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110 Jahre Allrad bei Mercedes – Griffiges Jubiläum

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Auch im Alltag, auf ganz normalem Asphalt, kann der Allradantrieb, im Hause Daimler 4Matic genannt, punkten Bilder

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Ohne diese 4x4-Systeme wären die Erfolgsgeschichten vom Unimog oder der G-Klasse in unwegsamem Gelände undenkbar Bilder

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Bereits im Jahr 1903 fing alles an. Da entwickelten Mercedes-Ingenieure die ersten Allradkonzepte für die Marke mit dem Stern auf dem Kühlergrill. Ohne diese 4×4-Systeme wären die Erfolgsgeschichten vom Unimog oder der G-Klasse in unwegsamem Gelände undenkbar. Aber auch im Alltag, auf ganz normalem Asphalt, kann der Allradantrieb, im Hause Daimler 4Matic genannt, punkten. Das beweisen die Limousinen, T-Modelle und Coupés von Mercedes-Benz seit 1987. Damals feierte das 4×4-Antriebskonzept in der E-Klasse der Baureihe W124 Premiere. Zusätzlich kam das 4ETS-System erstmals 1997 in der M-Klasse zum Einsatz. Ab 2013, zum 110. Geburtstag der Mercedes-Allradkompetenz, steht eine komplett neue Generation des permanenten Allradsystems 4Matic in den Startlöchern – mit einer vollvariablen Momentenverteilung.

Die neue 4Matic ergänzt die bisher angebotenen vier Allradversionen für Fahrzeugmodelle mit quer eingebauten Motoren und Frontantrieb, also für die aktuelle A- und B-Klasse, sowie auch für die beiden für 2013 angekündigten Modelle Mercedes-Benz CLA und CLA 45 AMG. Somit stehen ab dem nächsten Jahr bei Mercedes rund 60 Pkw-Modelle, verteilt auf 13 Baureihen, mit Allradantrieb zur Verfügung. Der Vorteil der dann fünf verschiedenen 4×4-Varianten liegt darin, dass für die jeweilige Fahrzeugklasse somit nahezu maßgeschneiderte Allradtechnik zur Verfügung steht. Beginnend bei der erweiterten Kompaktklasse und den Modellen der C-, E-, S-, CLS- und CL-Klasse bis hin zu der SUV- und Geländewagenpalette mit GLK-, [foto id=“445620″ size=“small“ position=“left“]M-, GL- und G-Klasse.

Die offizielle Weltpremiere des viertürigen CLA-Coupés wird wohl in der zweiten März-Woche 2013 auf dem Genfer Automobil-Salon erfolgen. Da Daimler aber plant mit dem CLA auch die USA mit einem Kompaktwagen zu erobern, wird bereits am 13. Januar 2013, am Vorabend der Motorshow von Detroit, auserwählten Kunden, Händlern und Journalisten die rund 4,60 Meter lange Serienversion vorgestellt. Wir konnten bereits jetzt erstmals auf der Beifahrerseite der ersten Prototypen des viertürigen CLA (Mercedes-internes Werkskürzel C117) platznehmen, die auf der Plattform der A-Klasse basiert. Äußerlich erkennt man, trotz der Zebra-ähnlichen Tarnung, die Design-Verwandtschaft zum deutlich größeren CLS. Beeindruckend präsentieren sich die Fahrleistungen des CLA, der mit einem 155 kW/211 PS starken Turbo-Benziner bestückt ist. Der Einstiegspreis zum Marktstart im Frühjahr 2013 soll unter 30.000 Euro liegen. Aber intern denkt man bei Mercedes bereits über eine 200 kW/272 PS-Version nach, auch um die ausgeprägte Dynamik des coolen Coupés zu unterstreichen. In jedem Fall wird eine AMG-Version das Spitzenmodell darstellen. Der CLA 45 AMG wird mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbo und 260 kW/354 PS sehr sportiv. Der Sprint von null auf 100 km/h soll in unter fünf Sekunden absolviert, die Höchstgeschwindigkeit wohl aber bei 250 km/h elektronisch abgeregelt sein.

Die Allrad-Modelle sind serienmäßig mit dem automatisierten Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT ausgerüstet, das in der B-Klasse seine Premiere feierte. Es manövriert durch die sieben Vorwärtsgänge – mit einer integrierten, elektrohydraulisch gesteuerten Lamellenkupplung. Damit können die Antriebsmomente vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt werden. Man startet zu 100 Prozent frontgetrieben, aber sobald die Vorderräder nicht mehr die optimale Haftung bieten, [foto id=“445621″ size=“small“ position=“right“]werden die Hinterräder stufenlos hinzugeschaltet. Der Vorteil ist hier der Leichtbau des Systems, der nur rund 70 Kilogramm Mehrgewicht im Vergleich zur reinen Fronttriebler mit sich bringt. Bei den Mitbewerbern wiegt der Allradantrieb schwerer.

Aber nun werden wir in den Prototypen chauffiert

Auf einem umzäunten Testfahrgelände drehen wir die schnellen Runden über verschiedene Asphalt- und Betonuntergründe, mal nass, mit und ohne Schnee, mal trocken, mal halbtrocken. Überraschenderweise geht’s sofort sehr sportlich zur Sache, das Fahrwerk ist bretthart abgestimmt, die Testfahrer der AMG-Driving-Academy sind voll motiviert zu zeigen, was die Daimler-Entwickler für ein High-Performance-Fahrzeug auf die vier angetriebene Räder gestellt haben. Bei dieser Rasanz, bei dieser Dynamik sind die 354 PS und 450 Newtonmeter Drehmoment, die hier beim CLA 45 AMG unter der getarnten Haube werkeln, im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Im Gegensatz zum Standard-CLA lässt beim bei der AMG-Version das ESP auch vollständig abschalten. Im Rallye-mäßigen Drift zieht der schnittige Viertürer beeindruckend seine Kreise.

Und Mercedes hat noch weitere Allradmodelle ins winterliche Tirol gebracht. Beispielsweise den CLS Shooting Brake 4Matic. Der ultimative Lifestyle-Kombi ist mit einem permanenten 4×4-Antrieb in zwei Versionen bestellbar. Als CLS 350 CDI 4Matic mit 195 kW/265 PS und 620 Newtonmetern Drehmoment zum Preis ab 68.365 Euro und als CLS 500 4Matic (300 kW/408 PS, 600 Nm), der kostet beim Mercedes-Händler ab 84.966 Euro. Ihren ersten Winter erleben die neue GL- und zart modellgepflegte GLK-Klasse. Traditionell gibt es für die SUV und Geländewagen kaum ernstzunehmende Hindernisse, dafür aber grenzenlosen Fahrspaß.

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