Goodwood Revival: Zeitkapsel des Goldenen Rennsport-Zeitalters

Goodwood Revival: Zeitkapsel des Goldenen Rennsport-Zeitalters Bilder

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Mercedes-Benz Formel-1-Rennwagen W 196 R mit Stromlinienkarosserie, 1955. Bilder

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Reims 1954: Die Zuschauer jubeln Juan Manuel Fangio (Startnummer 18) zu. Bilder

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Juan Manuel Fangio. Bilder

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Mille Miglia 2011: Mika Häkkinen (rechts) und Juan Manuel Fangio II., Mercedes-Benz Typ 300 SLR (Baureihe W 196 R). In einem baugleichen Fahrzeug errang Juan Manuel Fangio 1955 den zweiten Platz bei der Mille Miglia. Bilder

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London to Edinburgh Top Gear Centenary Trial: Das Original-Zertifikat vom 14. September 1911. Bilder

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London to Edinburgh Top Gear Centenary Trial mit Ernest Hives, dem späteren Lord Hives, am Steuer des 1701. Bilder

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London to Edinburgh Top Gear Centenary Trial: Rolls Royce 1701 heute. Bilder

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Das berühmte britische Festival Goodwood Revival bei Chichester in West Sussex lässt jährlich im Herbst für drei Tage – in diesem Jahr vom Freitag bis Sonntag, 16. bis 18. September 2011, den Rennsport einer Epoche wiederauferstehen, die von den 1940er bis in die 1960erJahre reichte. Mercedes-Benz Classic feiert in diesem exklusiven und stimmungsvollen Rahmen Juan Manuel Fangio, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Rolly Royce präsentiert sich mit einem 100 Jahre alten Rekordfahrzeug.

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Die Silberpfeile von Mercedes-Benz haben das Goldene Zeitalter des klassischen Grand-Prix-Sports in der Mitte des 20. Jahrhunderts geprägt wie kaum eine andere Marke. Und Juan Manuel Fangio war nach dem Zweiten Weltkrieg jener Fahrer der Rennabteilung, der diese Stärke besonders verkörperte. An den 100. Geburtstag des Rennfahrers, der in diesem Jahr stattgefunden hätte, erinnert im September das Goodwood Revival 2011.

Seit 1998 richtet Charles Gordon-Lennox, Earl of March and Kinrara, das Rennen aus – als „Zeitkapsel des Goldenen Rennsport-Zeitalters“. Die britische Rennfahrer-Legende Sir Stirling Moss sagt über die [foto id=“378134″ size=“small“ position=“left“]Veranstaltung: „Das Revival ist ein Ereignis, das einzigartig ist in der Welt.“

Eröffnungsparade

Die Eröffnungsparade am Sonnabend wird angeführt werden von 17 Rolls Royce Silver Ghosts aus den Jahren 1911 bis 1922. Den Anfang macht ein Rolls Royce 1701 mit E.W. Hives am Steuer, der 1911 als erstes Fahrzeug schneller als 100 Meilen (160 km/h) fuhr. Mit diesem Auto hatte der britische Luxusautohersteller außerdem eine Zuverlässigkeits- und Verbrauchsfahrt von London nach Edinburgh mit einem Durchschnittsverbrauch für die vier Tage von knapp oberhalb 100 Liter gewonnen. Im Rahmen der London to Edinburgh Top Gear Centenary Trial wird die Gruppe der Silver Ghost die Tour des 1701 nachvollziehen, bevor sie nach Goodwood kommt und sich dort in das Revival eingliedert.[foto id=“378135″ size=“small“ position=“left“]

Höhepunkten des Revivals

Zu den Höhepunkten des Revivals wird der Start berühmter Rennfahrer bei Demonstrationsläufen auf jenen Mercedes-Benz Fahrzeugen gehören, mit denen Fangio in den Saisons 1954 und 1955 Motorsportgeschichte geschrieben hat: In beiden Jahren wurde der Argentinier Weltmeister der Formel 1 und errang außerdem wichtige Erfolge in Sportwagenrennen.

Mercedes-Benz Classic hat für die Veranstaltung ein illustres Feld an Fahrern und Fahrzeugen zusammengestellt. Auf dem klassischen Kurs, wo von 1948 bis 1966 Rennen gefahren wurden, wird beispielsweise Juan Manuel Fangio II. starten, der Neffe des legendären Weltmeisters, und zwar auf einem Formel-1-Rennwagen Mercedes-Benz W 196 R aus dem Jahr 1954 in der Ausführung mit Stromlinienkarosserie.

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Sir Stirling Moss und Hans Herrmann, in der Nachkriegs-Epoche der Silberpfeile die Teamkollegen Fangios, erinnern ebenfalls an den fünfmaligen Formel-1-Weltmeister, davon zweimal auf Mercedes-Benz: Stirling Moss fährt zum Revival einen Rennsportwagen Mercedes-Benz 300 SLR (W 196 S) von 1955. Juan Manuel Fangio gewann mit exakt diesem Fahrzeug 1955 das Eifelrennen und den Großen Preis von Schweden, [foto id=“378137″ size=“small“ position=“left“]außerdem errang er zweite Plätze bei der Mille Miglia (ohne Kopilot), bei der Tourist Trophy und der Targa Florio (jeweils mit Karl Kling). Stirling Moss gewann ebenfalls mit einem W 196 S im Jahr 1955 zusammen mit Beifahrer Denis Jenkinson die Mille Miglia – in einer Bestzeit, die bis heute unübertroffen ist.

Hans Herrmann pilotiert einen Mercedes-Benz W 196 R mit frei stehenden Rädern aus dem Jahr 1954. Auf beiden Versionen des W 196 R gewann Fangio 1954 und 1955 insgesamt neun Rennen (davon den Großen Preis von Buenos Aires mit 3-Liter-Motor), holte zwei zweite Plätze sowie einen dritten Platz und ebnete damit den Weg für den Gewinn der Weltmeisterschaft in beiden Jahren.

Mittelpunkt des Revivals

Im Mittelpunkt des Revivals stehen natürlich die Rennen: Dazu gehören beispielsweise die „Celebrity Races“ mit berühmten Rennfahrern aus den verschiedenen Sparten des Motorsports auf vier und zwei Rädern. Zu dieser Kategorie gehören die St. Mary’s Trophy, die Royal Automobile Club TT Celebration sowie die Barry Sheene Memorial Trophy. Zu den Sportwagenrennen im Rahmen des Revivals gehören die Whitsun [foto id=“378138″ size=“small“ position=“left“]Trophy, die Fordwater Trophy, der Madgwick Cup, die Freddie March Memorial Trophy und die Sussex Trophy. Klassische Monopostos treten in der Goodwood Trophy, der Earl of March Trophy, dem Chichester Cup, der Richmond Trophy und der Glover Trophy an.

Buntes Rahmenprogramm

Außerdem stellt ein großes, buntes Rahmenprogramm die Epoche der 1940er- bis 1960er-Jahre heraus. Dazu gehören Oldtimer-Auktionen und Ausstellungen klassischer Automobile ebenso wie eine Flugshow, ein Supermarkt mit Produkten längst vergangener Jahrzehnte und ein historischer Jahrmarkt. Dazu passend kleiden sich die Teilnehmer und auch die meisten Besucher des Revivals im Stil der Epoche und tragen so zum außergewöhnlichen Flair dieses Wochenendes bei.

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