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Akustik: Der richtige Sound fürs E-Mobil

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Ein Elektroauto fährt fast geräuschlos. Das kann für andere Verkehrsteilnehmer, die sich ausschließlich auf ihr Gehör verlassen, gefährlich werden. Deshalb entwickeln die Hersteller für ihre Elektro-Fahrzeuge synthetische Klangprofile. Dabei verfolgen sie nicht nur das Ziel, den Wagen einerseits akustisch wahrnehmbar zu machen, sondern sie versuchen gleichzeitig, einen markentypischen e-Sound zu kreieren. Audi ist jetzt damit an die Öffentlichkeit gegangen: Wie der elektrisch angetriebene Hochleistungssportwagen R8 e-tron klingen wird, steht bereits fest.

Die anderen e-tron-Modelle werden sich am R8-e-Sound orientieren und dennoch anders klingen, denn die akustische Visitenkarte wird individuell gestaltet. Doch auch eine synthetische Geräuschkulisse wirkt authentisch, denn die Fahrzeugtechnik ist in die Erzeugung eingebunden. Der generierte Klang, den ein am Fahrzeugboden montierter, robuster Lautsprecher abstrahlt, berücksichtigt millisekundengenau die Drehzahl der E-Motoren, Last, Geschwindigkeit und weitere Parameter. Ausgelegt ist die Geräuschquelle auf 40 Watt, aber im normalen Betrieb werden laut Audi fünf bis acht Watt genügen, um den Wagen für Fußgänger und Radfahrer wahrnehmbar zu machen. Per Luft- und Körperschall kommt ein geringer Anteil des Klangs in den Innenraum. Allzu viel Sound möchte Audi nicht in die Kabine holen, da „die Ruhe an Bord den speziellen Charakter des elektrischen Fahrens am besten vermittelt“.

Den größten Teil der e-Sound-Entwicklung erledigten die Audi-Spezialisten am Rechner. Danach ging es in den Akustik-Prüfstand und anschließend auf die Straße, denn nur dort lässt sich feststellen, wie das Fahrzeug unter Alltagsbedingungen – bei Bewegung, Wind, inmitten anderer Autos – klingt. Kennzeichnend für den Audi R8 e-tron wird wohl ein helles Fauchen sein, aus dem beim Gasgeben laut Audi „ein gepflegtes Grollen“ wird: „Fast wie bei einem eleganten V8, aber klarer, differenzierter und in eine Wolke hellerer, technischer Obertöne gehüllt“.

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