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Volkswagen-Konzern erhöht Weltmarktanteil auf 11,6 Prozent
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Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Quartal 2010 seine Position gestärkt. Der Pkw-Weltmarktanteil erhöhte sich von 11,0 Prozent auf 11,6 Prozent. Die Kernmarke VW setzte in den ersten drei Monaten mit 945 000 Fahrzeugen 23,5 Prozent mehr Pkw ab. In der Folge verbesserte sich das operative Ergebnis auf 416 (-279) Millionen Euro.

Der Absatz von Audi stieg im ersten Quartal 2010 um 21,8 Prozent auf 316 000 Pkw. Das führte zu einem um 31,7 Prozent erhöhten Ergebnis von 478 (363) Millionen Euro. Škoda steigerte den Fahrzeugausstoß von Januar bis März um 31,7 Prozent auf 142 000 Einheiten. Die positive Verkaufsentwicklung sowie gesunkene Kosten führten zusammen mit einer günstigeren Wechselkurssituation zu einem Gewinn von 100 (28) Millionen Euro. Seat profitierte von der Erholung des spanischen Pkw-Marktes und steigerte den Absatz um 54,9 Prozent auf 91 000 Autos Der Verlust verringerte sich um 35 Millionen Euro auf minus 110 Millionen Euro.

Auch Bentley konnte vom Zuwachs der Automobilmärkte partizipieren und den Verlust um 20 Millionen Euro auf minus 36 Millionen Euro verringern. Volkswagen Nutzfahrzeuge setzte mit 73 000 Fahrzeugen 9,2 Prozent mehr ab. Das Ergebnis lag mit minus 16 (528) Millionen Euro deutlich unter dem Vergleichswert 2009, in dem der Ertrag aus dem Verkauf des brasilianischen Nutzfahrzeuggeschäfts an MAN in Höhe von 600 Millionen Euro enthalten war.

Aufgrund der hohen Nachfrage in Brasilien setzte Scania 5,7 Prozent mehr Einheiten ab und erzielte mit 214 (46) Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert einen höheren Gewinn.

Eine wichtige Säule des Konzerns waren erneut die Finanzdienstleistungen. Sie erwirtschafteten in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 ein operatives Ergebnis von 167 (156) Millionen Euro.

Bereits vor einer Woche hatte der Konzern bei um 19,4 Prozent höheren Umsatzerlösen von 28,6 Milliarden Euro (1. Quartal 2009: 24,0 Mrd. Euro) einen Quartalsgewinn von 848 (312) Millionen Euro gemeldet. Vor Steuern erwirtschaftete Europas größter Autobauer 703 (52) Millionen Euro. Darin enthalten ist das VW zurechenbare Ergebnis von 286 (101) Millionen Euro, das die Gemeinschaftsunternehmen in China, dem größten Absatzmarkt des Konzerns, erwirtschaftet haben. Nach Steuern stieg das Ergebnis auf 473 (243) Millionen Euro.

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