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Chevrolet Captiva: Der Plattform-Stratege
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Die steigende Nachfrage nach Fahrzeugen aus dem SUV-Segment führt durch alle Klassen. Da Kunden aus der Kompakt- und der Mittelklasse auch bei SUVs durchaus preissensibel reagieren, setzten die Hersteller auf effiziente Plattform-Strategie. So verbinden den gerade modellgepflegten Chevrolet „Captiva“ Familienbande rund um die Welt. Ob das funktioniert klärt ein Selbstversuch.

Nicht nur in Deutschland, auf der ganzen Welt folgen immer mehr Neuwagenkäufer einem gemeinsamen Trend: Sie wollen sich dem SUV ergeben. Die hochbeinigen Mobile, oft mit Allradantrieb, passen sich mit fallenden Pfunden und moderner, verbrauchsoptimierter Antriebstechnik immer stärker dem automobilen Beuteschema von Familien an. Das Karosseriekonzept eines SUV entspricht heute quasi durchgehend dem [foto id=“472585″ size=“small“ position=“left“]klassischer Kombis mit großem, variablen Gepäckraum. 39 962 Deutsche ließen im Mai einen SUV oder Geländewagen zu, die damit einen Marktanteil von 15,3 Prozent erreichten.

Waren wohlgenährte SUV der Generation „Zweitonnen Plus“ lange ein Phänomen der Luxusklasse, stoßen die rustikalen Mobile nun verstärkt in die unteren Fahrzeugklassen vor. In der Mittelklasse ab 25 000 Euro Grundpreis buhlen knapp zwei Dutzend Fahrzeuge um die Gunst der Kunden. An erster Stelle rangiert der VW Tiguan. Importeure wie Chevrolet treten gerne nach der Devise „viel Auto fürs Geld“ an. Der „Captiva“ steht ab 25 900 Euro in der Preisliste. Alleine die Länge von 4,67 Meter bestätigt das Preisargument. Im Gegensatz zu vielen direkten Wettbewerbern bietet der Chevrolet ab der „LT-Ausstattung“ bis zu sieben Mitreisenden Platz. Je nach Konfiguration der Sitze bietet der Gepäckraum ein Ladevolumen zwischen 477 Liter und 948 Liter. Mit einem pfundigen Diesel, der 135 kW/184 PS leistet, und rundum Sorglos-Ausstattung inklusive Ledersitze darf es für die Ausfahrt gerne der „Captiva LT+ 2.2 TD FWD“ für 35 990 Euro sein, einschließlich Mehrwertsteuer und Sechsgangautomatik.

Der Innenraum gibt sich modern, mit Oberflächen, die vielleicht nicht ganz so unverhohlen nach Premium schielen, dafür aber für einen robusten Familienalltag über Jahre gerüstet zu sein scheinen. Ein Alltag, in dem auch vierbeinige beste Freunde eine aktive Rolle spielen dürfen. Der wachsende Trend amerikanischer Bürger zu auslandender Figürlichkeit beschert Autos, die zumindest ihre Markenwurzeln in dem Kulturkreis [foto id=“472586″ size=“small“ position=“right“]gründen, gemeinhin Sitze bieten, die auch dem Europäer in Punkto Einstellung, Sitzfläche und breiter Lehne zum Nutzen wie zum Frommen gereichen.

Für Straßen und Pfade der alten Welt eignet sich für den Antrieb wohl der 2,2-Liter Diesel mit 135 kW/184 PS am besten. Immerhin gilt es bei der Ausführung mit Allradantrieb, knapp zwei Tonnen zügig in Bewegung zu versetzen. Ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern, das bereits bei 2 000/min bereit steht, sorgt für die gefühlte Leichtigkeit einer normalen Mittelklasse-Limousine. Für die Kraftübertragung steht eine Handschaltung mit sechs Gangstufen bereit, optional eine Automatik mit ebenfalls einem halben Dutzend Gängen. Sie passt ausgezeichnet zur Charakteristik des Motors und erhöht den Komforteindruck ungemein. Zumal sich auch die Fahrwerksabstimmung kaum Blößen gibt und den Herausforderungen unseres galoppierend verfallenden Straßennetzes prima entgegen hält. Insgesamt spannen vier Motoren für den Chevrolet „Captiva“ einen Leistungsbogen von 120 kW/163 PS bis 190 kW/258 PS.

Bei einem familientauglichen Auto streift der Blick vor dem Studium von Farben und Optionen über die Sicherheitsausstattung: Mit der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC (Electronic Stability Control), [foto id=“472587″ size=“small“ position=“left“]Traktionsregelung (TCS), Bremsassistent (BAS) sowie Front-, Seiten- und Kopfairbags ist alles wichtige an Bord. Natürlich auch ABS, ein Berganfahr- und -abfahrassistent und die Isofix-Kindersitzbefestigung.

Das ausgezeichnete Verhältnis zwischen Preis und Leistung realisiert der Chevrolet nicht zuletzt dank der Plattformstrategie der Konzernmutter General Motors. 2006 stellte das Unternehmen die Baureihe erstmals vor. Auf der gleichen Plattform entstand bis zur Einstellung des Makennamens „Daewoo“ in Südkorea der „Winstrom“, für Deutschland der Opel „Antara“ oder für Australien der „Holden Captiva“. Die Modelle laufen inzwischen in Südkorea, Thailand, China, Vietnam, Russland, Usbekistan und Kasachstan vom Band. Damit trifft der Plattform-Stratege nicht nur marktmäßig in das Herz der Mittelklasse, sondern auch demografisch. Die Ansprüche von Familien des Mittelstands aus der ganzen Welt an ihr Auto unterscheiden sich wenig. Das erklärt vielleicht, warum sich immer mehr brave Menschen dem SUV ergeben.

Bewertung

Plus: Gutes Raumangebot, als Siebensitzer nutzbar, durchzugsstarker, kultivierter Diesel, harmonische Automatik, umfangreiche Serienausstattung
Minus: Basismodell nicht als Siebensitzer erhältlich, Übersichtlichkeit nach hinten.

Datenblatt: Chevrolet „Captiva LT+ 2.2 TD FWD“

Viertüriger SUV mit Heckklappe
Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern: 4 673/1 1 849/1 1 727/2 707
Leergewicht: 1 978 kg
Gepäckraum min./max.: 477/942 Liter
Tankinhalt: 65 Liter
Preis: 35 990 Euro

Antrieb

Reihenvierzylinder, Diesel-Direkteinspritzer mit 2 231 ccm Hubraum
Leistung: 135 kW/184 PS bei 3 800/min
max. Drehmoment: 400 Nm ab 2 000/min
0 – 100 km/h: 11 s
Höchstgeschwindigkeit: 191 km/h
Normverbrauch: 7,9 l/100km (Diesel)
Emissionen: 208 g CO2/km

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Volker Dembke

Juli 19, 2013 um 9:52 pm Uhr

Der baugleiche Antara ist mehr auf Luxus geschnitten, und stellt andere Mitbewerber deutlich in den Schatten. Als minus die fehlenden 2 Sitzplätze zu nennen ist schon sehr gewagt, wo doch selbsternannte Premiumfahrzeuge allein durch den Schnitt der Rücksitzbank nur über 4 vollwertige Sitze verfügen.

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