Dennis: McLaren wollte Trennung, nicht Mercedes: Die beste Lösung
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(motorsport-magazin.com) 2009 endete die langjährige Partnerschaft zwischen McLaren und Motorenhersteller Mercedes-Benz. Mercedes ging seiner Wege, übernahm das Weltmeisterteam Brawn GP und formte daraus Mercedes GP. Laut Ron Dennis war es allerdings nicht Mercedes, die die Trennung forcierten, sondern McLaren. "Die Trennung verlief absolut freundschaftlich. Mercedes wollte über die Jahre hinweg mehr Kontrolle über McLaren und wir haben ihnen immer wieder gesagt, dass wir das nicht wollen", sagte Ron Dennis.

"Je mehr Mercedes die Kontrolle wollte, desto weniger wollten wir sie ihnen geben", fuhr der Brite fort. Laut Dennis sei es nicht immer produktiv, wenn ein Hersteller zuviel Kontrolle hat. "Die Firmenbosse ändern sich über Nacht. Ich war 30 Jahre lang in dieser Firma und habe mit Leuten gearbeitet, die mit mir durch Dick und Dünn gegangen sind. Deshalb habe ich Mercedes-Benz sowie den anderen Aktionären mitgeteilt, dass wir nicht verkaufen. Aber sie sehnten sich danach", erzählte Dennis.

Kein Sweetheart-Deal

Für den früheren Teamchef war die Trennung daher die beste Lösung, vor allem aufgrund der Tatsache, dass Mercedes McLaren weiterhin mit Motoren beliefert. "Wir sind auf der Strecke weiterhin konkurrenzfähig und abseits der Strecke sind wir immer noch Freunde. Ich würde es keinen Sweetheart-Deal nennen, aber es war eine win-win-Situation", verriet Dennis gegenüber dem Magazin Arabian Business.

Jetzt habe jeder das, was er wollte. "Mercedes hat ein eigenes Team, das sie vollständig kontrollieren und wir haben einen Motorenlieferanten und die Möglichkeit unser Produkt zu bewerben und die Marke McLaren zu stärken", sagte Dennis und fügte hinzu: "Am Ende, als wir alle realisiert haben, dass es eine Trennung geben wird, war es für uns alle der logische Weg. Jeder hat dadurch gewonnen."

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