VW Scirocco R-Cup: Motorsport-Legenden starten 2010
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Rallye– und Sportwagen-Weltmeister, Le-Mans-Sieger, Grand-Prix-Gewinner und ein DTM-Champion – mit Carlos Sainz, Derek Bell, Martin Brundle, Jacques Laffite und Frank Biela stehen fünf hochkarätige Namen bei der Premiere des neuen Volkswagen Scirocco R-Cup in Hockenheim (23./24. April) am Start.

Die PS Legenden treten beim ersten DTM-Rennwochenende im 25-köpfigen Starterfeld in einer eigenen Wertung gegeneinander an – und zum ersten Mal in ihren langen Karrieren mit Bioerdgas-Antrieb, der den CO2-Ausstoß gegenüber herkömmlichen Antrieben um 80 Prozent reduziert.

„Berühmte Namen wie Sainz, Bell, Brundle, Laffite und Biela sind eine tolle Bereicherung für die Weltpremiere des Volkswagen Scirocco R-Cup, der umweltschonendsten Markenpokal-Rennserie überhaupt“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Alle fünf haben bereits Motorsport-Geschichte geschrieben und werden in Hockenheim gemeinsam mit jungen Talenten und Tourenwagen-Routiniers für spannenden Sport und eine großartige Show sorgen.“

Carlos Sainz, der im Januar im Volkswagen Race Touareg die Rallye Dakar und 1990 sowie 1992 den Rallye-WM-Titel gewann, freut sich auf seinen Einsatz im mit Bioerdgas angetriebenen Cup-Scirocco. „Es ist immer sehr spannend, bei der Premiere eines neuen Autos und einer neuen Rennserie dabei zu sein“, so der 47 Jahre alte Spanier. „Ich bin im Scirocco schon das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gefahren und konnte auch den neuen Cup-Scirocco testen – das Push-to-Pass-System macht richtig Spaß. Völlig neu ist für mich dagegen der Hockenheimring. Ich werde im Training das erste Mal überhaupt auf dem Kurs fahren.“

Mit den beiden Engländern Derek Bell und Martin Brundle treten auf der badischen Rennstrecke zwei große Namen aus dem Sportwagen-Bereich an. Der inzwischen 68 Jahre alte Bell wurde 1985 und 1986 Sportwagen-Weltmeister und siegte insgesamt fünf Mal beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Landsmann Brundle gewann 1988 das Sportwagen-Championat und 1990 den Klassiker an der Sarthe. „Der Volkswagen Scirocco R-Cup bietet eine sehr interessante Mischung im Starterfeld mit jungen Talenten, bereits etablierten Fahrern und uns erfahrenen Routiniers“, sagt der 49 Jahre alte Brundle, der in seiner Formel-1-Karriere 158 Grands Prix fuhr. „Interessant wird vor allem auch die Push-to-Pass-Funktion, die kurzfristig die Leistung des Cup-Scirocco um 50 auf 275 PS steigert“, so Brundle. „Da es nach dem Einsatz 45 Sekunden dauert, bis man sie wieder nutzen kann, muss man taktisch sehr geschickt mit ihr umgehen.“

Jacques Laffite war mit 176 bestrittenen Grands Prix lange Zeit Rekordstarter in der Formel 1. Der 66 Jahre alte Franzose gewann in der „Königklasse“ zwischen 1977 und 1981 insgesamt sechs Rennen und sorgte später unter anderem auch in der DTM mit einem Sieg für Furore. „Ich bin schon sehr gespannt auf Hockenheim“, so Laffite. „Ich habe auf dem alten Grand-Prix-Kurs bereits in der Formel 1 und Formel 2 gewonnen. Es wird sehr aufregend, ein ganz neues Auto zu fahren und mich mit den anderen ‚alten Hasen‘ zu messen.“

Das Legenden-Quintett komplettiert der DTM-Meister von 1991, Frank Biela. Der 45 Jahre alte Neusser gewann mit Audi außerdem fünf Mal das 24-Stunden-Rennen in Le Mans und erlebt in Hockenheim ein ungewöhnliches Duell: Er tritt gegen seine eigene Tochter an. „Isabelle war schon oft mit mir gemeinsam im Fahrerlager, zum Beispiel in Le Mans. Es wird bestimmt ein komisches Gefühl sein, auf der Rennstrecke gegen sie anzutreten. Eine völlig neue Erfahrung für mich, auf die wir uns beide sehr freuen.“

Die bei jedem Rennen wechselnden Legenden messen sich in den neun Saisonrennen mit 20 Fahrern und Fahrerinnen, die die komplette Saison bestreiten. Diese verteilen sich je nach bisheriger Motorsport-Erfahrung auf zwei getrennte Wertungen: den Junior-Cup und den Pro-Cup. Im Feld der Junioren treten elf Teilnehmer an. Dazu gehören unter anderem Kris Heidorn, der 2009 im ADAC Volkswagen Polo Cup die Rookie-Wertung gewann, und Isabelle Biela. Zu den gestandenen Motorsport-Profis zählen der Pole Maciek Steinhof, der Polo-Cup-Champion von 2009, der US-Amerikaner Timmy Megenbier, der im Vorjahr den Volkswagen Jetta TDI Cup in seinem Heimatland gewann oder der ehemalige Formel-3-Pilot Stefano Proetto.

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Gast auto.de

April 22, 2010 um 3:20 pm Uhr

Vor vielen Jahren habe ich den Junior-Cup mit dem Golf GTi eins bestritten und wunderbare Jahre damit erlebt. Es freut mich, daß jetzt der Scirocco-Cup neu aufgelegt wird. MfG Franz Lampa

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