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Fahrbericht: Citroen C4 – Baguette mit Leberwurst
Fahrbericht: Citroen C4 - Baguette mit Leberwurst Bilder

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Citroen C4 - Baguette mit Leberwurst (Fahrbericht) Bilder

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Mit 408 Liter fasst der Kofferraum erstaunlich viel Gepäck Bilder

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Die Materialien wirken hochwertiger als zuvor, das Armaturenbrett ist logisch und übersichtlich gegliedert Bilder

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Im Vergleich zu seinen Mitbewerbern ist der C4 recht groß Bilder

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Ab Ende November ist der neue C4 erhältlich Bilder

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Ab 15.950 Euro wird der neue Citroen angeboten Bilder

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In Deutschland gibt der VW Golf vor, was in der Kompaktklasse aufgetischt wird. An der niedersächsischen Menüvorgabe kommen weder deutsche noch ausländische Konkurrenten vorbei. Der neue C4, der ab Ende November bei den Händlern steht, hat sich den Wolfsburger zum Vorbild genommen und will mit dessen Tugenden bei den Käufern punkten. Dazu gehören nicht zuletzt zeitloses Design oder Qualität.

Die zweite Generation des Kompaktwagens

Betrachtet man den neuen C4 fällt auf, dass nur die Größe des Fahrzeugs hervorsticht. Kein aufreißerischer Kühlergriff wie beim Konzernbruder Peugeot 308, sondern klare, fast unaufdringliche Formen lassen die zweite Generation des Kompaktwagens deutlich erwachsener und seriöser wirken. Dieser Eindruck setzt sich auch im Innenraum fort. Die Materialien wirken hochwertiger als zuvor, das Armaturenbrett ist [foto id=“321334″ size=“small“ position=“right“]logisch und übersichtlich gegliedert. Anders als früher verzichtet man auf typische Citroen-Spielereien. Der Parfumspender für die Klimaanlage ist passé und auch das Lenkrad mit der feststehenden Nabe wurde aus Gewichts- und Kostengründen eingespart.

Platzangebot

Der Franzose hat im Vergleich zum Vorgänger um 5 Zentimeter auf eine Länge von 4,33 Meter zugelegt und gehört damit zu den Großen im Segment. Die zusätzlichen Zentimeter kommen Passagieren und Gepäck zu Gute. War das Platzangebot bei der ersten Ausgabe noch eingeschränkt, ist nun selbst im Fond ausreichend Raum für die Insassen vorhanden. Mit 408 Litern verfügt der Kofferraum zudem über überdurchschnittlich viel Volumen und lässt damit nicht nur die deutsche Konkurrenz hinter sich.

Motorisierung

Bei den Motoren setzt Citroen bis auf den neuen 2.0 HDi mit 110 kW/150 PS auf alte Bekannte aus dem PSA-Regal. Drei Benziner (70 kW/95 PS, 88 kW/120 PS und 115 kW/156 PS) und drei Diesel (68 kW/92 PS, 82 kW/112 PS und 110 kW/150 PS) stehen zur Wahl. Bei den Fahrleistungen und den Verbrauchen liegen die Aggregate auf Wettbewerbsniveau. Der 156 PS-Ottomotor, der wie das 120 PS-Aggregat aus der Zusammenarbeit mit BMW stammt, ist nun an ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Das hinterließ bei ersten Testfahrten einen guten Eindruck. Das typische Ruckeln, ausgelöst durch die Zugkraftunterbrechung,[foto id=“321335″ size=“small“ position=“left“] ist im Automatikmodus kaum noch zu spüren. Die Gangwechsel erfolgten zügig und recht sanft. Wie sich Fahrwerk und Lenkung bei schnellen Kurvenfahrten verhalten, ließ sich allerdings auf den streng überwachten schwedischen Straßen nicht feststellen.

Für Sparfüchse offeriert Citroen als besonderen Clou den 112 PS-Selbstzünder mit einer neuen Stopp-Start-Automatik, die an das automatisierte Schaltgetriebe gekoppelt ist.  Das e-HDi genannte System verfügt über ein intelligentes Energiemanagement und Superkondensatoren zur Unterstützung der Batterie, so dass im Schiebebetrieb die Bewegungsenergie des Fahrzeugs zum Aufladen der Batterie genutzt wird. Der Motor stellt sich schon im Ausrollen bei jedem Halt automatisch aus und startet in nur 400 Millisekunden. Bis zu 15 Prozent Kraftstoffersparnis ist so bei Stadtfahrten möglich. Der Aufpreis für die ganze Einheit kostet 1.000 Euro. Eine erweiterte Spritsparversion, die sich mit 3,8 Litern (CO2-Ausstoß: 99 g/km) begnügt, schieben die Franzosen aber erst im Laufe des nächsten Jahres nach. [foto id=“321336″ size=“small“ position=“right“]

