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Toyotas “Goldkerl” Auris muss sich in aktueller Rückrufdebatte behaupten
Toyotas Bilder

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Toyota Auris: Heck-/Seitenansicht. Bilder

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Toyota Auris: Detailaufnahme Heckscheibenwischer, Markenemblem. Bilder

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Toyota Auris: Hintere Leuchteinheit mit Schriftzug. Bilder

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Toyota Auris: Bei geöffneter Kofferraum-Klappe. Bilder

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Toyota Auris: Seitenansicht. Bilder

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Toyota Auris: Blick ins Cockpit. Bilder

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Toyota Auris: Außenspiegel. Bilder

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Toyota Auris: Kühlergrill mit Markenemblem. Bilder

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Toyota Auris: Frontansicht. Bilder

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Toyota Auris: Die Neuauflage kommt dynamischer daher. Bilder

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Lämmerspiel – Eigentlich sollte es um den neuen Auris gehen, das in der VW-Golf-Klasse im Umfeld etwa von Fords Focus, Kias Cee’d, Mazda3, Renault Mégane oder Peugeot 308 angesiedelte Kompaktmodell der Japaner. Doch der nationalen Vorstellung im Rahmen einer Citytour im hessischen Lämmerspiel bei Mühlheim stellte Toyota Deutschland zuletzt erst einmal die Zwischenbilanz seiner Rückrufaktion voran, Stichwort klemmendes Gaspedal, die bei uns bis Ende Mai abgeschlossen sein soll.

“Vielleicht zu langsam reagiert”

Jürgen Stolze zeigt Verständnis. “Vielleicht”, so Toyotas oberster Deutschland-Sprecher, “haben wir in den Augen der Öffentlichkeit zu unsensibel und zu langsam reagiert.” Und doch: Bis Ablauf März soll mit über 110 000 Fahrzeugen die Hälfte der von dem Rückruf in Deutschland betroffenen 216 000 Autos bereits überprüft gewesen sein. “Nicht, dass Sie mich falsch verstehen, jeder Rückruf ist einer zu viel”, verweist Stolze darauf, dass zur [foto id=”286118″ size=”small” position=”left”]Lösung des Problems nicht das ganze Gaspedal, sondern nur eine Distanzscheibe ersetzt werden muss.

Gesetzliche Anforderungen eingehalten

Laut Toyota hat es bei uns bislang keinen Fall gegeben, in dem ein Zusammenhang zwischen einer möglichen Fehlfunktion des Gaspedals und einem Unfall dokumentiert ist. Ein Gutachten des TÜV Rheinland bescheinige zudem, dass Fahrzeuge der Marke selbst bei klemmendem Gaspedal zum Stehen gebracht werden könnten. Dazu habe man den Bremsweg der vom Rückruf betroffenen Modelle iQ, Aygo, Yaris, Auris, Verso, Avensis und RAV4 bei voller Zuladung gemessen. Die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Fahrzeugverzögerung und Bremsweg sind dem Gutachten zufolge “in allen Fällen” eingehalten worden. Gleiches gelte für die Bremsleistung des Prius, von dem rund 4000 Exemplare zurück in die Werkstätten gerufen worden sind.

Kompaktmodell noch dynamischer

Was den Auris betrifft, scheint die Neuauflage durch die Rückrufaktion, die Toyota vor allem in den USA hart [foto id=”286119″ size=”small” position=”right”]getroffen und das Zuverlässigkeits- und Qualitätsimage dort stark beschädigt hat, etwas unterzugehen. Schon der Start des Corolla-Nachfolgers mit dem vom lateinischen Aurum (für Gold) abgeleiteten, verheißungsvollen Namen schien trotz immensem Werbeaufwand damals im Frühjahr 2007 die Erwartungen insbesondere mit Blick auf jüngere Kundschaft nicht zu erfüllen. Deshalb kommt der Auris jetzt bereits vom Äußeren dynamischer daher. Eine noch wertigere Innenraum-Anmutung stand zudem im Lastenheft.

