Spanier haben frische Schärfe in ihren Ibiza-Kleinwagen-Dreiklang gebracht
Spanier haben frische Schärfe in ihren Ibiza-Kleinwagen-Dreiklang gebracht Bilder

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Neuer Seat-Slogan statt mit Emoción jetzt mit Enjoyneering. Bilder

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Seats neuer Deutschland-Chef Manfred Kantner kam von Fiat. Bilder

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Seat Ibiza: So sieht der Dreitürer von der Seite aus. Bilder

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Seat Ibiza: Moderne Leuchteinheit hinten mit FR-Schriftzug. Bilder

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Seat Ibiza: Ins kleine Gepäckabteil des FR-Dreitürers passen 284 bis 930 Liter. Bilder

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Seat Ibiza: Das Markenlogo dient hinten gleichzeitig zum Öffnen der Heckklappe. Bilder

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Seat Ibiza: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Seat Ibiza: Die Leuchteinheit hinten greift von der Seite in die Heckklappe um. Bilder

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Seat Ibiza: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Seat Ibiza: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Seat Ibiza: Blick ins recht übersichtlich gestaltete Cockpit. Bilder

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Seat Ibiza: Blick auf den Außenspiegel auf der Fahrerseite. Bilder

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Seat Ibiza: Die Leuchteinheit vorn ist horizontal ausgerichtet. Bilder

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Seat Ibiza: Blick unter die Motorhaube. Bilder

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Seat Ibiza: Das Markenlogo sitzt vorn mittig im Kühlergrill. Bilder

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Seat Ibiza: Blick auf die Frontpartie der schnittigeren Variante. Bilder

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Seat Ibiza, hier als Dreitürer in der F(ormula)R(acing)-Version. Bilder

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El Vendrell – In drei Karosserievarianten hat Seat seit März hierzulande seinen aktualisierten Ibiza bei den Händlern. Als Drei-, Fünftürer und ST Kombi bietet die spanischen Volkswagen-Tochter nunmehr ihren im Umfeld etwa von Fiat Punto, Ford Fiesta oder Opel Corsa angesiedelten Kleinwagen zu Einstiegspreisen ab rund 11.000 bis fast 22.000 Euro an.

Rund die Hälfte aller Verkäufe

Rund 4,6 Millionen Ibiza hat Seat nach Angaben von Markensprecher Dominik Hoberg seit 1987 verkauft. Bei uns sind seitdem laut dem neuen Deutschland-Chef Manfred Kantner rund 520.000 ausgeliefert worden. Der Ibiza, ergänzt Ulf Eberhardt bei der Fahrvorstellung in El Vendrell nahe Barcelona, macht etwa die Hälfte aller Seat-Verkäufe aus. Und Ibiza-Kunden weisen zudem, so der Produktmarketing-Mann, den jüngsten Altersdurchschnitt innerhalb des Markensegments auf.

Mit Feinschliff innen[foto id=“414106″ size=“small“ position=“right“]

Außen haben die Entwickler das VW-Polo-Pendant geschärft, ihm innen mehr Wertigkeit gegeben; der Feinschliff ist dabei etwa am Lenkrad, am Design der Klimaanlage oder an den neuen Lackoberflächen zu spüren. Auch am Display hat es Verbesserungen gegeben. Das Handschuhfach ist größer geworden. Je nach Version passen gepäckmäßig 218/284 bis 930 (Dreitürer), 222/292 bis 938 (Fünftürer) und 430 bis 1164 Liter (Kombi) in die Ibiza-Kofferräume hinein. Wobei der mit über 4,2 Metern um fast 20 Zentimeter längere ST eindeutig am nutzwertigsten ist.

Ausstattungsmäßig gestrafft

Mit nur noch drei Ausstattungen haben die Spanier die Baureihe deutlich gestrafft. Bordcomputer und Klimaanlage sind ab Stufe zwei Standard, CD/MP3-Radio zusammen mit Tempomat, LED-Heckleuchten und Spezialfahrwerk erst ab der F(ormular)R(acing)-Stufe drei.

Breite Motorenpalette

Bei zehn Triebwerken, allein sechs mit Aufladung, bleibt die Qual der Wahl. Die 1,2- bis 2,0-Liter-Aggregate leisten 44/60 bis 110/150 kW/PS, machen die kleinen iberischen Flitzer 155 bis über 210 Stundenkilometer schnell. Fünf- und Sechsgang-Handschalter sowie ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe übertragen die Kraft auf die vorderen Räder.

Sparsamster Ecomotive[foto id=“414107″ size=“small“ position=“right“]

Der Mixverbrauch findet sich mit rund dreieinhalb bis rund sechs beziehungsweise rund siebeneinhalb Litern zumindest im Datenblatt. Der Kohlendioxid-Ausstoß sinkt pro Kilometer beim mit Stopp/Start-Funktion kombinierten 1,2-Liter-Ecomotive-Selbstzünder auf 89 Gramm. Nun auch für den Kombi lieferbar ist der per Kompressor und Turbo gleich doppelt befeuerte 1,4-Liter-Benzindirekteinspritzer als Spitzenmotor.

Beim Fahrwerk gepunktet

Beim Gewicht schlagen die leer knapp unter 1.050 bis unter 1.300 Kilo schweren Seat-Minis ebenfalls nicht über die Stränge, was sich neben dem Verbrauch auch beim Fahren bemerkbar macht. Vom Fahrwerk her jedenfalls hat schon der vorige Ibiza durchaus auch sportlich punkten können. Die ab Stufe zwei serienmäßige elektronische Differenzialsperre erhöht die Fahrstabilität. Die Lenkung gibt gute Rückmeldung von der Straße. Die Bremsanlage fällt vergleichsweise kräftig aus.

Auf geht’s nun auch in China

Alles in allem: Seat-Chef James Muir nennt den Ibiza einen „wichtigen Baustein für die Zukunftsstrategie“ der Marke – und wagt mit ihm nach Konzernplanung nun sogar den Markteintritt in China.

Datenblatt: Seat Ibiza
Motor sechs Benziner, darunter zwei aufgeladene und ein mit Autogas fahrbarer, vier Turbodiesel
Hubraum 1,2 bis 2,0 Liter
Leistung 44/60 bis 110/150 kW/PS
Maximales Drehmoment 108/3.000 bis 320/1.750-2.500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 7,6 bis 16,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 155 bis 212 Stundenkilometer
Umwelt laut Seat Mixverbrauch 3,4 bis 7,6 Liter pro 100 Kilometer, 89 bis 139 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Seiten-/Kopfairbags, Kindersitz-Sicherungen, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, 14/15/16/17-Zoll-Räder, 175/185/215er-ReifenPreis 10.990 bis 20.465 Euro (Dreitürer), 11.690 bis 21.085 Euro (Fünftürer), 12.490 bis 21.865 Euro (Kombi)

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