Preisgestaltung & Ausstattung

Auch bei der Preisgestaltung übt sich Citroen in dezenter Zurückhaltung. Die Basisvariante mit dem 95 PS-Benziner startet ab 15.950 Euro, das sind immerhin rund 2.200 Euro weniger als beim Vorgängermodell. Und nicht nur das: Auch im Vergleich zu den Preisen in Frankreich ist der C4 in Deutschland um ca. 1.000 Euro günstiger. Das zeigt, wie wichtig der deutsche Markt für den Erfolg des Golfjägers ist. Zudem muss sich der Franzose nicht nur gegen die deutschen Mitspieler behaupten, sondern gegen die japanischen und vor allen Dingen gegen die stark gewordenen koreanischen Wettbewerber. Kein Wunder also, dass die Basisserienausstattung recht umfangreich ausfällt. Ab Werk sind Klimaanlage, elektrische Helfer für Fenster und Außenspiegel, Geschwindigkeitsregler und eine klassenübliche Sicherheitsausstattung an Bord. In den zwei höheren Komfortniveaus bleiben kaum Komfortwünsche offen. Zusätzlich offeriert Citroen unter anderem ein Xenon-Licht, den Spurwechselwarner oder einem System zur Überwachung des toten Winkels.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Kleine Spielereien; techn. Daten & Preis; Kurzcharakteristik

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Kleine Spielereien

Fans der Marke mit dem Doppelwinkel seien aber getröstet: Ganz auf kleine Spielereien verzichtet man indes doch nicht. So kann die Lichtfarbe der Instrumente individuell gestaltet werden, [foto id=“321479″ size=“small“ position=“left“]und auch die Warnsignale, die zum Beispiel beim Nicht-Anlegen des Gurtes ertönen, sind aus vier vorgebenden Tönen einstellbar. Und dass Citroen das Designhandwerk nicht ganz zugunsten des Mainstream-Geschmacks aufgegeben hat, zeigt ab Frühjahr 2011 der DS4. Obwohl er auch ein Fünftürer ist, wirkt er durch seine „verborgenen“ hinteren Türen fast wie ein Coupé. Unter der Haube gibt es zudem mehr Leistung und bei der Auswahl des Interieurs soll es edel zugehen.


Datenblatt Citroen C4
Fünftürige Schräghecklimousine der Kompaktklasse
    
Länge: 4,33 m
Breite: 1,79 m
Höhe: 1,50 m
Radstand: 2,61 m
Kofferraumvolumen: maximal 408 bis 1.183 Liter
   
Motorisierung:
 
Benziner:

1,4-Liter, Leistung: 70 kW/95 PS
max. Drehmoment: 135 Nm bei 4.000 U/min
0-100 km/h: k.A.
Vmax: 182 km/h
Verbrauch: 6,1 Liter
CO2-Ausstoß: 140 g/km
Preis: ab 15.950 Euro
1,6-Liter, Leistung: 88 kW/120 PS
max. Drehmoment: 160 Nm bei 4.250 U/min
0-100 km/h: 10,8 s.
Vmax: 193 km/h
Verbrauch: 6,2 Liter
CO2-Ausstoß: 143 g/km
Preis: ab 17.490 Euro
1,6-Liter, Leistung: 115 kW/156 PS
max. Drehmoment: 240 Nm bei 1.400 bis 4.000 U/min
0-100 km/h: 8,7 s.
Vmax: 214 km/h
Verbrauch: 6,4 Liter
CO2-Ausstoß: 148 g/km
Preis: ab 24.100 Euro
   
Diesel:
1,6-Liter, Leistung: 68 kW/92 PS
max. Drehmoment: 230 Nm bei 1.750 U/min
0-100 km/h: 12,9 s.
Vmax: 180 km/h
Verbrauch: 4,2 Liter
CO2-Ausstoß: 110 g/km
Preis: ab 18.700 Euro
1,6-Liter, Leistung: 82 kW/112 PS
max. Drehmoment: 270 Nm bei 1.750 U/min
0-100 km/h: 11,3 s.
Vmax: 190 km/h
Verbrauch: 4,6 Liter
CO2-Ausstoß: 120 g/km
Preis: ab 19.600 Euro
1,6-Liter, Leistung: 82 kW/112 PS
max. Drehmoment: 270 Nm bei 1.750 U/min
0-100 km/h: 11,3 s.
Vmax: 190 km/h
Verbrauch: 4,6 Liter
CO2-Ausstoß: 120 g/km
Preis: ab 19.600 Euro
2,0-Liter, Leistung: 110 kW/150 PS
max. Drehmoment: 340 Nm bei 2.000 U/min
0-100 km/h: 8,6 s.
Vmax: 207 km/h
Verbrauch: 5,2 Liter
CO2-Ausstoß: 136 g/km
Preis: ab 25.750 Euro

 

Kurzcharakteristik Citroen C4
 
Alternative zu: VW Golf, Opel Astra, Ford Focus, Mazda3, Hyundai i30
Passt zu: Menschen, die gern den Kofferraum mit Rotweinkisten beladen
Sieht gut aus: Im Vergleich mit der ersten Generation des C4
Was kommt: DS 4, Spritsparvariante

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