Infiniti

Test Infiniti QX70 – Der macht was her
Test Infiniti QX70 – Der macht was her Bilder

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Es ist schon eine Sache mit den Wünschen der Menschen. Die ganze Welt scheint wie versessen auf vermeintliche Geländewagen zu sein. Doch gleichzeitig sollen die rollenden Trutzburgen Sportcoupés in Aussehen und Fahrdynamik in nichts nachstehen. Der wohl bekannteste Spross dieses Verlangens nach der eierlegenden Wollmilchsau ist der BMW X6, der Sportcoupé und SUV miteinander vereint. Ein weitaus weniger bekannter Vertreter dieser Gattung stammt aus Japan und hört auf den Namen Infiniti QX70.

Sie haben noch nie von[foto id=“500710″ size=“small“ position=“right“] diesem Fahrzeug gehört? Das mag daran liegen das die QX-Baureihe bis vor Kurzem noch FX hieß, wie man an meinem Testwagen unschwer erkennen kann. Doch vergangenes Jahr hat Nissans Nobelmarke Infiniti dem Buchstaben-Wirrwar seiner Modelle einen Riegel vorgeschoben. Alle Limousinen werden fortan durch ein Q gekennzeichnet. Die darauf folgende Nummer gibt die „Größe“ an, ganz wie bei Audi oder BMW (A3, A4, 3er-Reihe, 5er-Reihe usw). Die Infiniti SUVs hören nun auf den Namen QX, wobei in Deutschland nur der kompakte QX50 und der große QX70 zum Verkauf stehen.

Gelände-Sport-Coupé

Ein Hingucker ist der Infiniti QX70 auf jeden Fall. Denn eine konsequentere Vermischung von Sportcoupé und Geländewagen findet man nirgendwo. Passend dazu ziehen die Japaner ihrem Gelände-Sportwagen bereits serienmäßig 21-Zoll-Felgen auf, die im Falle meiner limitierten „Black and White“ Sonderedition im coolen Turbinenlook daher kommen. Durch die obsidian schwarze Lackierung, die mit allerlei Chrom-Leisten kontrastiert, wirkt der massive Japan-Koloss [foto id=“500711″ size=“small“ position=“left“]nicht nur sportlich sondern auch edel. Ernten viele andere SUV nur aufgrund Ihrer Marke und Größe Anerkennung – wer sich so einen gewaltigen BMW leisten kann, muss es ja geschafft haben – zieht der Infiniti QX70 nur aufgrund seiner Präsenz das Interesse auf sich. Der QX70 ist auf jeden Fall ein Auto zum … nennen wir es repräsentieren.

Ich habe mehr erwartet

Gespannt greife ich zum Türgriff und bin sofort ein wenig ernüchtert. Denn der Türgriff wirkt … zu leicht und dadurch nicht so wertig wie erwartet. Als einziger Vergleich fallen mir hier Smartphones ein, bei denen viele Besitzer ein gewisses Eigengewicht mit Qualität verbinden. Nicht umsonst trauern viele Apfel-Jünger den massive(re)n Modellen von damals nach. Ansonsten stimmt im Infiniti QX70 das „Feeling“, denn der Innenraum ist gut verarbeitet und wartet größtenteils mit wertigen Marerialien auf. Allerdings sieht man dem QX70 die Zugehörigkeit zur Nissan-Familie und damit teilweise [foto id=“500712″ size=“small“ position=“right“]deutlich kostengünstigeren Modellen an. Diese Gleichbauteile sind zudem etwas in die Jahre gekommen. So wurde etwa der Bordcomputer, der auch beim Nissan Qashqai zum Einsatz kommt, bei diesem zum Modellwechsel durch ein zeitgemäßes, hochauflösendes Farbdisplay ersetzt.

Gut ausgestattet

Generell ist das Alter das größte Problem des Infiniti QX70. Denn während das Blechkleid auch heute noch hochmodern aussieht, wirkt das Interieur etwas altbacken. Dabei ist eigentlich alles an seinem Platz, Mittelkonsole und Armaturenbrett sind übersichtlich gestaltet weshalb der QX70 auch Nissan/Infiniti-Neuling vor keine großen Herausforderungen stellt. Und das obwohl der japanische Crossover mit einer wahren Armada an Assistenzsystem ausgestattet ist. Bei der Sonderedition „Black and White“ des QX70 sind Around View Monitor AVM, Parksensoren, HDD-Satelliten-Navigationssystem und adaptiver Tempomat serienmäßig an Bord. Zudem erkennt der Infiniti beim Rangieren sich bewegende Objekte in Fahrtrichtung und warnt den Fahrer entsprechend.

Platz und Motoren[foto id=“500713″ size=“small“ position=“left“]

Beim Platzangebot muss der QX70 seiner sportlichen Form Tribut zollen. Geht die Beinfreiheit auf allen Sitzen noch in Ordnung, schränkt die abfallende Dachlinie größere Fond-Passagiere doch schon etwas ein. Das winzige Heckfenster sorgt zudem für eine bescheidene Übersicht nach hinten. Das Gepäckabteil fasst mit 410 – 1.305 Litern gerade mal so viel wie ein Kompaktwagen.

