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„Anfangs noch belächelt“: Toyota-Sprecher Henning Meyer im auto.de-Gespräch
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Lexus-Langversion-Hybridmodell LS 600h. Bilder

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Lexus-Hybrid-SUV RX 450h. Bilder

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Prius-Plug-in-Hybrid-Showfahrzeug mit Blick unter die Haube. Bilder

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Toyotas Prius-Plug-in-Hybrid ist an der Steckdose aufladbar. Bilder

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Toyotas iQ mit Alternativantrieb. Bilder

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Toyota-Kompaktklassen-Hybridstudie FT-CH. Bilder

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Kompakter Lexus-Vollhybrid CT 200h. Bilder

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Das bei Hybridmodellen verwendete Toyota-Logo schimmert blau. Bilder

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Henning Meyer ist Deutschland-Sprecher von Toyota. Bilder

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Der Auris ist das neue Hybridmodell von Toyota. Bilder

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Essen – „Für uns“, sagt Henning Meyer, „war die Entscheidung ein logischer Schritt.“ Was der Toyota-Deutschland-Sprecher damit meint, ist die für Mitte September vorgesehene Ausweitung der Hybridtechnik der Japaner auf den Auris und damit auf die Kompaktklasse. Gegenüber dem Auto-Internetportal auto.de nennt Meyer die Gründe dafür.

Es hätte durchaus auch andere Segmente gegeben, in die Sie den Prius-Antriebsstrang zunächst hätten übernehmen können.[foto id=“317832″ size=“small“ position=“right“]

Henning Meyer: Die Kompaktklasse ist aber nach wie vor das populärste Segment in Europa …

Mit einem Anteil von immerhin 17 Prozent am Gesamtmarkt.

Henning Meyer: … aber es ist nicht allein der reine Marktanteil, der die Kompaktklasse so interessant macht, denn hinzu kommen auch noch andere Faktoren.

Zum Beispiel?

Henning Meyer: Kompaktfahrzeuge haben die höchste Sichtbarkeit auf unseren Straßen. Sie legen in ihrer Gesamtheit mehr Kilometer zurück als Fahrzeuge anderer Klasse. Zudem sind die meisten Hauptfahrzeuge in den europäischen Haushalten Kompaktautos. Durch ihre hohe Präsenz im Verkehr genießen sie die höchste Wahrnehmung und prägen, wenn Sie so wollen, natürlich dann auch das Gesicht einer Marke.

Schon 1995 haben Sie mit dem Prius 1 in Tokio bei der Motorshow dort das erste Großserienfahrzeug mit Hybridantrieb präsentiert.

[foto id=“317833″ size=“small“ position=“left“]Henning Meyer: Damit begann sozusagen die erste Phase unserer Wachstumsstrategie im Bereich Hybridantrieb. Anfangs sind wir für dieses Modell noch etwas belächelt worden.

Und heute?

Henning Meyer: Hat der Prius eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie ausgereift das Hybridsystem ist. Mittlerweile ist bereits die dritte Generation auf dem Markt. Und wir können schon heute von über 2,7 Millionen verkauften Hybrid-Toyota und –Lexus sprechen, eine Zahl, die auch die wachsende Marktakzeptanz deutlich unterstreicht.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: „Anfangs noch belächelt“: Toyota-Sprecher Henning Meyer im auto.de-Gespräch – Teil II

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Was die Ausweitung des Angebots betrifft, würde dann jetzt Phase zwei beginnen?

Henning Meyer: Zwischen 2010 und 2020 werden wir Hybrid als selbstverständliche Antriebsvariante neben Diesel und Benziner in allen Kernsegmenten einführen. Ab 2020 beginnt dann die dritte Phase unserer Strategie. Dann wird es von Toyota in jedem Kernsegment eine Hybridvariante geben – so selbstverständlich wie heute Diesel und Benziner zur Auswahl stehen.[foto id=“317835″ size=“small“ position=“right“]

Im Frühjahr 2008 haben Sie für alle Modelle serienmäßig ohne Aufpreis ihr Eco-Konzept „Optimal Drive“ für mehr Leistung und weniger Verbrauch eingeführt. Was hat das unterm Strich gebracht?

Henning Meyer: Allein mit dieser Maßnahme haben wir den durchschnittlichen Kohlendioxid-Ausstoß des Auris in Europa von 153 auf 132 Gramm pro Kilometer verringert. Und gehen nun noch einen Schritt weiter: Durch die Einführung der Hybridvariante werden wir diesen Wert noch einmal um weitere sieben Gramm senken.

In der Summe haben „Optimal Drive“ und ihr Vollhybridsystem „Hybrid Synergy Drive“ dazu geführt, dass der Auris 18 Prozent weniger vom schädlichen Treibhausgas Kohlendioxiod in die Luft bläst.

Henning Meyer: Das zeigt, dass der Hybridantrieb für uns auch eine wichtige Rolle bei der Einhaltung künftiger gesetzlicher Anforderungen spielt. Der Auris Hybrid etwa ist schon mit der erst 2014 in Kraft tretenden Abgasnorm Euro 6 kompatibel, ohne dass wir bei ihm noch etwas anfassen und verändern müssten.[foto id=“317836″ size=“small“ position=“left“]

Wie wichtig ist die Hybridplattform mit Blick auf die Zukunft?

Henning Meyer: Sie kann mit nahezu allen alternativen Kraftstoffen kombiniert werden und bildet gleichzeitig eine ideale Basis für künftige Mobilitätskonzepte.

Also für an der Steckdose aufladbare Plug-in-Hybridmodelle, für reine Elektro- und für Brennstoffzellenfahrzeuge?

Henning Meyer: In welcher Form auch immer sie eingesetzt wird: Sie steigert die Effizenz erheblich.

Video: Toyota Auris: Der erste Kompakt-Hybrid

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