Einstiegsmodell mit Stopp/Start-Technik

Das Einstiegsmodell, der über variable Ventilsteuerung verfügende 1,33-Liter-Benziner, soll mit Stopp/Start-Technolgie pro Kilometer nur noch 135 Gramm Kohlendioxid in die Luft blasen, was verbrauchsmäßig etwas weniger als sechs Litern entsprechen würde. Der größere 1,6-Liter geht noch eine Spur flotter zu Werke. Der kleine 1,4-Liter-Selbstzünder ist der sparsamte in der Baureihe, die beiden größeren können zudem mit kräftigerem Durchzug schon in unteren Drehzahlbereichen punkten. Der besonders saubere 2,2-Liter-Turbodiesel [foto id=”286120″ size=”small” position=”left”]hat als Spitzenmodell zusätzlich einen speziellen Katalysator an Bord, der im Abgas nicht nur die Rußpartikel, sondern auch noch die Stickoxide reduziert. Drei- und Fünftürer, sechs Ausstattungen Je nach Variante übertragen ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder eine Sechsstufen-Automat mit Schaltwippen am Lenkrad und E(conomy)-Modus die Kraft auf die Vorderräder: Im sportlichen ES-Modus sind die Gänge höher ausdrehbar, um schneller zu beschleunigen. Die als Drei- und Fünftürer einschließlich D-CAT in gleich sechs verschiedenen Ausstattungen erhältlichen 90- bis 177-PS-Frontantriebler sind um die 175 bis rund 210 Stundenkilometer schnell. Der Verbrauch findet sich mit sehr guten nur knapp unter fünf bis rund sechseinhalb Litern zumindest im Datenblatt.

Weiter auf Seite 2: Video – Toyota Auris; Vollhybrid ab Herbst; Zuwachs; Datenblatt & Preise

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Video: Der neue Toyota Auris

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Vollhybrid-Variante ab Herbst

Die für Herbst angekündigte Vollhybrid-Variante basiert auf dem 1,8-Liter-Verbrennungs- und einem Elektromotor mit zusammen 136 PS Systemleistung. Im Gegensatz zum Mild- ist der Vollhybrid auf Knopfdruck auch rein elektrisch fahrbar mit zwei Kilometern Reichweite und Tempo 50 als Höchstgeschwindigkeit.[foto id=”286121″ size=”small” position=”right”]

In der Länge gewachsen

Insgesamt kommen die Vierzylinder gut mit dem ordentlich grundausgestatteten Auris zurecht. Er legt, in der Länge auf über 4,2 Meter gewachsen, ein sportlich-sicheres Fahrverhalten an den Tag, federt ausreichend komfortabel. Bremsen und Lenkung arbeiten korrekt. Das Raumangebot geht in Ordnung. Die Rundumsicht könnte nach wie vor besser, der rund 350 bis bei umgeklapptem Rücksitz über 1300 Liter Gepäck fassende Kofferraum noch variabler sein. Die neue Club-Ausstattung soll dynamischere Akzente setzen.

 


Datenblatt Toyota Auris

Motor: zwei Vierzylinder-Benziner, drei Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum:  1,33 bis 2,2 Liter
Leistung:  66 kW/90 PS bis 130 kW/177 PS
max. Drehmoment:  128/3800 bis 400/2000-2800 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung:  Je nach Getriebe 8,1 bis 14,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit:  175 bis 210 Stundenkilometer
Umwelt:

 Laut Toyota Mixverbrauch 4,8 bis 6,6 Liter pro 100 Kilometer, 127 bis 154 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl):  Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Fahrer-Knieairbag, Klimaanlage, 15/16/17-Zoll-Räder, 195/205/225er-Reifen
Preis:  16 650 bis 25 950 Euro (Dreitürer), 17 400 bis 26 700 Euro (Fünftürer)

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Gast auto.de

April 8, 2010 at 1:26 pm

Toyota muß nicht jammern. So wie Toyota in den letzten Jahren Kunden bei Reklamationen behandelt hat kann man getrost als Frechheit bezeichnen. Wenn die Händler nicht mit großem Engagement das wieder wett gemacht hätten ginge es den Japanern noch viel schlechter und das zu Recht.
Wenn man die Götter in Köln direkt angeschrieben hab kam nur mit viel Glück eine Antwort.
Wenn man dann per Zufall mal eine Telefondurchwahl herausbekam wurde man bei Anruf in eine Warteschleife gesteckt bis man freiwillig wieder einhängt. Das nenne ich Kundenservice.!!!

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