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Edle Karosse: Mercedes schickt neue S-Klasse noch im Juli an den Start
Edle Karosse: Mercedes schickt neue S-Klasse noch im Juli an den Start Bilder

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Mercedes S-Klasse: Und so sieht die Edelkarosse von der Seite aus. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Moderne Leuchteinheiten hinten mit Bluetec-Schriftzug beim Diesel. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Das Gepäckabteil fasst 510/530 Liter. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Bedieneinheit rund um den Dreh-/Drückknopf auf dem Mitteltunnel. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Blick ins genauso noble wie funktionelle Cockpit. Bilder

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Mercedes S-Klasse: In die Außenspiegel sind schmale Blinkleisten integriert. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Moderne Leuchteinheit vorn mit Voll-LED-Scheinwerfern. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Blick unter die Haube, hier beim Sechszylinder-Turbodiesel. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Der Markenstern sitzt vorn auf der Motorhaube. Bilder

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Mercedes S-Klasse: Blick auf die Frontpartie mit dem größeren Kühlergrill. Bilder

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Mit hohem Anspruch als Bilder

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Toronto – Was den weltweiten Absatz aller ihrer Marken und Modelle betrifft, mögen BMW und Audi aktuell vor Daimler liegen. Bei der S-Klasse, die wie keine andere Baureihe für Mercedes steht, sehen die Stuttgarter das anders. Die sei, betonen jedenfalls die Schwaben, „seit Jahrzehnten das erfolgreichste Luxusauto der Welt“. Dessen Neuauflage geht bei uns im Umfeld etwa von Audi A8 und BMW 7er am 20. Juli zu Einstiegspreisen ab rund 80 000 bis über 107 500 Euro an den Start.

Diesmal erst lang, dann kurz

Dass erstmals von der Variante mit langem Radstand die mit kurzem abgeleitet worden ist, begründet Entwicklungsleiter Hermann-Joseph Storp jetzt bei der Fahrvorstellung im kanadischen Toronto damit, dass das innen mit Eukalyptus-Holz verzierte Flaggschiff der Stuttgarter „in Asien ganz klar Chauffeurfahrzeug“ und in großen Übersee-Märkten wie USA, China oder Japan „eindeutig Repräsentationslimousine“ sei.

Büro auf Rädern

Auf über 5,1 beziehungsweise über 5,2 Metern fährt die von ihrer Größe her leicht gewachsene Edelkarosse sauber verarbeitet vor, mutet hochwertig an. Platz ist dank jeweils über drei Meter Radstand selbst im Fond üppig vorhanden. Gleich mehrere Liegesitzvarianten sowie eine Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip werden wie der spezielle Surround-Sound angeboten. Hinzu kommt vom Internetzugang über integrierte Arbeitstische bis hin zur Möglichkeit, sich SMS und E-Mails vorlesen zu lassen, vieles, was zu einem Büro auf Rädern gehört. Das Gepäckabteil fasst 510, im Spitzenmodell sogar 530 Liter. Bei allem Luxus ist das Cockpit mit dem großen, hochauflösenden Farbdisplay im Mittelpunkt übersichtlich gestaltet. Längst fällt die Bedienung auch über den Dreh-/Drückknopf auf dem Mitteltunnel intuitiver aus.

Diesel, Hybrid, Benziner

Die neuen Antriebe sind laut Storp um bis zu 20 Prozent effizienter. Basismodell ist der schon kultiviert-kraftvolle 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbodiesel mit 190/258 kW/PS. Darüber ist der bei über 85 000 Euro beginnende 3,5-Liter-Sechszylinder-Benzinhybrid angesiedelt, der 225/306 (Elektromotor 20/27) kW/PS leistet. Nach oben rundet der souveräne, 335/455 kW/PS starke 4,6-Liter-Achtzylinder-Benziner ab über 104 500 Euro die vorläufige Motorenpalette ab.

Dann sogar Drei vorm Komma

Eine auch manuell über Lenkradpaddel schaltbare Siebengang-Box überträgt die Kraft auf die Räder. In Verbindung mit der serienmäßigen Stopp/Start-Spritsparautomatik soll sich der Mixverbrauch der um bis zu 100 Kilo abgespeckten Limousine, die leer 1925 bis 2015 Kilo wiegt, zumindest laut Datenblatt bei fünfeinhalb bis knapp über neun Litern bewegen. Mit dem Diesel- und dem Plug-in-Hybrid kündigt Mercedes noch S-Klassen mit einer Vier und sogar einer Drei vorm Komma an.

„Magisches Fahrwerk“

Die Standard-Luftfederung mit stufenloser Dämpfungsregelung steht bereits für hohen Fahrkomfort. Das ab über 5000 Euro teure „Magic Body Control“-Fahrwerk kann Unebenheiten auf der Fahrbahn mittels Stereokamera erkennen und sich blitzschnell darauf voreinstellen. Die Lenkung mit variabler Übersetzung gibt direkte Rückmeldung. Die vorn und hinten innenbelüfteten Scheibenbremsen arbeiten einwandfrei.

Dem unfallfreien Fahren näher

Alles in allem: Über 20 Elektronikhelfer von der Abstandskontrolle mit Lenkassistenz und Stopp-&-Go-Pilot über die sensorbasierte 360-Grad-Rundumschau bis hin zum Nachtsichtsystem, das zwischen Menschen und Tieren unterscheiden und Personen gezielt anblinken kann, zählt Entwicklungsleiter Storp auf. „Sie sorgen dafür, dass wir dem Ziel vom unfallfreien Fahren einen großen Schritt näher kommen.“ Das erste Auto ganz ohne Glühlampen ist die neue S-Klasse schon. Fast 500 LED leuchten Straße, Fahrzeug, Innen- und Kofferraum aus

Datenblatt: Mercedes S-Klasse

Motor ein Sechszylinder-Turbodiesel, ein Sechszylinder-Hybridbenziner, ein Achtzylinder-Benziner
Hubraum 3,0, 3,5, 4,6 Liter
Leistung 190/258, 225+20/306+27, 335/455 kW/PS
Maximales Drehmoment 620/1600-2400, 370/3500-5250 (Elektromotor: 250), 700/1800-3500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 6,8, 4,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit 250 Stundenkilometer
Umwelt laut Mercedes Mixverbrauch 5,5 bis 9,1 Liter pro 100 Kilometer, 144 bis 213 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl) Stabilitätsprogramm, Seiten-, Fensterairbags, Zweizonen-Klimaautomatik, Tempomat, Navigation, Müdigkeitswarner, Verkehrszeichenerkennung, 17/18-Zoll-Räder, 245er-Reifen
Preis 79 789 bis 104 601 Euro (kurzer Radstand), 85 323 bis 107 635 Euro (langer Radstand)

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