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Audi TecDay: Mit Assistenzsysteme unfallfrei

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Eine Mitfahrt in Audi-Forschungsfahrzeugen vom Typ A7, Q7 und A8 zeigte, was technisch bereits möglich ist - dank immer besserer Sensoren und immer schnellerer Rechner. Bilder

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Läuft ein Fußgänger quer auf die Fahrbahn, erkennt die Sensorik dies und reagiert zehnmal schneller als ein normaler Autofahrer es schaffen würde. Bilder

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Bei Nebel wird in den feinen Wasserpartikeln der Luft das Laserlicht sichtbar und legt sich wie ein riesiges leuchtendes Warndreieck über die Fahrbahn - zu sehen einzig und allein vom Hintermann. Bilder

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Es geht besser ohne. So etwas braucht doch keiner. Ich kann das selbst am besten. Stammtischsprüche dieser Art kennen Automobil-Ingenieure nur zu gut, besonders, wenn es um das Thema Assistenzsysteme geht. Immer mehr Neuwagen – vor allem jene der Premiumklasse – sind mit den elektronischen Helfern ausgestattet.

Assistenzsysteme halten selbstständig den korrekten Abstand zum Vordermann, bremsen von alleine ab, warnen bei Gefahr im Toten Winkel, halten automatisch die Spur, lesen Temposchilder oder vermessen Parklücken, in die sie auch noch „eigenhändig“ zurücksetzen. Zuverlässig und sicher. Und das ist erst der Anfang. Zumindest bei Audi, womit die Ingolstädter ihren Slogan „Vorsprung durch Technik“ einmal mehr [foto id=“390597″ size=“small“ position=“left“]untermauern wollen. „Über 90 Prozent aller Unfälle passieren durch menschliches Fehlverhalten“, weiß Entwickler Martin Block, „Assistenzsysteme sind hier ein große Hilfe“. Block sieht als fernes Ziel gar das vernetzte unfallfreie Auto.

Eine Mitfahrt in Audi-Forschungsfahrzeugen vom Typ A7, Q7 und A8 zeigte, was technisch bereits möglich ist – dank immer besserer Sensoren und immer schnellerer Rechner. Beispiel Auffahrunfall. Fixiert derzeit das Auto für eine eventuelle Notbremsung nur den Vordermann, so scannen die Sensoren nun auch das Umfeld ab. Ist links eine Leitplanke und verhindert rechts der Kolonnenverkehr ein Einscheren, warnt und bremst das System früher. Läuft ein Fußgänger quer auf die Fahrbahn, erkennt die Sensorik dies und reagiert zehnmal schneller als ein normaler Autofahrer es schaffen würde. Ein Aufprall aus Tempo 30 kann so komplett verhindert werden. Auch das nahezu „blinde“ Einbiegen (Tordurchfahrt, Mauer, Hecke) in eine [foto id=“390598″ size=“small“ position=“right“]Straße wird sicherer, da das Auto den Querverkehr bereits vor seinem Fahrer „sieht“. Stoppt dieser und fährt an, obwohl ein anderes Auto herannaht, spiegelt der Kreuzungsassistent augenblicklich einen dicken roten Leuchtbalken in die Windschutzscheibe.

Doch Assistenzsysteme sollen nicht nur die Sicherheit verbessern, sondern auch stupide Alltagsdinge des Autofahrers übernehmen. „Wer fährt schon gerne im Stop&Go-Verkehr?“, sagt Martin Block. Audis Stauassistent übernimmt zwischen null und 60 km/h das Anfahren, Anhalten und Lenken. Ein dummer Rempler, weil man gerade abgelenkt war, gehört der Vergangenheit an. Theoretisch könnte man im Stau sogar Fernsehen oder Zeitung lesen. Auch das Einparken gehört für viele Autofahrer eher zu den unschönen Dingen, die man gerne anderen überlassen könnte. Dass Autos heute per Computer rückwärts in eine parallel zur Fahrbahn gelegene Parklücke stoßen können, kennen wir. Dass man aber zukünftig seinen [foto id=“390599″ size=“small“ position=“left“]Wagen vor dem Parkhaus verlassen kann, um ihn dann per Druck auf den Schlüssel selbstständig einen freien Platz suchen und dort einparken zu lassen, hört sich zwar ein bisschen nach Science-Fiction an, wird aber laut Audi schon in einigen Jahren zur Normalität gehören.

Immer mehr an Bedeutung gewinnt auch die Vernetzung des Autos mit seiner Umwelt und mit anderen Verkehrsteilnehmern. So werden Fahrer in Echtzeit gewarnt, wenn ein Vorausfahrender ein paar Kilometer weiter auf Glatteis ins Schleudern gerät. Und selbst dem Licht schenkt Audi größte Aufmerksamkeit – nicht nur aus Designgründen. Für Stephan Berlitz, Chef der Lichtelektronik, hat der alte Werbespruch „Mehr Licht, mehr Sicht, mehr Sicherheit“ nach wie vor absolute Gültigkeit. „Die Zukunft gehört dem LED-Licht“, sagt Berlitz, und sieht gar im Xenonlicht eine „aussterbende Lichtart“. LED-Leuchten sind wartungsfrei, halten [ no Image matched ]länger als das Auto, sind doppelt so hell wie Xenon und viermal so hell wie Halogenlicht. Mit einer sogenannten Matrix-Beam, der rasterförmigen Aufteilung vieler kleiner Einzeldioden, kann die Straße bei allen Witterungen und an allen Orten optimal ausgeleuchtet werden. Das Fernlicht ist stets eingeschaltet, blendet aber nie den Gegenverkehr. Die nötigen Informationen hierzu liefern eine Kamera, das Navigationssystem und verschiedene Sensoren. Und selbst am Heck hört innovative Lichttechnik der Ingolstädter Autobauer nicht auf. Die Funktion der derzeitigen Nebelschlussleuchte könnte schon bald ein Laserstrahl übernehmen. Bei Nebel wird in den feinen Wasserpartikeln der Luft das Laserlicht sichtbar und legt sich wie ein riesiges, leuchtendes Warndreieck über die Fahrbahn – zu sehen einzig und allein vom Hintermann.

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