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Grand Scénic: Sitze raus, damit mehr reinpasst

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Die aktuelle Modellpflege verschafft der Scénic-Familie optimierte Motoren, sowie mehr Komfort und Stauraum. Beim Grand Scénic wächst der Kofferraum fast um ein Viertel! Dazu muss allerdings die dritte Sitzreihe weichen.

Mehr Platz

Renault folgt mit dem fünfsitzigen Grand Scénic XXL dem Wunsch der Kundschaft nach mehr Kofferraum. Die versenkbare dritte Sitzreihe im Heck gibt es zukünftig als optionales Extra. Angenehmer Nebeneffekt: Der Preis sinkt um 500 Euro. Günstigstes Modell mit langem Radstand ist der Grand Scénic 1.6 16V Dynamique für 22.500 Euro, den wir für die erste Testfahrt wählten. CD-Radio, die automatische Parkbremse, Sonnenrollos, Licht- und Regensensor, Chrom- und Lederschmuck und viele weitere feine Sachen sind bereits an Bord. Durch Verschieben der Rückbank wächst das Ladevolumen des Grand Scénic 513 auf 681 Liter. Werden die 15,5 Kilogramm schweren Sitze ausgebaut, fasst der Van umzugstaugliche 2.015 Liter. Praktisch ist auch die längs verschiebbare Staubox (ab Dynamique) zwischen den Vordersitzen, die für die vorderen und hinteren Passagiere gleichermaßen zugänglich ist. Für den alltäglichen Kleinkram gibt es zahlreiche Staufächer mit insgesamt 136 Litern Volumen – viel mehr hat mancher Kleinwagen im gesamten Kofferraum nicht zu bieten. Einsteckbare Schienen für den Kofferraumboden und die höhenverstellbare Laderaumabdeckung sorgen für zusätzliche Variabilität.

Dezenter Feinschliff

Außen belässt es das Facelift bei der üblichen Schminke: modifizierte Stoßfänger und Scheinwerfer. Innen wurde das Menü der Stoffe und Verkleidungen farblich neu abgeschmeckt. Das Ergebnis präsentiert sich harmonisch und modern. Teils scharfkantige und unsauber eingepasste Verkleidungsteile zeigen jedoch noch Raum für Verbesserungen. Trotzdem bewahrt der Van die Ruhe. Selbst auf Holperpisten klappert und quietscht nichts. Bei ersten Testrunden vor den Toren von Paris überzeugte der 112 PS (82 kW) starke Vierzylindermotor mit guten Umgangsformen. Ohne Dröhnen und Murren geht er ans Werk. Weil auch das Fahrwerk und die Sitzpolster echte Softies sind, fühlt man sich wie in Watte gepackt. Das Gefühl von Geborgenheit täuscht nicht, wie das Fünf-Sterne-Topergebnis beim Euro-NCAP-Crashtest beweist. Und so gab es bei der Modellpflege in Sachen Sicherheit nur wenig zu tun: Die Heckleuchten strahlen nun mit Diodentechnik, die ein ganzes Autoleben lang halten soll. Weil Leuchtdioden auch schneller aufflammen als konventionelle Glühbirnchen, sorgen sie für mehr Sicherheit: Der Hintermann erkennt Gefahrensituationen früher, was seinen Anhalteweg um bis zu 5,5 Meter verkürzen kann.

Einer mehr

Renault setzt beim Scénic 1.6 16V erstmals eine Sechsgang-Schaltbox ein. Das exakt geführte Getriebe verhilft dem Van in 11,8 Sekunden auf Tempo 100. Mit zunehmender Drehzahl klingt das Leichtmetallaggregat allerdings immer kerniger. Wie sich die Fahrgeräusche bei hohem Tempo (max. 180 km/h) entwickeln, ließ sich auf den französischen Landstraßen noch nicht ermitteln. Auch der Verbrauchswert – durchschnittlich acht Liter – beruht auf Herstellerangaben. Doch der Motor ist elastisch: 90 Prozent der maximal abrufbaren 152 Newtonmeter Drehmoment zwischen 2.000 und 5.570 Umdrehungen. Gute Voraussetzungen also für eine Kraftstoff sparende Fahrweise.

Große Vielfalt

Ein echtes Sahnebonbon ist der neue 2.2 dCi mit 150 PS (110 kW). Allerdings gibt den Turbodiesel nur im Topmodell Scénic Privilège, was den Preis auf 28.000 Euro treibt. Der Vierzylinder agiert geschmeidig, mit gleichmäßigem Schub über ein breites Drehzahlband. In Verbindung mit der serienmäßigen Sechsgangautomatik schafft das ein entspanntes Fahrerlebnis, das mit exklusiven Ausstattungsdetails wie dem schlüssellosen Zugangssystem Keycard Handsfree noch gesteigert wird. Wer möchte, kann den Kompaktvan mit Lederpolstern, Panorama-Glasdach, 3D-Navigationsgerät und DVD-Multimediasystem zum Luxustransporter hochrüsten. Den Einstieg in die Welt des Scénic markiert weiterhin der die Variante 1.4 16V Authentique. Die ausschließlich mit kurzer KArosserie angebotene Basisausstattung kostet 17.500 Euro. Dafür gibt es 98 PS (72 kW), einen Bordcomputer, elektrische Fensterheber und den Fahrzeugschlüssel im Scheckkartenformat. Gestartet wird auch hier per Knopfdruck – eine Renault-Spezialität. Insgesamt stehen Drei Benzin- und vier Turbodieselmotoren zur Wahl, von denen allerdings nur der 1.9 dCi FAP (130 PS/96 kW) serienmäßig über einen Partikelfilter (FAP) verfügt. Der 2.0 dCi wird ab Oktober mit dem Filter bestückt.

Fazit:

Zwei Karosserieformen und sieben Motoren. Die Schaltgetriebe verfügen über fünf oder sechs, die Automatikgetriebe über vier oder sechs Gänge. Beim neuen Scénic wuchs die Modellvielfalt genauso wie das Gepäckvolumen des Grand Scénic XXL.

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