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Test: Peugeot 308 e-HDI – Überredet zur Gelassenheit
Test: Peugeot 308 e-HDI - Überredet zur Gelassenheit Bilder

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Zugegeben: Unter allen Möglichkeiten, ein Auto mit einer Getriebeautomatik auszurüsten, ist das automatisierte Schaltgetriebe die günstigste. Allerdings leider auch die mit Abstand nervigste. So zumindest denkt man, bevor man in den Peugeot 308 e-HDI ESG6 einsteigt und seine innere Mitte findet.

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Denn spätestens, wenn am Ende der zweiwöchigen Testfahrt die Tankquittungen addiert werden, ist der Fahrer ganz bei sich. Denn unterm Strich steht ein verblüffend kleiner Wert. Der Weg dahin war jedoch [foto id=“374957″ size=“small“ position=“left“]zunächst beschwerlich. Doch von Anfang an.

Soweit so gut

Peugeots Golf-Konkurrent 308 ist ein geräumiger und komfortabler Fünftürer, der seit dem Facelift im Frühjahr auf den ästhetisch umstrittenen Haifischmaul-Kühlergrill verzichtet und insgesamt etwas zurückhaltender auftritt, dabei aber optisch durchaus eigenständig bleibt. In diesem speziellen Fall wird der Franzose von einem 1,6-Liter-Diesel mit 82 kW/112 PS angetrieben und ist zwecks optimaler Sparsamkeit mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Der Preis ist mit 22.600 Euro durchaus fair. Soweit so gut, Schlüssel umgedreht und los.[foto id=“374958″ size=“small“ position=“left“]

Die Sache mit dem Kopfnicken

Schon nach wenigen Metern fängt die Sache mit dem Kopfnicken an. Ein notorisches Problem bei automatisierten Schaltgetrieben, bei Peugeot wegen seiner sechs Gänge EGS6 genannt. Schaltet das Auto hoch, wird die Kupplung geöffnet, der Kraftfluss reißt plötzlich ab und der Kopf des nicht vorbereiteten Fahrers nickt analog zur Fahrzeugnase nach vorn. Nach weniger Kilometern fühlt man sich wie der Headbanging-Champion beim „Monsters of Metal“-Festival. Das Phänomen rührt daher, dass das automatisierte Getriebe technisch gesehen mit einem normalen manuellen Getriebe identisch ist. Nur übernehmen statt des Fahrers elektrische Stellmotoren das Kuppeln und die Gangwechsel. Während der Fahrer mit Handschaltung weiß, wann er die Kupplung drückt und Gas wegnehmen kann, weiß das der Fahrer mit dem automatisierten Getriebe nicht genau, oder erst nach langer Eingewöhnung.

Programm wie aus dem Psychologie-Lehrbuch

Die Reaktion des Fahrers ist zunächst ausgiebiges Fluchen. Danach spult sich im Kopf ein Programm wie aus dem Psychologie-Lehrbuch ab. Zunächst: Ignorieren. Als das nicht klappt: Genervtheit und erneutes [foto id=“374959″ size=“small“ position=“left“]Ignorieren. Dann: Noch mehr Genervtheit und anschließende Resignation. Und ausgerechnet diese schicksalsergebene Ruhe ist der Schlüssel, um seinen Frieden mit der Ruckel-Zuckel-Automatik zu machen.

Sein ganz eigener Charme

Denn ist die innere Hektik erst einmal weg, entfaltet der 308 plötzlich seinen ganz eigenen Charme. Mit sanftem Gasfuß fallen die Zugkraftunterbrechungen plötzlich gar nicht mehr so auf, das Auto gleitet gefühlt fast schaltpausenfrei durch die Landschaft, das komfortable Fahrwerk gibt das seinige zum entspannte Cruisen dazu und der Bordcomputer zählt derweil langsam den Durchschnittsverbrauch herunter. Am Ende des Tages steht dort eine knappe 5,3. Das trifft zwar die Herstellerangaben von 3,8 Litern zwar nicht wirklich, allerdings ist man das ja auch von anderen Autos gewohnt.

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Unterwegs durch die Stadt

Vor allem in der Stadt überzeugt der Spar-308 mit geringem Durst. Denn dort entfaltet die serienmäßige Start-Stopp-Automatik ihre volle Wirkung. Und auch die erfüllt höhere Wellness-Anforderungen, handelt es sich doch um das zurzeit wohl beste auf dem Markt verfügbare System seiner Art. Denn anders als bei der Konkurrenz schaltet es den Motor schon im Rollen ab, was jedes Mal einige Milliliter Sprit spart. Beim [foto id=“374961″ size=“small“ position=“left“]erneuten Start erwacht das Triebwerk dann extrem sanft wieder zum Leben, obwohl es sich um einen Diesel handelt, die traditionell eher ruppig ans Werk gehen. Davon allerdings ist im Peugeot sowieso nicht viel zu merken, so gut gedämmt wie er sich präsentiert.

Auch in den meisten anderen Belangen kann der Franzose überzeugen. Der Innenraum ist gut verarbeitet, zahlreiche Ablagen nehmen Kleinkram auf, die Lenkung arbeitet präzise und das Fahrwerk bietet trotz des hohen Komfortlevels auch ausreichend Agilität. Auf der Minusseite finden sich die hohe Ladekante und die teils etwas umständliche Bedienung, vor allem beim Radio. Die breite C-Säule und das schmale Heckfenster [foto id=“374962″ size=“small“ position=“left“]schränken zudem die Sicht nach hinten ein.

Fazit

Der Peugeot 308 e-HDI ESG6 ist unterm Strich jedoch ein wahres automobiles Entspannungsprogramm. Sanft, aber nachdrücklich mahnt er den Fahrer zu mehr Gelassenheit. Trotzdem gibt es Situationen, wo das automatisierte Getriebe immer noch nervt. Etwa, wenn man beim Überholen zu einem kurzen Zwischensprint ansetzen will und das Herunterschalten eine gefühlte Ewigkeit dauert und die ganze Fuhre derweil in einer Art beklemmender Schwerelosigkeit verharrt. Wer es gerne eilig hat, sollte also ein anderes Auto – oder zumindest ein anderes Getriebe wählen. Peugeot offeriert für dieses Modell alternativ eine manuelle Schaltung; der Normverbrauch liegt mit 4,5 Liter aber etwas höher.

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Datenblatt: Peugeot 308 e-HDI ESG6

Fünfsitzige Steilhecklimousine der Kompaktklasse
Länge/Höhe/Breite: 4,28 Meter/1,82 Meter/1,50 Meter
Radstand: 2,60 Meter
Kofferraumvolumen: 348 – 1.201 Liter
   
Antrieb: 1,6-Liter-Dieselmotor, automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe, 82 kW/112 PS, maximales Drehmoment 270 Nm bei 1.750 U/min
null auf 100 km/h: in 11,4 Sekunden
Vmax: 194 km/h
Testverbrauch: 5,3 Liter/100 km
Normverbrauch: 3,8 Liter/100 km
CO2-Ausstoß: 114 g/km
   
Preis: ab 22.600 Euro

Kurzcharakteristik: Peugeot 308 e-HDI ESG6

Alternative zu: VW Golf Bluemotion, Opel Astra Ecoflex, Ford Focus Econetic
Passt zu: entschleunigter Fahrweise
Sieht gut aus: beim Kurzbesuch an der Zapfsäule

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