IAA Nutzfahrzeuge 2012: Transporter: Optimierte elektrische Servolenkung spart Sprit
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Elektronische Lenksysteme ersetzen immer mehr die hydraulischen Systeme, weil sie nur beim Lenken Energie verbrauchen. Die verbrauchsoptimierte Servolectric von ZF Lenksysteme, einem Gemeinschaftsunternehmen der Robert Bosch GmbH und der ZF Friedrichshafen AG, feiert auf der IAA Nutzfahrzeuge Premiere. Bisher wurden von der Elektrolenkung über 26 Millionen Exemplare für Pkw gefertigt. Jetzt kann die Lenkung mit geringen Modifikationen in leichten Nutzfahrzeugen wie Mercedes Sprinter oder Volkswagen Crafter eingebaut werden.

Bei einer Laufleistung von 25 000 Kilometer pro Jahr spart die Elektrolenkung 150 Liter Kraftstoff oder 0,6 Liter pro 100 Kilometer nach NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) im Stadtverkehr. Außerdem erlauben diese Systeme die Vernetzung mit elektronischen Assistenzsystemen wie ESP, adaptiver Fahrwerkregelung, Spurhalte–, Ausweich- oder Parkassistent. Je nach Fahrsituation greift das entsprechende System ein und empfiehlt eine Lenkungskorrektur. Für den Fahrer bedeutet dies ein Plus an Sicherheit und Komfort.

Hinzu kommt eine Reduzierung der CO2 Emissionen. Gut für die Umwelt und auch für den Geldbeutel, denn ab 2014 wird es europaweit eine Strafsteuer für Nutzfahrzeuge geben, die mehr als 175 g/km CO2 emittieren. Gestaffelt soll bis zum Jahr 2020 die zulässige Grenze gar bei 147 g/km CO2 liegen. Die Einsparungen bei der Servolectric gegenüber einer hydraulischen Servolenkung beziffert der Hersteller mit 16,1 Gramm CO2 pro Kilometer. Der platzsparende Einbau durch Wegfall von Lenkungspumpe und Hydraulic-Schläuchen vereinfacht die Montage. Die Servolectric eignet sich für Lenkachslasten bis zu über 2 000 Kilogramm.

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