Fünf Volumenmarken auf dem Vormarsch
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Die Pkw Neuzulassungszahlen im Privatmarkt sind dieses Jahr rückläufig. Bis einschließlich September wurden nach Angaben von Marktanalyst Dataforce bisher 84 598 weniger Neuwagen zugelassen als im gleichen Zeitraum 2012. Lediglich fünf Volumenmarken haben bisher eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Ford steht hier an erster Stelle mit bislang 44 Prozent Zuwachs im Vergleich zum durchwachsenen Vorjahr, welches nicht der einzige Grund für die hohen Wachstumswerte ist. Seit der Abwrackprämie 2009 war Ford laut Dataforce nicht mehr so erfolgreich im Privatmarkt wie in diesem Jahr.

Seat steht an zweiter Stelle der Gewinner. Das Unternehmen aus Spanien konnte 22 Prozent mehr Pkw neu zulassen als im Vorjahr. Auch Skoda wächst weiter mit acht Prozent Zuwachs im Privatmarkt, gefolgt von Kia (3 %) und Dacia (1 %).

Im Rahmen der dauerhaften Analyse der Neuzulassungszahlen in Deutschland ermittelt Dataforce monatlich Loyalitäten und Wanderungsbewegungen zu allen Marken und Modellen. Ford hat es dieses Jahr zum Beispiel geschafft 59 Prozent der Kunden, die ihren Ford abgegeben haben, wieder für ein neues Modell zu begeistern. Zusätzlich kommen sechs Prozent der neuen Ford-Kunden von Opel sowie fünf Prozent von Volkswagen.

Bei den Marken Seat und Skoda sieht das anders aus: Sie wachsen vornehmlich durch Kunden, deren vorheriges Fahrzeug von Konzernmutter Volkswagen kam und bereits durch die Qualität überzeugt hat. Der Anteil der Seat-Fahrer, deren vorheriges Fahrzeug ein VW war, liegt dieses Jahr bei 17 Prozent und bei Skoda bei 18 Prozent. Natürlich wachsen viele junge Marken durch die Muttergesellschaft. Dies ist auch bei Dacia der Fall. Bei 16 Prozent der Kunden war das vorherige Fahrzeug ein Renault.

Kia überzeugt wie Ford die meisten ehemaligen Fahrer von Opel und Volkswagen von sich. Dies ist allerdings bei einem so hohen Bestandskundenanteil von VW und Opel normal. Neben den vielen loyalen Kunden, wechseln einige Fahrer hin und her. So gewinnt Volkswagen insgesamt z.B. die meisten wechselnden Kunden. Gut sieht es auch für Hyundai aus: Die Marke liegt dieses Jahr im Privatmarkt zwar ebenfalls unter dem Vorjahresabsatz, hat allerdings bereits 1715 Kunden von VW erobert, selbst aber nur 350 Kunden abgegeben.

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