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Volkswagen ruft Amarok und Tiguan in die Werkstatt

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VW ruft über eine Million Fahrzeuge in die Werkstatt. Beim Tiguan muss eine Schmelzsicherung getauscht werden, die in Einzelfällen für Ausfälle einzelner Lichtfunktionen verantwortlich ist.

Zudem wechselt VW das Getriebeöl des Doppelkupplungsgetriebes DQ200, um Ausfällen in der Stromversorgung vorzubeugen. Einige Amarok mit 2.0-Liter-TDI-Motor können von Undichtigkeiten an der Kraftstoffleitung im Motorraum betroffen sein. Hier wird ein Scheuerschutz vorsorglich eingebaut. Die Fahrzeughalter werden von VW informiert.

Im Rahmen weiterer Qualitätsfeldbeobachtungen in China und Südostasien hat sich bei Fahrzeugen mit 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe gezeigt, dass es bei Verwendung von synthetischem Getriebeöl zu elektrischen Fehlfunktionen in der Stromversorgung des Getriebes kommen kann. Dies gilt insbesondere unter dem Einfluss von feucht-heißen Klimabedingungen bei gleichzeitigem Einsatz im verschärften Stop&Go-Betrieb. Volkswagen füllt hier mineralisches Öl ein.

Von dieser Aktion sind weltweit 239 000 Amarok Modelle (in Deutschland 12 359 Fahrzeuge) bis zum Bauzeitraum Juni 2013 betroffen. Vom Tiguan-Rückruf sind weltweit 800 000 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Anfang 2008 bis Mitte 2011 betroffen, in Deutschland sind es 147 000 Autos.

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