Test: BMW R 1200 R Classic – Der Nachfahre der „Gummikuh“
Test: BMW R 1200 R Classic - Der Nachfahre der „Gummikuh“ Bilder

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Kühe erheben sich mit dem Heck zuerst. Eben diese Vorgehensweise inspirierte den Motorradjournalisten Ernst Leverkus seinerzeit zur berühmten Bezeichnung „Gummikuh“ für ein BMW-Motorrad. Denn damals, in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren, hob sich auch deren Heck wegen des Kardanantriebs beim Anfahren und sorgte so für ein leichtes Durchschaukeln

Seite 2: Fazit; Datenblatt & Preis

[foto id=“372288″ size=“small“ position=“left“] Moderne Fahrwerkstechnik

Davon kann heute freilich keine Rede mehr sein. Kaum ein Hersteller hat sich mehr um seine Fahrwerke bemüht als BMW, und insbesondere der direkte Nachfahre der Gummikühe, der unverkleidete Boxer mit der Betitelung R 1200 R Classic, protzt schier mit moderner Fahrwerkstechnik. Denn neben der Einarmschwinge hinten und dem Kardan, von dem kaum noch ein Ruckeln ausgeht, kommt vorne eine Telelever-Federung zum Einsatz. Deren Gabel mit ihren nunmehr 41er Standrohren ist eine völlige Neukonstruktion. Sie spricht sauber und sehr sensibel an und sorgt in Verbindung mit den Federbeinen vorn und hinten für ein Gefühl hervorragender Fahrstabilität. Und um dem noch die Krone aufzusetzen, kann man per elektronischer Fahrwerkseinstellung (ESA/680 Euro Aufpreis) das Fahrwerk auf den jeweiligen Belastungs- und Beladungszustand anpassen – ein überaus nützliches Extra.[foto id=“372289″ size=“small“ position=“left“]

Für alle Fälle gerüstet

So ist man für alle Fälle gerüstet, egal ob bepacktes Touren mit Sozius oder flottes Kurvenwedeln alleine. Für beide eignet sich der bekannte Boxermotor mit knapp 1,2 Liter Hubraum, der im Vergleich zum Vorgänger noch mal ein wenig aufgepeppt wurde und zwei oben liegende Nockenwellen im Zylinderkopf sein eigen nennt. 110 PS leistet er und bringt diese Kraft gleichmäßig über das gesamte Drehzahlband auf den Kardan. Er läuft auch bei niedrigen Drehzahlen ruckelfrei und befolgt prompt die Befehle des Gasgriffs. Das etwas sonorere Brummen aus dem massig wirkenden Auspufftopf wird nun überwacht von einer elektronisch gesteuerten Auspuffklappe, die bereits bei der R 1200 GS und der RT Einzug gehalten hat. Der sonore Sound ist dabei nur ein netter Nebeneffekt, denn eigentlich soll die Klappe das Motordrehmoment steigern.[foto id=“372290″ size=“small“ position=“left“]

Aufgesessen und losgebraust

Also aufgesessen und losgebraust. Und in der Tat streift die BMW die beim Rangieren noch deutlich spürbare Masse schnell ab, lässt sich flink in die Kurven legen und macht ihre 237 Kilo Leergewicht vergessen – das moderne Fahrwerk lässt grüßen. Einhalt gebieten bei Bedarf die kräftigen und standhaften Bremsen, die von einem ebenfalls überarbeiteten ABS (1.080 Euro) unterstützt werden und sich wunderbar dosieren lassen. Die etwas hoch angebrachten Fußrasten, die für die sportliche Gangart noch von Vorteil sein mögen, stören indes bei längeren Touren wegen des geringen Kniewinkels. Dagegen hilft, die Sitzbank möglichst hoch zu bestellen – ausreichend Körpergröße vorausgesetzt -, denn deren Höhe lässt sich auf fünf Stufen zwischen 760 und 830 Millimeter wählen. Dann sitzt auch die Sozia auf dem breiten, gemütlichen Heckplatz nicht allzu sehr im Fahrtwind.

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[foto id=“372291″ size=“full“]

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Fazit

Gut ablesbar sind die neu gestalteten Armaturen, die sich gegen 145 Euro mit Bordcomputer aufrüsten lassen. Für weitere 190 Euro gibt es ein paar Heizgriffe. So ausgerüstet, erreicht man nahezu jedes Ziel komfortabel – es sei denn, man fährt lange auf der Autobahn, denn ein Windschild fehlt gänzlich. Ansonsten aber ist die R 1200 R eine BMW von modernem Schrot und Korn. Auch sie wird sicher viele Fans finden.

Datenblatt:

Motor: Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor,
vier Ventile pro Zylinder
Hubraum: 1.170 ccm
Leistung: 81 kW/110 PS bei 7.750/min
Drehmoment: 119 Nm bei 6.000/min
   
  Sechsganggetriebe, Kardan
Fahrwerk:
Tragender Motor-Getriebe-Verbund, längslenkergeführte Telegabel, Ø 41 mm, Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium, Zentralfederbein, direkt angelenkt, verstellbare Federbasis und Zugstufendämpfung (mit ESA verstellbare Federbasis, Zug- und Druckstufendämpfung), Doppelscheibenbremse vorn, Ø 320 mm, Vierkolben-Festsättel, Scheibenbremse hinten, Ø 265 mm, Doppelkolben-Schwimmsattel, Kombibremse mit ABS
Maße und Gewichte:
Radstand: 1.495 mm
Sitzhöhe: 800 mm
Gewicht vollgetankt: 237 kg
Tankinhalt: 18 Liter     
Messwerte:
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Beschleunigung 0 – 100 km/h: 3,4 sek
Verbrauch: 5,2 Liter/100 km
Preis:                             
12.450 Euro

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