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Das Schlüsselmodell: Toyota kündigt neuen Auris für Mitte Januar an – auch als Hybrid

Das Schlüsselmodell: Toyota kündigt neuen Auris für Mitte Januar an - auch als Hybrid Bilder

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Toyota Auris: Die Systemleistung der Hybridversion liegt bei 73/136 kW/PS. Bilder

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Toyota Auris: Auch mit Doppelherz-Kraft wird das Kompaktmodell angeboten. Bilder

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Toyota Auris: Die Neuauflage baut flacher, verfügt über einen niedrigeren Schwerpunkt. Bilder

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Toyota Auris: Modellschriftzug auf der Heckklappe. Bilder

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Toyota Auris: Ins Gepäckabteil passen mit 360 Litern jetzt 30 Prozent mehr hinein. Bilder

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Toyota Auris: Blick auf die Heckpartie. Die Klappe hat eine größere Öffnungsbreite. Bilder

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Toyota Auris: Moderne Leuchteinheit hinten mit Markenschriftzug. Bilder

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Toyota Auris: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Toyota Auris: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Toyota Auris: Blick ins luftiger wirkende Cockpit. Bilder

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Toyota Auris: In die Außenspiegel sind Blinkblöcke integriert. Bilder

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Toyota Auris: Die Leuchteinheiten vorn sind horizontal ausgelegt. Bilder

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Toyota Auris: ... stärkeren Turbodiesel mit besonderer Abgasreinigung. Bilder

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Toyota Auris: Blick unter die Haube, hier beim ... Bilder

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Toyota Auris: Das Markenlogo sitzt vorn im schmaleren oberen Kühlergrill. Bilder

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Toyota Auris: Blick auf die dynamischer wirkende Frontpartie. Bilder

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Toyotas Auris gibt die künftig sportlich-emotionalere Designsprache vor. Bilder

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Lissabon – Der Konkurrenzkampf gerade in der VW-Golf-Klasse ist besonders hart: Toyota stellt sich ihm ab 19. Januar mit der Neuauflage des ab knapp unter 16 000 bis über 25 500 Euro teuren Auris.

In Großbritannien gefertigt

Dem in Großbritannien gefertigten Kompaktmodell ordnet Robert Tickner eine „Schlüsselrolle in Europa“ zu. Die Japaner wollen hier mittelfristig, so der Toyota-Sprecher jetzt bei der Fahrvorstellung in Lissabon, pro Jahr etwa eine Million Fahrzeuge der Marke vermarkten. „Das würde“, so Tickner, „einem Marktanteil von rund fünf Prozent entsprechen.“

Jetzt niedriger und leichter

Gegenüber dem Vorgänger, der sich von Anfang an schwer tat, in die Fußstapfen des seit 1966 rund 39 Millionen Mal verkauften Corollas zu treten, kommt der nun fast [foto id=“446408″ size=“small“ position=“left“]4,3 Meter lange Nachfolger bei gleichem 2,6-Meter-Radstand niedriger und um bis zu 85 Kilo leichter daher. Er fährt solide verarbeitet vor, mutet wertiger an. Durch den Wegfall der wuchtigen Mittelkonsole entsteht ein großzügigeres Raumgefühl.

Hinten mehr Kniefreiheit

Platz ist ordentlich vorhanden. Der Fond weist mehr Kniefreiheit auf. Die Türöffnungen dort sind wie bei der Heckklappe größer. Das längere Gepäckabteil schluckt mit 360 Litern 30 Prozent mehr, ist dank geteilt umklappbarer Rückbanklehnen noch erweiterbar. Die Sicht nach hinten bleibt leider eingeschränkt. An die Bedienung muss man sich nach wie vor etwas gewöhnen, auch wenn das Cockpit aufgeräumter wirkt.

Interessant ab Stufe zwei

Fünf Ausstattungen zählt Toyota-Deutschland Produktmann Markus Burgmer auf, wobei das Basispaket in Sachen Sicherheit ziemlich umfangreich bestückt ist. Radio und Klimaautomatik gehören aber erst ab Stufe zwei zum Standard an Bord, ab drei sind es etwa Nebelscheinwerfer und Multimedia-Audiosystem mit Rückfahrkamera, ab vier Einparkhilfe und Tempomat, ab fünf Ledereinsätze, Regensensor und hochauflösendes Display. Was überraschenderweise bei den sonst doch so [foto id=“446409″ size=“small“ position=“right“]elektronikbegeisterten Japanern noch ausbaufähig ist, dürften im Vergleich zu einigen Konkurrenten moderne Fahrerassistenten sein.

Gleich fünf Vierzylinder

Zwei kultivierte 1,3- und 1,6-Liter-Benziner, zwei im Drehmoment stärkere und genügsamere 1,4- und 2,0-Liter-Turbodiesel, die bei rund 18 000 Euro beginnen, sowie der ab rund 23 000 Euro teure Hybrid mit Doppelherz-Kraft aus Verbrennungs- und Elektromotor und Batterie jetzt unter der Rückbank stehen zur Wahl. Die Vierzylinder leisten 66/90 bis 97/132, der Hybrid auf 1,8-Liter-Benzinerbasis im System 73/136 kW/PS. Alle fünf machen die leer gut 1220 bis über 1500 Kilo schweren Auris um 175 bis Tempo 200 schnell. Sechsgang-Schaltgetriebe, eine Multidrive-S-Box sowie beim Hybrid ein stufenlos variabler Automat übertragen die Kraft auf die Vorderräder. Auch in Verbindung mit der spritsparnden Stopp/Start-Funktion gibt Toyota zumindest im Datenblatt den Mixverbrauch mit unter vier bis knapp sechs Litern an.

Handling und Agilität besser

Alles in allem: Der von Projektleiter Yasunori Suezawa beschriebene niedrigere Schwerpunkt macht sich samt geringerem Gewicht in der Tat positiv bei Handling und Agilität bemerkbar, verbessert Komfort und Präzision beim Fahren. Der neue Auris lässt sich genauso entspannt wie sportlicher bewegen. Die elektrische Servolenkung scheint direkter übersetzt, gibt genauere Rückmeldung von der Straße. Die Bremsen verzögern einwandfrei. Den ersten Auris-Kombi kündigt Produktmann Burgmer für nächsten Sommer an. Als Touring Sports.

Datenblatt: Toyota Auris

Motor: zwei Vierzylinder-Benziner, zwei Vierzylinder-Turbodiesel, ein Vierzylinder-Hybrid
Hubraum: 1,3 bis 2,0 Liter
Leistung: 66/90 bis 97/132 kW/PS
Max. Drehmoment: 128/3800 bis 310/1600-2400 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 10,0 bis 12,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 175 bis 200 Stundenkilometer
Umwelt: laut Toyota Mixverbrauch 3,8 bis 5,9 Liter pro 100 Kilometer, 87 bis 138 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Fahrer-Knieairbag, Berganfahrassistent, LED-Tagfahrlicht, 15/16/17-Zoll-Räder
Preis: 15 950 bis 25 700 Euro
auto.de/Günther Koch/KoCom/Fotos: Koch

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