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Toyota verändert Managementstrukturen
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Akio Toyoda. Bilder

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Toyota wird zum 1. April 2011 umfassende Modifikationen der Management-Strukturen sowie damit zusammenhängende organisatorische und personelle Veränderungen umsetzen. Die Änderungen sind Teil der heute vorgestellten Toyota Global Vision, in der das Unternehmen seine langfristigen Ziele formuliert.

Die Anzahl der Vorstandsmitglieder wird von 27 auf 11 reduziert. Künftig wird der Vorstand des Unternehmens aus folgenden Mitgliedern bestehen:

Vorstandsvorsitzender Fujio Cho, Präsident Akio Toyoda, die Executive Vice Presidents Takeshi Uchiyamada, Yukitoshi Funo, Atsushi Niimi, Shinichi Sasaki und Satoshi Ozawa sowie die vier Direktoren Nobuyori Kodaira, Mamoru Furuhashi, Takahiko Ijichi und Yasumori Ihara. Die formale Ernennung erfolgt im Rahmen der 107. Aktionärsversammlung.

Zusätzlich wird die derzeit dreistufige Managementstruktur mit Executive Vice Presidents, Chief Officers und Officers für Konzernangelegenheiten gestrafft. Die Ebene der für Konzernangelegenheiten zuständigen Officers wird gestrichen. Auch die Position der Senior Managing Directors wird es künftig nicht mehr geben. Daraus resultiert eine Reduzierung der Zahl der Führungskräfte von aktuell 77 auf 60.

Die Zahl der Führungskräfte außerhalb Japans wird von 13 auf 15 erhöht. Regionale Chief Officers sind künftig in ihren jeweiligen Regionen stationiert. Die Funktionen ihrer Abteilungen, die derzeit in Japan angesiedelt sind, werden stufenweise in die jeweiligen Regionen verlegt. Daraus ergibt sich eine Stärkung der Entscheidungskompetenz der jeweils vor Ort verantwortlichen Führungskräfte.

In Nordamerika, Europa und Asien werden zudem regionale Beratungsgremien etabliert. In diesem Zusammenhang wird Professor Yoko Wake von der Universität Keio vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre zum externen Unternehmens-Auditor berufen. Darüber hinaus wird die Position eines Executive General Managers geschaffen. Er ist zuständig für Regionen, in denen ein enger Kontakt zu Produktionsstätten erforderlich ist, und besetzt Positionen wie Chefingenieure für Fahrzeugentwicklung und General Manager für Technologien und Werke.

In der Global Vision reagiert der japanische Autokonzern auf die Erfahrungen, die das Unternehmen während der Rezession auf den internationalen Automobilmärkten infolge der globalen Finanzkrise und im Zuge der zurückliegenden Rückrufaktionen gemacht hat. Sie wurde unter der Leitung von Toyota Präsident Akio Toyoda von einem Team erarbeitet, dem Mitglieder aus Geschäftsbereichen des Unternehmens aus aller Welt angehören.

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