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VW-Konzern – Modularer Infotainment-Baukasten

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Das neue System ist sehr klein und kann für fast alle Baureihen eingesetzt werden Bilder

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Mit einem neuen modularen Baukasten reagiert Audi auf die immer kürzeren Entwicklungszeiten bei elektronischen Bauteilen. Der „modulare Infotainment Baukasten“ (MIB) trennt künftig Hard- und Software und soll in allen Baureihen der Ingolstädter eingesetzt werden. Gleichzeitig wird das System für alle anderen Marken des VW-Konzerns optimiert, von Skoda über Bentley bis zu VW.

„Vernetztes Fahren wird immer wichtiger“, sagt Christian Leberfinger von der Audi Tochter E-Solutions. Das Unternehmen mit rund 150 Mitarbeitern wurde 2009 gegründet, um schneller Ideen zu entwickeln und auch umzusetzen. „Um das hohe Tempo bei der Computer-Entwicklung mithalten zu können, müssen wir alle zwei Jahre ein neues System entwickeln und auch anbieten“, sagt der Fachmann. Das sind deutlich kürzere Produktzyklen als bei einem Fahrzeug, das im Durchschnitt [foto id=“400491″ size=“small“ position=“left“]nach drei bis vier Jahren ein Facelift erhält und nach sieben bis acht Jahren komplett erneuert wird. Durch das System mit Steckmodul, kann die Elektronikeinheit nach ein paar Jahren durch einfachen Austausch aktualisiert werden.

Der modulare Baukasten ist sehr kompakt und wird selbst in den Kleinwagen A1 und VW Polo Platz finden. Der im März vorgestellte neue Audi A3 wird demnächst optional mit einem schnellen Rechner ausgestattet sein, der über einen Dual Core 16 Gigabyte-Prozessor und ein Gigabyte Arbeitsspeicher verfügt. Zur Übertragung dient der UMTS-Standard, an dem schnelleren LTE forscht Audi noch.

Weniger Ablenkung für den Fahrer verspricht nicht nur das schon bekannte Trackpad, sondern auch die Reduzierung der Tasten sowie eine neue Sprachsteuerung. Mit neuen Applikationen soll außerdem das Leben an Bord vereinfacht werden. Audi bietet solche künftig als Stauwarner, Facebook-Zugang oder City-Finder an. Apps von anderen Anbietern, wie etwa von Apple, werden aber keinen Einzug finden. „Wir [foto id=“400492″ size=“small“ position=“left“]lassen keine Apps zu, die den Fahrer ablenken könnten“, sagt Leberfinger. Neu ist auch die Koppelbox mit Ladematte, die leere Handys ohne Kabelsalat füttert und durch eine durch eine angeschlossene Antenne außerdem die Sprachqualität verbessern soll.

Wie alle Audi-Fahrzeuge erhält dann auch der A3 optional ein Trackpad auf dem Drehdrückregler in der Mittelkonsole und unterhalb des Lenkrads. Damit soll die Menüführung des Infotainment-Systems vereinfacht werden. Mit dem Finger geschriebene Buchstaben werden schneller erkannt als das Anwählen mit dem Drehregler. Die Infos erscheinen auf dem ausfahrbaren sieben Zoll großen Monitor und im Cockpit zwischen Drehzahlmesser und Tachometer.

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