzelnen Rädern. Besonders faszinierend: Das System arbeitet sogar im Leerlauf.

Aber auch sonst macht der Yeti im Gelände einen kompetenten Eindruck, wie erste Testfahrten auf einem Offroad-Parcours in Slowenien eindrucksvoll unter Beweis stellten. Mit dem Allradantrieb und 18 Zentimetern Bodenfreiheit kann der im Werk Kvasiny gemeinsam mit Roomster und Superb gebaute Tscheche mit so [foto id=“88442″ size=“small“ position=“right“]manchem klassischen Geländewagen durchaus mithalten.

Motorenpalette

Zwei Benziner und drei Diesel, die auch in anderen Škoda-Modellen sowie bei anderen Marken des großen Volkswagen-Mutterkonzerns verwendet werden, bilden das Motorenangebot für den Yeti. Dabei handelt es sich grundsätzlich um Turboaggregate mit Direkteinspritzung. Bei den Benzinern taucht der 1.2 TSI erstmals im Škoda-Portfolio auf. Der ausschließlich mit Vorderradantrieb angebotene Vierzylinder erwirtschaftet 105 PS. Auf stattliche 160 PS Leistung bringt es der 1.8 TSI, der bereits bei 1500 Umdrehungen der Kurbelwelle 250 Nm Zugkraft zur Verfügung stellt. Mit einer Beschleunigung laut Werk von 8,4 Sekunden bis Tempo 100 und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ist der Yeti flott unterwegs. Der Normverbrauch beträgt 8,0 Liter auf 100 Kilometer.

Die Selbstzünder-Fraktion besteht aus drei 2.0 TDI mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Die Basis bildet eine Version mit 110 PS, gefolgt von einer 140 PS starken Ausführung, die im Drehzahlbereich zwischen 1750 und 2500 „Touren“ 320 Nm auf die Kurbelwelle schickt. Die Fahrleistungen (9,9 Sekunden für die [foto id=“88443″ size=“small“ position=“left“]Sprintdisziplin und 190 km/h Spitze) können sich ebenso sehen lassen wie der Normverbrauch (6,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer). Mit etwas Verzögerung folgt der Top-Selbstzünder, der stramme 170 PS mobilisiert.

Preise

Knapp zwei Monate vor der Einführung auf dem deutschen Markt machte Škoda bei der ersten Fahrvorstellung in Slowenien um die Preise des neuen Yeti noch eine Geheimniskrämerei. Lediglich beim Einstiegstarif in die Yeti-Welt (17.990 Euro für den frontgetriebenen 1.2 TSI) sowie bei der günstigsten Allradvariante (22.690 Euro für den 2.0 TDI 4×4 mit 110 PS) ließen die Verantwortlichen die Katze aus dem Sack. Angeboten wird der Yeti in den drei Ausstattungsversionen Active, Ambition und Experience.

Fazit

Škoda kann als eine der ältesten Automarken der Welt auf eine sehr wechselvolle Geschichte zurückblicken. Spätestens mit dem ersten Octavia der nachsozialistischen Zeit zeigten die Tschechen solides automobiles Handwerk, angereichert mit ausgereiften Zutaten aus dem Konzernregal. Mit einer beachtlichen Modellvielfalt und durchaus pfiffigen Details (man denke nur an das geniale Heckklappenkonzept des Superb) hat sich die Marke als feste Größe etabliert. Dass mit dem neuen Yeti jetzt auch eine Prise Lifestyle und Abenteuer ins Spiel kommt, trägt sicherlich dazu bei, mit Škoda künftig auch automobile Emotionen in Verbindung zu bringen.

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Juni 21, 2009 um 9:29 pm Uhr

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