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Der Gentleman-Sportler: Mercedes lässt neuen SL starten, zwei Motorisierungen

Der Gentleman-Sportler: Mercedes lässt neuen SL starten, zwei Motorisierungen Bilder

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Mercedes SL: Ins Gepäckabteil passen 364 bis 504 Liter hinein. Bilder

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Mercedes SL: Blick auf die Heckpartie, in die sich das vollautomatische Variodach faltet. Bilder

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Mercedes SL: Moderne Heckleuchte in LED-Technik mit Motorisierungsschriftzug. Bilder

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Mercedes SL: Die in die Sitze eingebaute Kopfraumheizung kostet extra. Bilder

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Mercedes SL: Blick auf den mittleren Armaturenträger mit dem Getriebewählhebel vorn. Bilder

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Mercedes SL: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Mercedes SL: Blick ins sportlich-noble Cockpit. Bilder

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Mercedes SL: In die Außenspiegel sind Blinkleisten integriert. Bilder

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Mercedes SL: Detailaufnahme von der Motorhaube. Bilder

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Mercedes SL: Moderne Leuchteinheit mit LED-Tagfahrlicht. Bilder

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Mercedes SL: Blick unter die Haube, hier beim Achtzylinder mit 320/435 kW/PS. Bilder

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Mercedes SL: Der Markenstern prangt vorn groß in einer Chromspange im Kühlergrill. Bilder

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Mercedes SL: Blick auf die Frontpartie des großen Roadsters. Bilder

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Der Mercedes SL stammt vom legendären 300er aus der Mitte der 1950er-Jahre ab. Bilder

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Marbella – Der SLK ist eher kompakt, der SLS AMG Roadster supersportlich. Wenn es darum geht, den luxuriösen SL dazwischen einzuordnen, denkt Uwe Ernstberger, der bei Mercedes das Programm-Management der großen Baureihen leitet, mehr an einen „Gentleman-Sportler“. Dessen im Umfeld etwa der offenen BMW-, Jaguar– oder Porsche-Pendants angesiedelte Neuauflage steht ab Ende März zu Einstiegspreisen ab gut 93 500 bis knapp über 117 000 Euro am Start.

Um bis zu 140 Kilo abgespeckt

Dabei handelt es sich um die mittlerweile schon sechste Generation, die laut SL-Entwicklungschef Jürgen Weissinger dank Leichtbau um bis zu 140 Kilo abgespeckt hat. Der Zweisitzer fährt sauber verarbeitet und [foto id=“411534″ size=“small“ position=“left“]überaus wertig vor, egal ob im SL 350 innen mit Zierelementen aus Aluminium oder im SL 500 aus Wurzelnussholz veredelt.

Mit elektrohydraulischem Variodach

Ein- und Ausstieg gestalten sich nach wie vor bauartbedingt etwas unbequem. Fahrer und Beifahrer nehmen jedoch in sportlich-noblem Ambiente Platz. Das erstklassige Variodach, wie schon beim SLK in Lack-, Glas- oder Panorama-Ausführung mit wahlweise dunkel oder hell schaltbarer Transparenz, faltet sich elektrohydraulisch ins Heck. Ins Gepäckabteil passen für ein so sportliches Roadster-Coupé noch recht bemerkenswerte 364 bis 504 Liter hinein. Wie das elektrische Windschott findet sich auch die Kopfraumheizung in der Aufpreisliste. Der automatisch sich [foto id=“411535″ size=“small“ position=“right“]aufstellende Überrollbügel ist Standard an Bord.

Neues Wisch-/Wasch- und Frontbasssystem

Die Serienausstattung ist deutlich erweitert. Als Neuheit kündigt Produktmanagement-Mann Peter Wagner bei der Fahrvorstellung gerade in Marbella ein effizienteres Wisch-/Waschsystem an, das Wasser aus insgesamt 160 Düsen direkt aus den Wischerblättern bedarfsgerecht auf die Scheiben spritzt. Und ein Frontbasskonzept, das freien Bauraum in den Aluminium-Hohlstrukturen vor dem Fußraum zur Unterbringung der Basslautsprecher nutzt mit dem Ziel, so Entwickler Norbert Niemczyk, „Konzertsaal-Atmosphäre selbst bei offenem Auto zu ermöglichen“. Bis auf den Müdigkeitswarner kosten fast alle anderen Fahrerhilfen extra, darunter die in einem rund 2680 Euro teuren Paket zusammengefassten aktiven Spurhalte-, Totwinkelassistenten oder die Abstandskontrolle.

Im Verbrauch fast 30 Prozent weniger

Zwei 250 Stundenkilometer schnelle BlueEfficiency-Benziner stehen zunächst zur Wahl. Der 3,5-Liter-Sechszylinder leistet 225/306, der gleich doppelt aufgeladene 4,6-Liter-Achtzylinder 320/435 kW/PS. Beide sind mit 370 und sogar 700 Newtonmetern im Drehmoment stark, schaffen den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 in noch unter sechs und fast viereinhalb Sekunden. Eine sportliche Siebengang-Automatik überträgt die Kraft auf die Hinterräder. In Verbindung damit gibt Mercedes den Mixverbrauch zumindest im Datenblatt mit unter sieben bis knapp über neun Litern an. „Fast 30 Prozent weniger gegenüber dem [foto id=“411536″ size=“small“ position=“left“]Vorgänger“, rechnet Motorenentwickler Christian Wanke unter Hinweis auf die spritsparende Stopp/Start-Funktion vor, die genauso Serie ist wie die Direktlenkung, das Fahrwerk mit adaptivem Dämpfersystem und die Antriebsmomenten-Verteilung durch gezielten Bremseingriff.

Auch Heckklappen-Sache zu Ende gedacht

Alles in allem: Der SL ist ein entspannter Cruiser geblieben, mit dem man auch betont sportliche Gangarten wählen kann. Internet-Zugang und ab Herbst volle iPhone4-Integration sind möglich. Selbst bei der Heckklappe haben die Stuttgarter nun „die Sache zu Ende gedacht: Bei uns“, sagt Uwe Ernstberger, „geht der Deckel nicht nur automatisch auf, er schließt auch genauso einfach wieder.“ Eine simple Fußbewegung unterm Heck genügt.

Datenblatt: Mercedes SL
Motor: ein Sechszylinder-Benziner, ein Achtzylinder-Biturbobenziner
Hubraum: 3,5, 4,6 Liter
Leistung: 225/306, 320/435 kW/PS
Max. Drehmoment: 370/3500-5250, 700/1800-3500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 5,9, 4,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 250 Stundenkilometer
Umwelt: laut Mercedes Mixverbrauch 6,8, 9,1 Liter pro 100 Kilometer, 159, 212 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
   
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, CD/MP3-Radio, 17/18-Zoll-Räder, 255/285er-Reifen
   
Preis: 93 534, 117 096 Euro

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