Unterschiedlichste Rückreisewege aus China: Warten, Fliegen, Schlafen
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(motorsport-magazin.com) Dank der Aschewolke des Vulkanausbruchs in Island und der damit verbundenen Problematik für den Flugverkehr in Europa haben viele einen recht bizarren Weg eingeschlagen, um von Shanghai nach Hause zu kommen. Mark Webber flog beispielsweise von China nach Dubai, von dort weiter nach Rom und erwachte am Dienstagmorgen nach fünf Stunden Schlaf in Nizza, von wo er weiter Richtung Großbritannien reisen wollte.

Der US-Weg

Es geht aber noch durchaus komplizierter. Jaime Alguersuari gelangte von Shanghai über Peking und New York nach Madrid und war damit nicht der Einzige, der es über die USA versuchte. Einige hatten es einfacher, so flog HRT-Pilot Karun Chandhok nach Madras und hatte klarerweise keine Probleme. Jenson Button und Nico Rosberg begaben sich zum Urlaub nach Thailand und Lewis Hamilton hatte einen Sponsor-Termin in Südafrika. Auch Peter Sauber entging dem Chaos in Europa, da er Geschäftstermine in Dubai und Japan hat.

Nico Hülkenberg ging es weniger gut, er musste in Shanghai warten, Sebastian Vettel hoffte auf einen Direktflug in die Schweiz am Dienstag. Michael Schumacher bekam einen Platz an Bord der Privatmaschine von Bernie Ecclestone, aber auch dieses Flugzeug musste auf grünes Licht warten. Ein paar Leute bekamen einen Lufthansa-Flug nach Frankfurt, darunter Mercedes-Sportchef Norbert Haug, Timo Glock und auch Motorsport-Magazin.com-Redakteurin Karin Sturm. Auch Stefano Domenicali und Aldo Costa sollen einen Direktflug nach Europa erwischt haben.

Kubica als Ferrari-VIP

Felipe Massa und Fernando Alonso haben ebenfalls einen Flug erhalten, organisiert hat den Ferrari. Weitere Maschinen sollten folgen und für Toro Rosso und Sauber ist ein gemeinsamer Charter der letzte Plan B. Robert Kubica bekam sogar einen Platz im ersten VIP-Flug von Ferrari, damit er diese Woche mit einem Renault Clio bei der Mille Miglia mitfahren kann. Das spornte einen Journalisten der AS auch gleich dazu an, den Polen zu fragen, ob das ein erstes Zeichen dafür sei, er werde 2011 Teamkollege von Alonso. "Sicher, sicher, sicher", meinte Kubica nur und überdrehte die Augen.

Das Lotus-Team von AirAsia-Besitzer Tony Fernandes flog nach Kuala Lumpur, wo es auf einen Charter nach Europa wartete und der gecharterte Flieger von McLaren soll am Mittwoch China verlassen. Landen wird das Flugzeug in Spanien, von wo es mit Bussen weitergehen wird. Auch Williams-Flugpartner Cloud9 möchte einen privaten Charter organisieren, Technikdirektor Sam Michael und Geschäftsführer Adam Parr flogen dennoch schon einmal von Shanghai nach Dubai, wurden aber unerwartet nach Beirut umgeleitet.

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