Peugeot

Vorstellung Peugeot 1007: „Die Auffächerung der Kompaktklasse“

 Dabei ist der Peugeot 1007 keine konventionelle Limousine sondern ein Mini-Van mit seitlichen Schiebetüren. Peugeot-Markenvorstand Frédéric Saint-Geours sieht für die Zukunft im Markt der Kompaktwagen eine Auffächerung, die es ermöglicht neue Fahrzeugkonzepte erfolgreich zu positionieren. Der Peugeot 1007 wurde jetzt in Paris vorgestellt und wird von März 2005 an auf dem deutschen Markt zu einem Preis ab etwa 13 000 Euro angeboten.

Kompakt und variabel: Der Peugeot 1007 kommt im März 2005 auf den deutschen Markt und verbindet gleich mehrere Fahrzeugkonzepte. Besonders markant: die seitlichen Schiebetüren. Foto: Auto-Reporter
Die Kompaktklasse hat sich in verschiedene Richtungen entwickelt und ist heute längst nicht mehr das als "Golf-Klasse" bekannte Marktsegment. Peugeot-Markenvorstand Saint-Geours erläuterte während der Vorstellung, dass man Entwicklungsströmungen ständig im Auge behalten muss, um tiefere Trends, die zur Schaffung neuer Automobilkonzepte führen können, sofort zu erkennen. Der neue 1007 ist hierfür eine schönes wie auch pfiffiges Beispiel. Die neue Modellbezeichnung mit der "Doppelnull" in der Mitte kennzeichneten den besonderen Anspruch und die Idee, die dieser 3,73 Meter kurze Kompaktwagen stellt. Der 1007 ist kein Nachfolger für ein bestehendes Peugeot Modell, "sondern zeigt die Innovationsfähigkeit des Unternehmens", versicherte Saint-Geours. Rund 560 Millionen Euro haben die Franzosen in ihr ehrgeiziges Projekt "1007" gesteckt. Die Kapazität des neuen 1007 ist auf jährlich 130 000 Autos ausgelegt. Auf dem deutschen Markt schätzt der Importeur sein Absatzvolumen auf rund 20 000 Einheiten ein.

Der Peugeot 1007 basiert ist auf der PSA-Konzern-Plattform, die bereits Citroen für den C2 und C3 verwendet. Der ebenfalls im nächsten Jahr auf den Markt kommende neue Peugeot 107 hat mit dem 1007 nichts gemein. Der 107 entsteht in Kooperation mit dem japanischen Autoriesen Toyota und ist auf einer eigenen Plattform entwickelt worden. Der 107 ist der Nachfolger des 106 und ein waschechter Kleinwagen, der zu Preisen ab 8000 Euro angeboten werden soll.

Was macht den 1007 so herausragend? Auf einem kompakten Raum mit einer Länge von 3,73 Metern, einer Höhe von 1,61 Metern und einer Breite von 1,43 Metern ein optimales Platzangebot zu schaffen und dabei keine völlig neuen aber aus anderen Klassen bekannte Konzepte zu integrieren. Kern des 1007 Konzepts sind die "Sesam öffne dich Türen", die mit eine Druck auf die Fernbedienung automatisch zurückgleiten und eine Einstiegsluke mit einer Breite von 920 mm frei macht. Die breiten Schiebetüren haben den Vorteil, dass man auch in engen Parklücken bequem ein- und aussteigen kann. Der 1007 wirkt wie ein zu heiß gewaschener 807, dennoch stimmen die Proportionen des Mini-Vans. Nur die Frontpartie mit dem in die Frontschürze integrierten großen Kühlergrill wirkt überdimensional, spiegelt aber das neue Markengesicht von Peugeot – wie bereits beim neuen 407 – eindrucksvoll wieder. Der Peugeot 1007 ist mit vier Einzelsitzen ausgestattet, die sich im knapp bemessenen Fond umklappen lassen, aber leider nicht ausgebaut werden können. Trotzdem kann die Variabilität des Innenraums überzeugen. Das Volumen des Kofferraums beträgt je nach Sitzkonfiguration zwischen 178 und 364 Litern.

Zum Verkaufsstart im Frühjahr bietet Peugeot drei Triebwerk zur Wahl an: Den 1,4-Liter Vierzylinder mit 55kW/75 PS, den 1,6-Liter Vierzylinder mit 80 W/109 PS und den 1,4-Liter Turbodiesel-Direkteinspritzer (HDi) mit 50 kw/68 PS – alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro-4. Das Triebwerk mit 1,4-Liter Hubraum kann wahlweise mit einem Fünfganggetriebe oder mit dem sequenziellen "2 Tronic Getriebe" bestellt werden. Dieses hat der 1.6 bereits serienmäßig und für den 1.4 HDi ist das automatisierte Schaltgetriebe nicht lieferbar. An einer umfangreichen Sicherheitsausstattung spart Peugeot beim neuen 1007 nicht: Serienmäßig gibt es sieben Airbags samt Knie-Airbag, ABS mit Bremsassistent und ESP. (pha)

1. Juli 2004. Quelle: Auto-Reporter

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Mercedes-AMG E 53

Fahrvorstellung Mercedes-AMG E 53 und E 63 S

Nissan Z Proto

Nissan Z Proto: 50 Jahre und kein bisschen leise

Ford Puma ST

Ford Puma ST: Performance-Zuwachs

zoom_photo