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Test Mercedes G-Klasse: Update für den (G)oldie
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Von Holger Zehden – La Clusaz – In der Regel löst nach sechs Jahren eine neue Modellgeneration den Vorgänger ab. Die große Ausnahme bildet da die Mercedes G-Klasse. Seit 1979 wird der Geländewagen produziert und über 33 Jahre lediglich drei behutsamen Modellpflegen unterzogen – 2012 mit eingerechnet. Mit der Jüngsten bringt Mercedes die G-Klasse auf den Stand der Technik und wertet Interieur und Optik auf. Damit soll der Luxus-Offroader noch weiter von Land Rover Defender oder Jeep Wrangler abgesetzt werden.

Ursprünglich vor allem als Fahrzeug für harten Geländeeinsatz konzipiert, hat die G-Klasse eine erstaunliche Entwicklung durchlaufen. In 33 Jahren Modellgeschichte verfeinerte Mercedes-Benz den zunächst nutzwert-orientierten Geländespezialisten mit einem hochklassigen Interieur und guten Straßenfahreigenschaften. An dieser Erfolgsgeschichte müssen sich seither alle Mercedes Offroader orientieren. Unzählige Male wurde die G-Klasse in den zurückliegenden Jahrzehnten zum Offroader des Jahres gewählt – so auch 2012.

Fahreindruck[foto id=“421682″ size=“small“ position=“right“]

Die G-Klasse von Mercedes ist und bleibt auch nach der Modellpflege eines der geländegängistgen Fahrzeuge, das für Geld zu haben ist. Der waschechte Offroader überwindet Steigungen von bis zu 80%. Bei solchen Werten verblassen die meisten SUVs  trotz Allradantrieb vor Neid. Dennoch sieht Mercedes das Haupteinsatzgebiet der G-Klasse auf der Straßen. Hier schlägt sich die neue G-Klasse – auch dank vieler neuer elektronischer Helfer – recht wacker, muss aber deutlich hinter den eben gescholtenen SUVs anstehen. Die Leistung des von auto.de getesteten G 63 AMG ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Der 5.5-Liter V8-Biturbo jagt selbst den 2.550 kg schweren Koloss, mit einem cw-Wert auf dem Niveau moderner 40-Tonner, in Supersportler-Manier in 5,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Freien Auslauf sollte man der G-Klasse – unabhängig von der Motorisierung – nur auf gerader Strecke lassen. Dort bügelt das Fahrwerk auch größere Unebenheiten spielend glatt. In Kurven machen sich jedoch Gewicht und der hohe Schwerpunkt bemerkbar. Zum Kurvenräubern taugt auch eine AMG-G-Klasse nicht wirklich. Als Verbrauch gibt Mercedes beim G 63 AMG 13,8 l/100 km an, die wir in unserem Test durchs Gelände und über Alpenpässe natürlich deutlich überschritten. Doch auch die 11,2 Liter eines G350 Bluetec sollte hinterfragt werden. Das Vorgängermodell des G 350 gönnte sich im auto.de-Test mindestens 14,8 Liter Diesel.

Dezente Modifikationen außen, komplett neuer Look innen

Die Modifikationen am Exterieur fallen bei der G-Klasse traditionell dezent aus. 2012 beinhalten sie LED-Tagfahrlicht und neue Rückspiegel für alle Motorisierungsvarianten. Die AMG-Versionen tragen außerdem einen neuen, charakteristischen Kühlergrill sowie markante neue Stoßfänger mit großen Lufteinlässen.

Im Innenraum wurden das Armaturenbrett sowie die Mittelkonsole Komplett neu gestaltet. Die optische Auffrischung tut der G-Klasse sehr gut, wirkte der Klassiker im Innenraum eher überladen. Bisher sah man dem Geländewagen an, dass technische Neuerungen Jahr für Jahr einfach zusätzlich ergänzt wurden. Das neue Design hinterlässt einen deutlich stimmigeren Eindruck.[foto id=“421683″ size=“small“ position=“left“]

Im Instrumentenfeld zwischen den zwei Rundinstrumenten findet der G-Klasse Fahrer nun ein Farb-Display. Ein weiterer mittig angeordneter Farbbildschirm, gehört zum COMAND Online System, mit dem alle Modelle der G-Klasse serienmäßig ausgerüstet sind. Die neue COMAND-Generation bietet unter anderem Internetzugang, Navigation mit speziellen zusätzlichen Offroad-Funktionen, Sprachsteuerung sowie Bluetooth. Um den Charakter der G-Klasse zu erhalten, wurden stilprägende Elemente, wie etwa der Haltegriff auf der Beifahrerseite, beibehalten.

Auf Wunsch neu mit an Bord sind die Sicherheits-Features DISTRONIC PLUS, Totwinkel-Assistent sowie die Einparkhilfe PARKTRONIC mit Rückfahrkamera. Das vollständig überarbeitete ESP verfügt jetzt über eine Anhängerstabilisierung.

