Autos für Fahranfänger – Zuverlässige Gebrauchte für kleines Geld
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Der Ford Fiesta überzeugt mit agilem Fahrwerk Bilder

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Der Mazda2 ist ein Muster an Zuverlässigkeit Bilder

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Für Fahranfänger muss das erste Auto sicher, zuverlässig und vor allem preisgünstig sein. Da drängt sich ein gebrauchter Kleinwagen geradezu auf. Fahrzeuge mit einem Alter von vier bis fünf Jahren dürften die beste Wahl sein. Jüngere Modelle sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt seltener zu finden und stammen dann häufig aus dem Fuhrpark eines Unternehmens. Entsprechend hoch sind Kilometerleistung und Verschleiß. Bei deutlich älteren Autos steigt hingegen die Fehlerquote. Mit diesen fünf Modellen ist man im Normalfall immer auf der sicheren Seite:

Seite 2: Der Ausgewogene; Der Günstige

[foto id=“372899″ size=“small“ position=“left“]Der Musterknabe

Ein Muster an Zuverlässigkeit ist der Mazda2 bis Baujahr 2007. Der vergleichsweise geräumige Fünftürer gehört traditionell zu den besten Pkw in der TÜV-Statistik. Bis auf gelegentlichen leichten Ölverlust am Motor sind kaum Mängel bekannt. Mit knapp unter vier Metern Länge ist die Parkplatzsuche ein Kinderspiel, dank des hohen Daches genießen bis zu vier Erwachsene ein ordentliches Platzangebot. Wer sich am schmucklosen Design nicht stört, kann bedenkenlos zugreifen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, ein Modell mit ESP zu erwischen. Der Schleuderschutz kostete damals Aufpreis. Ordentliche Gebrauchte gibt es ab rund 4.000 Euro.[foto id=“372900″ size=“small“ position=“left“]

Der Dynamiker

Bei TÜV-Prüfern kaum weniger beliebt ist der Ford Fiesta bis Baujahr 2008. Unter den Kleinwagen nimmt er die Rolle des Dynamikers ein und überzeugt mit überdurchschnittlichem Fahrspaß. Auf schlechten Straßen hält sich das Vergnügen dafür jedoch auch in Grenzen. Die Benziner gelten technisch als unproblematisch, die Diesel machen gelegentlich Probleme. Innenstadtfreundliche Abmessungen und ein recht geräumiger Fond sorgen für gute Alltagstauglichkeit. Minuspunkt: ESP ist beim Fiesta eine Seltenheit, wurde nur für Diesel und in Kombination mit den stärkeren Motoren angeboten. Das gut abgestimmte Fahrwerk sorgt jedoch für ein unproblematisches Fahrverhalten. Wer zuschlagen will, muss rund 4.000 Euro investieren.[foto id=“372901″ size=“small“ position=“left“]

Das Raumwunder

Häufig etwas teurer, da seltener als der extrem populäre Kölner, aber schwer nachgefragt ist der Honda Jazz bis Baujahr 2008. Der Fünftürer trumpft vor allem mit seinem großen und variablen Innenraum auf. Die Rückbank lässt sich nicht nur längs verschieben, sondern auch hochklappen, so dass im Fußraum viel Stauraum frei wird. Alternativ lassen sich natürlich auch noch die Lehnen umlegen, was den Kofferraum vergrößert. Schaltfaule finden im Jazz einen der wenigen Kleinwagen mit Automatik-Option. Diese allerdings gilt als schwächster Part des insgesamt sehr soliden Japaners. ESP heißt bei Honda VSA und kostete Aufpreis. Rund 4.500 Euro müssen für den vanartigen Kleinwagen angelegt werden.

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[foto id=“372939″ size=“small“ position=“left“]Der Ausgewogene

Auch ein Toyota darf unter den besonders zuverlässigen Minis nicht fehlen. Der Yaris (bis Baujahr 2010) bleibt zwar hinter den drei vorgenannten Modellen in der TÜV-Statistik etwas zurück, liegt aber noch deutlich über dem Schnitt in seiner Altersklasse. Zur Wahl stehen Drei- und Fünftürer, wobei ersterer für Singles durchaus ausreicht. Im Alltag ist der Yaris ein guter Allrounder: Beim Platzangebot schlägt sich der Japaner trotz seiner Länge von nur 3,75 Metern ordentlich, das Fahrwerk ist ausgewogen, das Geräuschniveau im Innenraum niedrig. ESP gibt es aber nur in den höheren Ausstattungsvarianten. Das treibt den Preis der sowieso nicht eben billigen Gebrauchten in die Höhe. Unter 6.000 Euro dürfte er nur schwer zu finden sein.[foto id=“372940″ size=“small“ position=“left“]

Der Günstige

Häufig unterschätzt wird der Hyundai Getz (bis 2008). Vor allem, weil die anderen zeitgenössischen Modelle der Koreaner nicht gerade für überragende Zuverlässigkeit bekannt waren, traut man dem kleinen Drei- oder Fünftürer keinen oberen Rang in der TÜV-Statistik zu. Doch den besetzt er durchaus. Mit seinem europäisch anmutenden Design gefällt er auch heute noch, der großzügig geschnittene Innenraum bietet vier Erwachsenen ordentlich Platz, die gute Verarbeitung verhindert auch auf langen Distanzen nerviges Klappern und Knistern. Den Schleuderschutz ESP gibt es erst seit 2005 und dann auch nur gegen Aufpreis. Dafür gibt sich der Getz bei den Preisen bescheiden: Schon für unter 3.000 Euro findet man Angebote.

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