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Daimler investiert kräftig in China
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Daimler und BAIC unterzeichneten einen Rahmenvertrag zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit in China. An der feierlichen Zeremonie nahmen Xu Heyi (Chairman BAIC), der chinesische Premierminister Wen Jiabao, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Ulrich Walker (Chairman und CEO Daimler Northeast Asia) und Konzernchef Dr. Dieter Zetsche teil (von links). Bilder

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Daimler und BAIC unterzeichneten einen Rahmenvertrag zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit in China. An der feierlichen Zeremonie nahmen der chinesische Premierminister Wen Jiabao, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Ulrich Walker (Chairman und CEO Daimler Northeast Asia) und Konzernchef Dr. Dieter Zetsche teil (von links). Bilder

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Die Daimler AG und ihr chinesischer Partner Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) haben heute im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des chinesischen Premierministers Wen Jiabao einen strategischen Rahmenvertrag unterzeichnet. Die beiden Unternehmen wollen ihre Zusammenarbeit in China ausbauen. Im gemeinsamen Joint Venture Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) werden umgerechnet insgesamt rund 2 Milliarden Euro investiert.

Die lokale Fertigung für den chinesischen Markt wird ab 2011 um den kompakten Geländewagen GLK sowie ab 2013 schrittweise um drei Baureihen der neuen Generation von Mercedes-Benz-Kompaktwagen erweitert. Die bestehenden Fertigungskapazitäten für die C-Klasse und die E-Klasse Langversion werden von derzeit jährlich rund 80 000 Fahrzeugen entsprechend der Marktnachfrage weiter ausgebaut.

In einem neuen Motorenwerk wird ab 2013 die Produktion von 4-Zylinder-Ottomotoren aufgenommen, die in lokal gefertigten Pkw und Vans von Mercedes-Benz eingesetzt werden. Die geplante technische Kapazität der Fabrik wird auf jährlich 250 000 Einheiten erweitert, wobei sie zunächst in einer Größenordnung von jährlich bis zu 100 000 Einheiten genutzt wird. Weitere Stückzahlen können entsprechend dem weiteren Absatzwachstum dargestellt werden.

Ein neu zu errichtendes R&D Center wird sich hauptsächlich Fahrzeugtests und -anpassungen sowie R&D-Tätigkeiten mit Lieferanten widmen.

Daimler sieht gerade in China enormes Wachstumspotenzial im Segment der Premium-Kompaktfahrzeuge. Wo sich im letzten Jahr noch rund 770 000 Kunden für ein Fahrzeug in diesem Segment entschieden, erwartet das Unternehmen in 2020 in China einen Markt von mehr als 2 Millionen Einheiten jährlich. Damit würde der Anteil Chinas am weltweiten Markt der Premium-Kompaktfahrzeuge von aktuell 12 Prozent auf über 20 Prozent steigen und damit Spitzenreiter werden.[foto id=“365536″ size=“small“ position=“left“]

Die lokale Fertigung von Mercedes-Benz-Pkw in China begann 2006 im 50/50-Joint Venture BBAC mit der Vorgängerbaureihe der E-Klasse; im Frühjahr 2008 lief als zweite Baureihe die C-Klasse an. Seit Mai 2010 fertigt BBAC die aktuelle E-Klasse in einer speziell für die Anforderungen des chinesischen Marktes zugeschnittenen Langversion. 2010 wurden mehr als 148 000 Fahrzeuge der Marke in China verkauft und damit der Absatz des Jahres 2009 um 112 Prozent übertroffen. Von Januar bis Mai 2011 wurden 75 896 Fahrzeuge abgesetzt, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres eine Steigerung um 62 Prozent. Das Vertriebsnetz umfasste Ende 2010 über 160 Händler in rund 80 Städten und wird im laufenden Jahr um über 30 neue Händler wachsen.

Darüber hinaus fertigt Daimler im Joint Venture Fujian Daimler Automotive Ltd. seit April 2010 Mercedes-Benz-Transporter für den chinesischen Markt und hat sein industrielles Engagement ebenfalls in 2010 mit der Unterzeichnung eines Joint Venture Vertrags mit dem chinesischen Lkw-Hersteller Foton Motor zur Produktion von mittelschweren und schweren Lkw erweitert. Bereits seit 2009 bietet Daimler Financial Services über die Mercedes-Benz Auto Finance China Fahrzeugleasing im Reich der Mitte an. Daimler unterhält darüber hinaus gemeinsam mit BYD das im März 2011 offiziell genehmigte Joint Venture Shenzhen BYD Daimler New Technology Co. Ltd zur Entwicklung eines Elektrofahrzeugs für den chinesischen Markt.

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