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Sportliche Leckerli: Kia kündigt Cee’d und Pro Cee’d als GT noch für August an
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Kia Pro Cee'd GT: Und so sieht der flotte Dreitürer von der Seite aus. Bilder

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Kia Pro Cee'd GT: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Kia Pro Cee'd GT: Blick ins Cockpit. Bilder

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Kia Pro Cee'd GT: Bei den Rädern handelt es sich um 18-Zöller mit 225er-Reifen. Bilder

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Kias Pro Cee'd GT ist die dreitürige Variante. Bilder

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Kia Cee'd GT: Das G(ran)T(urismo)-Kürzel steht in diesem Fall für Sportlichkeit. Bilder

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Kia Cee'd GT: Ins Gepäckabteil passen 380 bis 1318 Liter hinein, beim Pro Cee'd GT bis 1225. Bilder

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Kia Cee'd GT: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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Kia Cee'd GT: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Kia Cee'd GT: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Kia Cee'd GT: Blick unter die Haube, auf den 1,6-Liter-Turbobenziner mit 150/204 kW/PS. Bilder

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Kias Cee'd GT baut auf dem Kompaktmodell der Koreaner auf. Bilder

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Frankfurt/Main – Die Entwicklung Kias ist wie die der Markenschwester Hyundai bemerkenswert. Längst haben sich die Koreaner zum Anbieter wertiger Produkte entwickelt, auf die selbst führende Konkurrenten wie VW zunehmend anerkennend schauen. Preis und Ausstattung stimmten schon vorher. Jetzt sehen die Modelle auch noch sportlich-schick aus. Und auf dem Weg, sich mehr und mehr als jung-dynamische Marke zu präsentieren, kündigt Kia nun sogar ab August im Umfeld etwa von Ford Focus RS, Opels Astra OPC oder VW Golf GTI ab rund 23 000 bis fast 27 000 Euro Cee’d und Pro Cee’d als flottere GT-Versionen an.

Mit markanten Änderungen

„Sportliche Leckerli“ nennt sie Produktmann Matthias Troge bei der nationalen Fahrvorstellung in Frankfurt/Main. Fünf- und Dreitürer bauen auf der zweiten Modellgeneration des Kompaktmodells auf, kommen auf einer Länge von 4,3 Metern solide verarbeitet, für die untere Mittelklasse überaus anmutig daher. Als GT zeigen Cee’d und Pro Cee’d Änderungen am Kühlergrill, bei Scheinwerfern, Stoßfängern, Seitenverkleidungen und Auspuffanlage. Die Bremssättel sind rot lackiert. Bei den Rädern aus Leichtmetall handelt es sich um größere 18-Zöller mit 225er-Reifen.

„Krone der Baureihe“

Innen geht es von den Recaro-Sitzen über Bezüge in Teilleder/Velours, Kunstleder-Türverkleidungen, rot abgesetzten Nähten, Klavierlackoptik- und Softtouch-Oberflächen bis hin zu Rennsport-ähnlichen Instrumenten sportlich weiter. Das Multifunktionslenkrad wirkt nach wie vor überladen. Auch bleibt die Sicht nach hinten eingeschränkt. Platz ist vorn bei mehr als 2,6 Metern Radstand ordentlich vorhanden. Hinten geht es natürlich etwas beengter zu. Ins Gepäckabteil der, so Troge, „Krone der Cee’d-Baureihe“ passen immerhin noch 380 bis 1318/1225 Liter hinein.

Nur kurze Aufpreisliste

Zwei Ausstattungen gibt es beim Cee’d GT, drei beim Pro Cee’d GT. Schon in den jeweiligen Basispaketen sind neben Sicherheitsdetails wie elektronischer Schleuderschutz, Seiten- und Kopfairbags Klimaautomatik beziehungsweise -anlage, Audiosystem und Tempomat enthalten. Die kurze Aufpreisliste reicht vom Metalliclack für 530 Euro über das Panoramadach für 900 Euro bis hin zur 1000 Euro teuren Navigation.

1,6-Liter-Direkteinspritzer

Unter beider Haube ist der auf 150/204 kW/PS leistungsgesteigerte 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer mit einem auf durchzugskräftigere 265 Newtonmeter erhöhten Drehmoment am Werk. „Seine Besonderheit“, erklärt Technikspezialist Michael Winkler aus dem Entwicklungszentrum der Koreaner in Rüsselsheim, „ist der Twin-Scroll-Turbolader, der den Gesamtwirkungsgrad besonders auch in niedrigeren Drehzahlbereichen verbessert.“ Der Vierzylinder beschleunigt die leer rund 1360 bis knapp über 1470 Kilo schweren GT so in unter acht Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, macht sie in der Spitze 230 Stundenkilometer schnell. Ein kürzer übersetztes Sechsgang-Schaltgetriebe überträgt die Kraft auf die vorderen Räder. In Verbindung damit gibt Kia den Mixverbrauch mit rund siebeneinhalb Litern an, zumindest laut Datenblatt.

Strafferes Fahrwerk

Alles in allem: Wer die GT wie wir auch einmal ambitionierter fährt, muss sich auf einen höheren Spritkonsum einstellen. Das Fahrwerk haben die Entwickler staffer ausgelegt, wobei der Komfort nicht ganz auf der Strecke bleibt. Die elektrisch unterstützte Lenkung könnte noch direktere Rückmeldung von der Straße geben. Die Scheibenbremsen, vorn innenbelüftet, sorgen für standfeste Verzögerung. Ein Wort auch in diesem Fall sind bei den Koreanern die sieben Jahre Herstellergarantie.

Datenblatt: Kia Cee’d GT/Kia Pro Cee’d GT

Motor Vierzylinder-Benziner
Hubraum 1,6 Liter
Leistung 150/204 kW/PS
Maximales Drehmoment 265/1750-4500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 7,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 230 Stundenkilometer
Umwelt laut Kia Mixverbrauch 7,4 Liter pro 100 Kilometer, 171 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer
Preis 24 490, 26 990 Euro (Cee’d GT), 22 990, 24 490, 26 990 Euro (Pro Cee’d GT)

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