Dafür kann man sich sicher sein, dass unter der Haube des Infitini QX70 grundsätzlich ein echter Brocken steckt. Bei den Benzinern stehen ein 3.5-Liter V6 mit 280 PS, ein 3,7-Liter V6 mit 320 PS sowie ein 5.0-Liter V8 mit 390 PS – oder 420 PS als Vettel-Edition – zur Wahl. Für Europa gibt es seit 2010 jedoch auch ein Diesel-Aggregat. Natürlich auch einen 6-Zylinder mit 3.0-Liter Hubraum. Der leistet zwar „nur“ 238 PS, entwickelt mit 550 Nm jedoch mehr Drehmoment als der stärkste Benziner.

Klingt gut, zieht wenig[foto id=“500714″ size=“small“ position=“right“]

Das klingt recht ordentlich. Nicht nur, beim lesen. Bereits im Stand lässt der Diesel die butterweiche Melodie seines Zylinder-Sextetts erklingen, welche die gemütliche Fahrt durch den Stadtverkehr kultiviert untermalt. Beim Kickdown jedoch kündigt ein furchteinflößendes Brüllen vehementen Vortrieb an, doch der erwartete Tritt ins Kreuz bleibt aus, die Automatik reagiert zudem bei energischen Tritten etwas schlafmützig. Zwar sieht der Infiniti QX70 aus wie ein Sportwagen, der Motor klingt auch entsprechend, doch die 238 PS und 550 Nm haben spürbar mit den fast 2.2-Tonnen Leergewicht des Japaners zu tun. Objektiv betrachtet geht es zwar trotzdem flott voran, doch stehen hier Sound, Optik und gefühlte Beschleunigung in keinem Verhältnis.

Auch auf der Autobahn quält sich der Infiniti QX70 3.0d auf seine 212 km/h Spitze. Die dicken Reifen, die vom Format auch so manchem Traktor gut zu Gesicht stehen würden, sorgen ab 130 km/h jedoch für ein erhöhtes Geräuschniveau im Innenraum. So kommt trotz sehr gutem Geradeauslauf, bequemen Sitzen und gutem Radio, auf längeren Touren wenig Freude auf. Der Verbrauch beim Infiniti ist weder besonders gut, noch besonders schlecht. Mit 9,4 l/100 km lag mein Testverbrauch nur 0,8 Liter über den Herstellerangaben. In Anbetracht der bewegten Masse ist das eigentlich ein guter Wert. Bewegt man den QX70 jedoch mal etwas flotter über die Bahn, werden daraus schnell mal 13 Liter und mehr. Nicht gerade das,[foto id=“500715″ size=“small“ position=“left“] was man von einem Diesel erwartet.

Fazit

Der Inifiniti QX70 ist und bleibt wohl nur ein Exot auf deutschen Straßen. Dabei ist der Japaner in seiner „Klasse“ – wenn man das so nennen darf – ein absolut konkurrenzlos günstiges Schnäppchen. So kostet mein vollausgestatteter Infiniti QX70 3.0d S Premium Black & White Edition schlappe 66.750 Euro. Dimensionen in denen die Preisliste eines BMW X6 erst anfängt. Zwar erreicht der Infiniti QX70 weder in Fahrdynamik noch in Innenraumanmutung das Niveau des Münchners, bei knapp 18.000 Euro Preisunterschied (ausstattungsbereinigt) kommt jedoch der Ein oder Andere vielleicht doch ins Grübeln. Vor allem gerade weil der Infiniti auf den ersten Blick eine extrem gute und interessante Figur macht. Zum … nennen wir es repräsentieren eignet sich der schmucke Japaner nämlich ungemein gut.

Bewertung Infiniti QX70 3.0d

Exterieur-Design 1,8
Interieur-Design 2,2
Multimedia 1,9
Navigation 1,8
Fahrbetrieb 2,5
   
Kosten pro Jahr*  
   
Anschaffungspreis Testfahrzeug 66.750,00 Euro
Kraftstoffkosten** 2.326,50 Euro
Steuern 290,00 Euro
Wertverlust 10.012,50 Euro
Gesamtkosten pro Jahr:   
12.629,00 Euro
   
Testergebnis/Gesamtprädikat:  
2,2
   

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, errechnetem Wertverlust (15 Prozent p. a.)
**Kraftstoffkosten bei 1,58 Euro/Liter Diesel und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

Technische Daten Infiniti QX70 3.0d

Fünftüriger, fünfsitziger Crossover
   
Länge/Breite (inkl. Spiegel)/Höhe (m): 4,87/2,13
Radstand (m): 2,89
   
Antrieb:
V6-Diesel, elektronisch gesteuertes 7-Gang-Automatikgetrie, Intelligentes Allrad-System (AWD – All-Wheel Drive)
Hubraum: 2.993 ccm
Leistung: 175 kW/238 PS bei 3.750 Umdrehungen pro Minute
max. Drehmoment: 550 Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen pro Minute
Höchstgeschwindigkeit: 212 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:
8,3 s
   
Test-Verbrauch: 9,4 l/100 km
Verbrauch Hersteller: 8,6 l/100 km
CO2-Ausstoß Hersteller: 225 g/km
Schadstoffklasse: Euro 5 b+
Energieeffizienzklasse: k.A.
   
Ausstattung Testwagen
(Auswahl):
Bi-Xenonscheinwerfer, Connectivity+, elektr. Heckklappe, Around View Monitor, aktive Hinterradlenkung, elektr. Dämpferregelung, Bose Soundsystem, Intelligente Geschwindigkeitsregelung, Auffahrwarnsystem, Spurassistent.
   
Gewichte/Zuladung  
Leergewicht: 2.175 kg
Kofferraumvolumen: 410 l
   
Preise ab 51.679 Euro
Testwagen: 66.750,00 Euro

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