Auto 2.0 – Jein danke
Auto 2.0 – Jein danke Bilder

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Internet im Automobil soll vor allem für schnellere Informationen zu den Themen Verkehr und Sicherheit sorgen. Das hat eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Puls unter 1000 Autokäufern ergeben. Demnach begrüßen Autofahrer bessere Verkehrs- und Sicherheitsinformationen, empfinden jedoch zu viel Infotainment im Fahrzeug eher als störend.

Infotainment-Flut

Moderne Autos warten mit immer mehr technischen Raffinessen auf. Die Sprachsteuerung von Bordcomputerfunktionen ist da nur ein Beispiel, welches mittlerweile sogar in der Kompaktklasse zur Anwendung kommt. Egal ob Routen planen oder Anrufe tätigen, häufig kann der Fahrer die Hände am Lenkrad und die Aufmerksamkeit auf der Straße lassen. Besonders Ober- und Mittelklasse Fahrzeuge werden zum mobilen Büro umfunktioniert. E-Mails können unterwegs empfangen, vom Bordcomputer vorgelesen[foto id=“349711″ size=“small“ position=“left“] und per Sprachsteuerung beantwortet werden. Auch beliebt ist die Einbindung des Fahrzeugs in die „Cloud“ – also eine virtuelle Festplatte im Internet, über die man von überall und jederzeit auf seine Daten zugreifen kann. Verbunden ist das Ganze mit einem stetig wachsenden Angebot für Infotainment im Wagen. So dienen moderne Autoradios oftmals auch als DVD-Player oder mobiler Internetzugang.

Weniger ist mehr

Vorreiter in der Vernetzung von Automobilen waren lange Zeit BMW mit „Connected Drive“ und Ford mit „Sync“. Auch andere Hersteller wie Audi (AutoLinQ) ziehen nun nach. Aus diesem Grund befragte die Marktforschung Puls 1000 Autokäufer zu ihren Interessen an 25 ausgewählten Funktionen im „Internet Auto“. [foto id=“349712″ size=“small“ position=“right“]Das für manchen Hersteller überraschende Ergebnis: Ein Großteil der Befragten Autofahrer legt mehr Wert auf relevante Informationen statt auf reine Unterhaltung und Vernetzung. Knapp zwei Drittel begrüßen zusätzliche Informationen über die aktuelle Verkehrslage (66 Prozent), den Zustand des Wagens (62 Prozent) oder einen automatischen Notruf nach einem Unfall (61 Prozent). Das Abrufen von Nachrichten (35 Prozent) und Musiktiteln (31 Prozent) aus dem World Wide Web scheint die deutschen Autokäufer hingegen weniger zu interessieren. Auch E-Mails müssen ihrer Ansicht nach nicht unbedingt ihren Weg ins Auto finden. Nur 25 Prozent hätten an einem derartigen Service Interesse.

Gründe gegen ein Auto 2.0

Impuls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner sieht hauptsächlich zwei Gründe für das geringe Interesse an Infotainment im Auto: „Zum einen fühlt sich der Fahrer dadurch abgelenkt oder überfordert, zum anderen nutzt er diese Funktionen nicht im Auto, sondern auf seinem Smart Phone bzw. Tablet PC„. Generell haben 37 Prozent der Befragten Interesse am Kauf eines vernetzten Autos. Vorreiter in Sachen mobiles Internet im Auto sind BMW mit „Connected Drive“ und Ford mit dem neuen System „Sync“. Während die Bayern ihren Dienst bereits seit [foto id=“349713″ size=“small“ position=“left“]längerem anbieten, müssen Ford-Kunden in Deutschland noch bis zum kommenden Jahr warten. Während die Studie besonders jüngeren Käufern eher ein Interesse an derartigen Innovationen im Automobil attestiert, geht für andere dadurch einer der letzten Rückzugsräume im immer hektischeren Alltag verloren. Als Ergebnis der Puls-Studie hält Weßner fest, dass Technologien derzeit zum Verkaufsargument würden, wenn sie dem Käufer als Problemlösung angeboten werden.

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