Die neuen Kompakt-SUV kommen
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Den boomenden Markt der kompakten SUV haben viele deutsche Hersteller lange den Wettbewerbern aus Asien überlassen. In den kommenden Monaten schieben Ford, VW und Mercedes-Benz ihre Visionen eines variablen Lademeisters mit Offroad-Ambitionen nach.

VW Tiguan

Den Anfang macht Ende des Jahres der VW Tiguan mit serienmäßigem permanenten Allradantrieb, großem Platzangebot und einem relativ niedrigen Einstiegspreis von 26 700 Euro. Als Antrieb stehen zunächst ein doppelt aufgeladener Benzinmotor mit 110 kW/150 PS und ein 103 kW/140 PS starkes Dieseltriebwerk zur Wahl. Je nach Einsatzzweck kann der Kunde zwischen zwei Versionen des Fünftürers wählen. In der geländegängigeren Version ist der Stoßfänger auf Wunsch unten angeschrägt, was zwar gewöhnungsbedürftig aussieht, aber den Böschungswinkel deutlich erhöht. So ist auch das Erklimmen steiler Hänge kein Problem. Optisch kommt der Tiguan recht brav daher, das Heck-Design orientiert sich am großen, aber deutlich geländegängigeren Bruder VW Touareg. An der Front setzt eine kantige, hochgezogene Motorhaube eigene Akzente.

Ford Kuga

Ford setzt ab dem Frühjahr 2008 wieder auf ein deutsches Allradmodell. Geländewagen und Pick-ups bezogen die Kölner in den vergangenen Jahren vom Mutterkonzern in den USA. Oft mit eher geringem Erfolg. Der in Saarlouis gebaute Kuga soll das nun ändern. Optisch bringt er dafür die richtigen Voraussetzungen mit, orientiert sich der Fünftürer doch am neuen Mondeo und dessen „Kinetic Design“; so zeigt er sportlich-dynamische Karosserielinien und eine bullige Front. Anders als die Modelle von VW und Mercedes ist der Kuga vom Start weg auch mit reinem Frontantrieb zu haben, so dass der Einstiegspreis deutlich unter dem der Wettbewerber liegen dürfte. Zum Marktstart steht zunächst ein 2,0-Liter-Dieselmotor mit 100 kW7136 PS zur Verfügung. Genaue Preise, Ausstattungen und weitere geplante Motorisierung gibt der Hersteller noch nicht bekannt. Bei den Triebwerken dürfte sich der Kuga aber aus der Palette des Kompakt-Vans C-Max bedienen, mit dem er sich die technische Basis teilt.

Mercedes-Benz GLK

Noch schweigsamer in Bezug auf Details gibt sich Daimler. Der Mercedes-Benz GLK, geplant für Mitte 2008, wirkt optisch wie der kleine Bruder des Luxus-Offroaders GL. Insgesamt ist das Fahrzeug eher bullig, die vom vorderen Kotflügel bis zum hinteren Scheinwerfer verlaufende Sicke verleiht dem GLK jedoch im Verein mit der ebenfalls leicht ansteigenden Fensterlinie auch ein wenig Eleganz. Die Stuttgarter wollen sich vor allem mit einem hochwertigen Innenraum und durch besondere Geländetauglichkeit vom Wettbewerb abheben. Daher wird es den GLK zumindest zunächst auch ausschließlich mit einem anspruchsvollen Allradsystem geben. Die Motorenpalette beginnt deutlich unter der des größeren Bruders der M-Klasse, so dass auch ein 2,0-Liter-Diesel für den preisgünstigen Einstieg denkbar ist.

Audi Q3 und Q5

Auch Audi will mit dem für 2010 geplanten Q3 in das Geschäft mit den Kompakt-SUV einsteigen. Dazu bedient man sich aus dem Technik-Baukasten des VW Tiguan und wertet das Fahrzeug mit edlen Materialien und Ausstattungen auf. Die Lücke zum Luxus-SUV Q7 soll bereits 2008 der Audi Q5 füllen.

mid/hh

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