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“Wir haben Pionierarbeit geleistet“: Mini-Markenchef Segler im auto.de-Gespräch
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Nächste Variante: Mini Paceman, hier noch als Studie. Bilder

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Mini Coupé, hier als Cooper-Normalversion. Bilder

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Mini-Markenchef Dr. Kay Segler. Foto: Mini Bilder

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Aktuelle Produktneuheit: Mini Coupé, hier als John Cooper Works. Fotos: Koch Bilder

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Stellt die Basis für den Paceman dar: Mini Countryman. Bilder

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Frankfurt/Main – Das neue Mini Coupé ist nach dem kleinen Steilheck, dem Cabrio, dem Kombi und dem Geländewagen bereits das fünfte Modell der Marke. „Und das Wachstum ist damit keineswegs abgeschlossen“, betont Markenchef Kay Segler aus Anlass der IAA.

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Mit dem Coupé wird eine Studie, die Sie vor zwei Jahren schon bei der IAA gezeigt haben, Realität. Und die zweite, der Roadster?

Kay Segler: Die befindet sich mittlerweile ebenfalls auf dem Weg der Serienentwicklung. Der Roadster wird wie das Coupé in Oxford vom Band laufen, wo wir zusammen mit dem Presswerk in Swindon in den nächsten Jahren rund 500 Millionen britische Pfund in den Ausbau und in die Modernisierung der Fertigungsanlagen investieren. Coupé und Roadster heißen bei uns übrigens Oxford Twins, benannt eben nach dem Produktionsstandort.

Dann gibt’s da sogar noch eine weitere Studie, über die Ihr Vertriebsvorstand gerade bei der IAA in Frankfurt gesagt hat, dass die Serienversion in etwas mehr als einem Jahr als dreitüriger Geländewagen mit den Zügen eines Coupés auf den Markt kommt. Es wäre dann bereits das siebte Modell in Ihrer Produktfamilie.

Kay Segler: Sie meinen das Paceman Concept. Mit dem haben wir Anfang des Jahres in Detroit schon zusätzliches Entwicklungspotenzial aufgezeigt.[foto id=“379991″ size=“small“ position=“left“]

Der Paceman basiert als sportlicher Ableger auf dem Countryman …

Kay Segler: … der jetzt seit rund einem Jahr auf dem Markt ist und sich extrem erfolgreich verkauft. Auch hier sehen wir Spielraum für Diversifizierung, weil Kunden Individualität in Verbindung mit außergewöhnlicher Produktsubstanz zu schätzen wissen – eine Mischung, die ihnen kein Volumenhersteller mit seinen vor allem auf große Stückzahlen ausgerichteten Massenprodukten bieten kann.

Warum bietet gerade das Segment der Kleinwagen jede Menge Raum für spannende Entwicklungen?

Kay Segler: Es ist unübersehbar, dass die Ansprüche der Kunden gerade in dieser Fahrzeugklasse kontinuierlich steigen. Die Begeisterung für sportlichen Fahrspaß in Verbindung mit vorbildlicher Effizienz, der Wunsch nach Individualität in der alltäglichen Mobilität, nach innovativer Technik und nicht zuletzt nach Premium-Qualität motiviert Kunden in aller Welt dazu, sich für einen Mini zu entscheiden. Hinzu kommt bei unseren Modellen der hohe Wiederverkaufswert. Sie sind auch hier echte Premiumprodukte.

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Wie sieht es in Sachen Nachhaltigkeit aus?

Kay Segler: Auch da sind wir dem Wettbewerb voraus. Im Schnitt liegt der Kohlendioxid-Ausstoß unserer Flotte bei nur 133 Gramm pro Kilometer. Keine vergleichbare Marke schafft einen solch niedrigen Wert.

Seit dem Relaunch der Marke sind mittlerweile zehn Jahre vergangen. Was stellen Sie denn im Rückblick auf diese Zeit fest?

Kay Segler: Mini hat seitdem eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben. Wir sind heute global aufgestellt, in rund 90 Ländern vertreten und wollen im nächsten Jahr auch den indischen Subkontinent erobern. Aus dem zunächst auf ein Modell zugeschnittenen Konzept mit hochwertiger Technik, charakteristischem Design und Premiumqualität ist in doch vergleichsweise kurzer Zeit ein attraktives Angebot im Segment der Kleinwagen, eine international bekannte und populäre Modellfamilie geworden.

Seit 2001 hat Mini weltweit zwei Millionen Fahrzeuge verkauft. Was erwarten Sie für 2011?

Kay Segler: Einen neuen Absatzrekord. Wir werden die bisherige Bestmarke von rund 234 000 Einheiten mit Sicherheit deutlich übertreffen. [foto id=“379993″ size=“small“ position=“left“]Neben unserem Werk Oxford trägt dazu auch die Fertigung im österreichischen Graz bei, wo der Countryman in wachsender Stückzahl vom Band rollt.

Könnte man sagen, Mini hat in den vergangenen zehn Jahren so etwas wie Pionierarbeit geleistet?

Kay Segler: Das ist sicher nicht übertrieben, aber nicht nur in Bezug auf die Modellvielfalt, sondern auch beim Markenimage und bei der Wertschätzung für die einzelnen Produkte haben wir uns einen deutlichen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern erarbeitet. Als einziger Anbieter von eigenständig entwickelten Premium-Fahrzeugen im Kleinwagensegment ist und bleibt Mini jedoch das Original in dieser Klasse.

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