Wissmann sieht in den USA Absatz von einer Million deutscher Fahrzeuge
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VDA-Präsident Matthias Wissmann. Bilder

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In einem Sektor haben die deutschen Hersteller den amerikanischen Markt komplett in der Hand. Matthias Wissmann, der Präsident des Verbands der Autohersteller (VDA) konnte auch dieses Jahr bei der Pressekonferenz des Verbands zum Auftakt der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit darauf verweisen, dass die Deutschen bei den Diesel-Personenwagen mit 100 Prozent Marktabdeckung eine „dominierende Position“ einnehmen.

Diese Aussage nahmen deutsche wie amerikanische Journlaisten schmunzelnd zur Kenntnis, wohl wissend, mit welchen Mühen die deutschen Hersteller den Diesel in den USA voranbringen wollen. Immerhin wuchs der Diesel-Absatz in den USA von 42 000 Fahrzeugen in 2009 um rund ein Drittel auf 52 000 Einheiten. Das ist auch gemessen an den anderen deutschen Exporten nicht mehr als ein weiterer Achtungserfolg für den Selbstzünder.

Den deutschen Herstellern gelang 2010 das sechste Mal die Ausweitung ihres Markanteils in den USA. Seit 2005 stieg der von 5,1 Prozent auf jetzt 7,6 Prozent. 2010 verkauften die Deutschen auf dem US-Markt 880 700 Fahrzeuge. Bei den so genannten „Luxury Cars“ erreichten die deutschen Hersteller ein Marktanteil von 47,1 Prozent. Fast jedes zweite Fahrzeug dieser Klasse stammt also von einem deutschen Unternehmen. Allerdings deckt der US-Begriff „Luxury cars“ sich nicht mit unserem der Oberklasse. Die Amerikaner orientieren sich eher am Premiumanspruch und am Preisniveau. So zählen auch die BMW-Reihen 1, 3 und 5, Audi A3, A4 und A6 ebenso dazu wie die C-Klasse und die E-Klasse von Mercedes-Benz.

Inzwischen beschäftigen die deutschen Hersteller in ihren US-Werken rund 25 000 Mitarbeiter. Jeder sechste Beschäftigte, der in den USA in der Automobilherstellung arbeitet, ist bei einem deutschen Unternehmen angestellt. Bei den deutschen Zulieferern in den USA sind es 52 000 oder jeder achte Mitarbeiter.

Wissmann erwartet ein gutes Autojahr, auch in den USA. Die deutschen Hersteller jedenfalls erweiteren ihre Kapazitäten angesichts der Prognose, dass der amerikanische Light-Vehicle-Markt 2011 eine Größe zwischen 12,5 und 12,8 Millionen Einheiten erreichen dürfte – viel mehr als 2009, aber noch längst nicht so viel wie vor der Krise. Wissmann sieht unter diesen Umständen viel Rückenwind für die deutschen Hersteller im US-Markt: „In Relation zu unserem Marktanteil können wir beim Absatz in diesem Jahr die Eine-Million-Marke erreichen.“

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