Motoren

Zum Motorenprogramm der G-Klasse gehören der G 350 BlueTEC sowie der G 500, beide als langer [foto id=“421684″ size=“small“ position=“right“]Stationwagen, sowie der G 500 als Cabrio mit kurzem Radstand. Basisausführung im Station Wagen lang ist der G 350 BlueTEC mit 3.0-Liter V6-Diesel mit 155 kW/211 PS und 540 Nm Drehmoment. Eine Alternative zum Diesel ist der G 500 mit leistungsstarkem 5.5-Liter-V8-Benzinmotor. Er leistet 285 kW/387 PS und liefert 530 Nm Drehmoment.

G 350 und G 500 erhalten serienmäßig das Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS. Die sechste Generation der seit 1960 von Mercedes-Benz entwickelten Stufenautomaten wurde im Vergleich zum Vorgänger noch einmal gründlich überarbeitet und bezüglich Verbrauch und Komfort optimiert. Neu im Programm sind der G 63 AMG mit V8-Biturbomotor (400 kW/544 PS und 760 Nm Drehmoment), der serienmäßig über ECO Start-Stopp verfügt, sowie der G 65 AMG mit V12-Biturbomotor (450 kW/612 PS und 1.000 Nm Drehmoment), der das Fahrzeug zum stärksten Serien-Offroader der Welt macht.

Fazit

Wer auch im Gelände nicht auf höchsten Luxus verzichten will, kommt nach wie vor nicht an der Mercedes G-Klasse vorbei. Das große Manko – [foto id=“421685″ size=“small“ position=“left“]der angestaubten Nachrüst-Optik im Innenraum ist mit der Modellpflege passé. Für Mercedes typisch liefern alle Aggregate im Angebot mehr als ausreichend Leistung. Die Ausstattung ist hochwertig und nun auch auf dem Stand der Technik. Das runde Gesamtpaket lässt sich Mercedes jedoch teurer bezahlen als vor der Modellpflege. Der neue Einstiegspreis für einen G 350 mit kurzem Radstand liegt bei 71.690 Euro. Mit langem Radstand – wie sich der G 350 bereits im auto.de Test beweisen musste –  ist mit 85.311 genau 1.666 Euro teurer geworden. Wer auf den Luxus der G-Klasse verzichten kann, bekommt dafür bereits drei ähnlich geländegängige Land Rover Defender. Die Mercedes G-Klasse ist einfach eine Marke für sich. Und Marken haben bekanntlich ihren Preis.

Datenblatt Mercedes-Benz G-Klasse
   
fünftüriger, fünfsitziger Geländewagen der Oberklasse
   
Länge/Breite/Höhe: 4.662 mm/1.760 mm/1.951 mm
Radstand: 2.850 mm
Wattiefe: bis 600 mm
Steigfähigkeit: bis 80 %
Bodenfreiheit: 210 mm
Böschungswinkel vorn/hinten: 36°/27°
   
Motoren  
Otto: 5.5-Liter G 550,  V8-Direkteinspritzer, turboaufgeladen, 285 kW/387 PS, 530 Nm
5.5-Liter G 63 AMG, V8-Biturbo, 400 kW/544 PS, 760 Nm
6.0-Liter G65 AMG, V12-Biturbo, 500 kW/612 PS, 1.000 Nm
Diesel:

3.0-Liter G 350, Common-Rail-Direkteinspritzer, turboaufgeladen, 155 kW/211 PS, 540 Nm

   
Höchstgeschwindigkeit: 175 – 230 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 5,3 – 9,1 s
   
Verbrauch lt. Hersteller: 5,5 – 17,0 l/100 km
CO2-Ausstoß: 295 – 397 g/km
Schadstoffklasse: F – G
   
Ausstattung
(Serie, Auswahl, Basis):
17-Zoll-Leichtmetallräder, ADAPTIVE BRAKE inklusive Berganfahrhilfe, HOLD-Funktion, AGILITY CONTROL-Fahrwerk mit selektivem Dämpfungssystem, 12 Airbags, Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR), Audio 20 CD Radio mit Doppel-Tuner, Display mit TFT-Technologie, USB-Schnittstelle inkl. CD-Cover-Anzeige und AUX-IN Anschluss, Bluetooth mit Freisprechfunktion, Bremsassistent BAS mit Bremskraftunterstützung bei erkannten Notbremsungen crashaktive Pedalanlage, Direktlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Lenkkraftunterstützung und variabler Lenkübersetzung, ECO Start-Stopp-Funktion, elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP), inklusive Anhängerstabilisierung, Fahrlicht-Assistent mit automatischem Fahrlicht, Fußgängerschutz mit aktiver Motorhaube, ISOFIX, Klimatisierungsautomatik THERMATIC mit zwei Klimazonen
   
Gewichte/Zuladung  
Leergewicht: 2.380 – 2.580 kg
Zuladung 470 – 670 kg
Anhänglast gebremst/ungbremst: 3.500 kg/750 kg
Kofferraumvolumen: 480 – 2.550 l
   
Preise  
Basismodell: ab 71.690,00 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.)
Topmodell: ab 83.990,00 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.)
Cabrio:

ab 84.790,00 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.)

G 63 AMG: ab 115.550,00 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.)
G 65 AMG: ab 222.000,00 EUro (inkl. 19 Prozent MwSt.)

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