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Volkswagen Crafter: Feinabstimmung für den Alleskönner
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Als vielseitiges Nutzfahrzeug hat sich der Crafter von Volkswagen seit seinem Debüt im letzten Jahr einen Namen gemacht.

Dabei deckt er mit seinen drei Gewichtsklassen zwischen drei und fünf Tonnen eine große Bandbreite ab. Zudem stehen jeweils drei unterschiedliche Radstände zur Verfügung. Neu im Programm aufgenommen werden nun werksseitig umgebaute Fahrzeuge für Tiefkühlware, Kuriere sowie Modelle mit einer längeren Achsübersetzung, die für bessere Verbrauchs- und Abgaswerte sorgen. Die Preise beginnen bei 32 243 Euro.

Motorisierung

Beim Antrieb setzt man durchweg auf TDI-Motoren mit fünf Zylindern und 2,5 Litern Hubraum, die je nach Kundenwunsch 65 kW/89 PS, 80 kW/109 PS oder 100 kW/136 PS leisten. Wenn es um aufgelastete Sonderversionen geht – selbst ein Abschleppwagen mit sieben Tonnen ist möglich – wird der Kunde naturgemäß das Flaggschiff mit 120 kW/164 PS Leistung ordern.

Verbrauchsoptimierung reicht bis zu den Pneus

Allen Motoren gemein ist der kernige Lauf sowie die serienmäßige Ausrüstung mit Partikelfilter und Oxidationskatalysator. Die beiden mittleren Motorisierungen in den Fahrzeugen mit 3 Tonnen und 3,5 Tonnen können nun mit einer längeren Hinterachsübersetzung geordert werden, die die Wirtschaftlichkeit gerade auf längeren Distanzen erhöht. Der Einspareffekt liegt bei beachtlichen zehn Prozent. Wer oft die Autobahn nutzt, wird dies zu schätzen wissen, zumal das Absenken der Drehzahl auch das Geräuschniveau verbessert. Parallel werden künftig aber auch die Standardachsen der mittleren Motorisierungen ein wenig länger übersetzt. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die für die auf 4,6 Tonnen abgelastete Variante des großen Crafter 50 erhältliche „Supersingle-Bereifung“, bei der an der Hinterachse Reifen im Format 285/65 R 16 C zum Einsatz kommen. Im Vergleich zur herkömmlichen Zwillingsbereifung spart dies Gewicht und Platz, der dem Innenraum zugute kommt. Gerade bei voluminöser aber leichter Ladung bringen die Reifen zudem dank ihres niedrigeren Rollwiderstands Verbrauchsvorteile.

Automatik erhöht Fahrkomfort

Zur Kraftübertragung dient normalerweise ein Sechsganggetriebe, während die Motoren mit 80 kW/109 PS beziehungsweise 100 kW/136 PS jetzt auch mit einer Automatik erhältlich sind. Die Shiftmatic verfügt dabei ebenfalls über sechs Gangstufen sowie zusätzlichen automatischen und manuellen Modus, was vor allem in Innenstädten eine Erleichterung ist. Dabei passt sich die Schaltung durch ein Verschieben der Schaltpunkte dem jeweiligen Fahrstil an – gerade in einem Fuhrpark mit vielen verschiedenen Beschäftigten ist das von Vorteil. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, im manuellen Modus durch kurzes Antippen des Schalthebels hoch- beziehungsweise herunterzuschalten.

Umfangreiches Serienpaket

Für die Verzögerung sorgt in allen Varianten ein ABS ab Werk, auch ESP sowie die elektronische Differenzialsperre EDS sind serienmäßig. Ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsfeature beim Rangieren in engen Straßen sind zudem die großen Außenspiegel mit unten angebrachten separaten Weitwinkelfeldern. Erstmals in dieser Klasse sind zudem die Blinker in die Gehäuse der Spiegel integriert.

Für jede Transportlösung der richtige…

Neu ins Programm aufgenommen wurden kürzlich auch ab Werk für bestimmte Einsatzzwecke umgebaute Fahrzeuge. Damit reagiert die Nutzfahrzeugsparte von VW auf die Tatsache, dass rund die Hälfte aller ausgelieferten Modelle umgehend modifiziert werden. Mit hauseigenen Systemlösungen möchte man hier entsprechend Position beziehen, wobei zunächst drei Varianten angeboten werden. Der Variante „Service-Profi“ bleibt hierbei jedoch dem unterhalb des Crafter angesiedelten Transporter vorbehalten. Im Gegensatz zu diesem mit Werkzeugschränken ausgestatteten Fahrzeug wird der „Express-Profi“ auch auf Basis des Crafter angeboten und spricht vor allem Kurier- und Paketfahrer an. Der „Cool-Profi“ ist das wohl komplexeste Fahrzeug der neuen Modellfamilie und wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Kerstner für den Caddy, den Transporter sowie den Crafter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen entwickelt. Er eignet sich für den Transport für Tiefkühlware.

Teststeno VW Crafter

Nutzfahrzeug mit flüssigkeitsgekühltem Fünfzylinder-Reihen-Motor,

2 500 ccm Hubraum, Leistung zwischen 65 kW/89 PS und 120 kW/164 PS,

zul. Gesamtgewicht zwischen 3 000 und 5 000 kg (Auf- und Ablastungen möglich),

Radstand zwischen 3 250 und 4 325 mm, Ladevolumen bis zu 17 Kubikmeter,

Verbrauch und Abgasemission (am Beispiel des Crafter 30 Kombi, 65 kW/89 PS, Radstand 3 250 mm): 9,9 – 11,1 Liter Diesel/100 km, CO2: 261 – 290 g/km, Preis: ab 32 243 Euro.

mid/wa

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