IFA – Navi-Novitäten

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Der niederländische Hersteller TomTom verpasst seiner Navigations-App für das iPhone ein Update Bilder

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Der US-amerikanische Hersteller Garmin hat seine Navi-Software überarbeitet Bilder

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Falk setzt beim neuen Navigator 3.0 auf ein modulares Baukastenprinzip Bilder

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Die neuen Becker-Modelle Active 50 und Ready 50 bieten eine überarbeitete Menüstruktur Bilder

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Ab der Version 3.0 läuft die Navigator-App von Falk auch auf Smartphones mit dem Betriebssystem Android Bilder

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Das Angebot an Navigationslösungen ist ungebrochen groß: Festeinbau, Navi-Apps fürs Smartphone und portable Lotsen buhlen um die Gunst der Kunden. Beliebt bei Nutzern, die häufig verschiedene Fahrzeuge fahren, ist die Gruppe der portablen Navigationssysteme. Diese Geräte, auch Personal Navigation Device (PND) oder Personal Navigation Assistant (PNA) genannt, sind flexibel einsetzbar und innerhalb weniger Sekunden in einem anderen Fahrzeug betriebsbereit.

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Gab es vor wenigen Jahren noch mehr als 20 Anbieter solcher portabler Lotsen in Deutschland, beobachtet man aktuell eine Marktbereinigung. Nach dem ersten Zusammenschluss von Becker und Falk zu United-Navigation hat der amerikanische Navigationsspezialist Garmin den deutschen Hersteller Navigon übernommen. Bis 2012 sollen die beiden Marken parallel weiter existieren. Wie es dann mit den Navigon-Produkten weitergehen wird, ist noch offen. In Deutschland sind zur Zeit noch A-Rival, Becker, Falk, Garmin, Medion, Mio, Navigon und TomTom aktiv.

Auch die Verbreitung von Smartphones beeinflusst den Markt. Viele Navigationslösungen werden teilweise kostenlos als Apps in den entsprechenden App-Stores angeboten. Den Druck der reinen App-Anbieter, wie Bosch und Skobbler, bekommen auch die PNA-Anbieter zu spüren und müssen sich im [foto id=“377367″ size=“small“ position=“left“]virtuellen Markt behaupten. So bieten mittlerweile die bekannten Navi-Anbieter TomTom und Navigon ihre Lotsensoftware auch als App für die verschiedenen Smartphone-Betriebssysteme an.

Der niederländische Hersteller TomTom will seine Navigations-App für das iPhone mit einem Update zur Universal-App machen. Als digitale Lotsen können allerdings nur die 3G-Versionen des iPads mit eingebautem UMTS-Modem eingesetzt werden, da nur diese über einen GPS-Empfänger verfügen. Anders als zunächst angekündigt, soll der kostenpflichtige Verkehrsinformationsdienst HD-Traffic bis auf weiteres in der iPad-Version nicht zur Verfügung stehen. Damit werden Verkehrsbehinderungen nicht von der Routenplanungssoftware berücksichtigt.

Navigon stellt eine überarbeitete Version seiner Navi-Apps für verschiedene Plattformen vor. Damit sollen auch Kartenaktualisierungen, ähnlich dem „FreshMaps“- und „MyMaps“-Konzept, für diese Gerätegruppe verfügbar sein. Ein neues Bedienkonzept macht die Navigation einfacher und intuitiver. Die geplante [foto id=“377368″ size=“small“ position=“left“]Vollversion für Windows Phone 7 wurde auf der IFA erstmals öffentlich gezeigt. Die Onboard-Navigationslösung bietet Funktionen wie Verkehrsinformationen in Echtzeit, gesprochene Abbiege-Anweisungen und den „Fahrspurassistenten Pro“.

Ab der neuen Version 3.0  läuft die Navigator-App von Falk nicht mehr nur auf iPhones, sondern auch auf Smartphones mit Googles Betriebssystem Android. Die Apps bieten neue Funktionen und unterstützen die Offline-Navigation, bei der die Karten auf dem Smartphone gespeichert werden. Außerdem setzt Falk beim Navigator 3.0 auf ein modulares Baukastenprinzip: So lässt sich das Basisprodukt um verschiedene Pakete erweitern. Das Plus-Paket „3D Advanced“ beispielsweise bietet Real-View und 3D-Karten sowie einen Tempowarner und einen Fahrspurassistent.

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Der Navi-Hersteller TomTom hat ein neues Top-Modell vorgestellt: Das TomTom Go Live 1015 verfügt als Highlight über speziell für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelte Anwendungen für soziale Netzwerke und Reiseportale. So ist es beispielsweise möglich, die voraussichtliche Ankunftszeit automatisiert an die eigenen Twitter Follower zu übermitteln

Navigon geht auf der IFA mit drei neuen Produkt-Serien, bestehend aus insgesamt zehn neuen Navigationssystemen, an den Start, die alle mit der neu entwickelten Navigationssoftware Navigon Flow ausgestattet sind. Merkmale von Navigon Flow sollen eine übersichtliche Routendarstellung sowie eine leicht verständliche Menüstruktur sein. Auch eine Bedienung der Geräte mit Hilfe von Gesten soll möglich sein:

Der US-amerikanische Navigationshersteller Garmin hat seine Navi-Software überarbeitet und mit neuen Funktionen ausgestattet (Version 3.0). Zukünftig sollen mehrspurige Straßen getrennt voneinander angezeigt und komplexe Kreuzungen mit verschiedenen Ebenen dargestellt werden. Eine Erweiterung der Funktionalität gibt es auch bei den POI (Points of Interest): Der Nutzer soll jetzt in der Karte selbst festlegen können, welche POI er angezeigt haben möchte. Diese Funktionen bieten bereits einige Mitbewerber für ihre portablen Navis an. Überarbeitet wurde auch die Zieleingabe. Neu ist unter anderem [foto id=“377370″ size=“small“ position=“left“]die Buchstabenausblendung, bei der nicht in Frage kommende virtuelle Buchstabentasten dunkelgrau dargestellt werden. Die „QuickSearch“-Funktion soll auf Basis der bisherigen Suchhistorie Sonderzielvorschläge machen.

Garmin 3D Traffic ist die Bezeichnung des amerikanischen Herstellers für sein neues Verkehrsinformationssystem. Tatsächlich verbirgt sich dahinter die unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche erreichbare Zusammenfassung bisher schon bekannter Verkehrsinfos der Kategorien historisch, aktuell und dynamisch. Die historischen Verkehrsinformationen beruhen auf den TrafficTrends und diese wiederum auf den bereits vor Jahren eingeführten Navteq Traffic Patterns. Diese speichern keine Pauschalgeschwindigkeiten für Straßen, sondern individuelle tatsächlich „erfahrbare“ Durchschnittsgeschwindigkeiten für kleine Streckenabschnitte in Abhängigkeit vom Wochentag und der Uhrzeit. Die aktuellen Verkehrsinformationen stammen von Navteq Traffic, das bislang bekannt war als TMC Pro. In anderen Ländern können die Garmin-Navigationsgeräte auf vergleichbare Premium-Verkehrsinfos zurückgreifen.

Mit den Modellen Active 50 und Ready 50 der Marke Becker erlebten zwei neue Navigationsgeräte von United Navigation ihre Premiere auf der IFA. Sie haben eine überarbeitete Menüstruktur und sind mit der neuen Funktion „Situation Scan“ ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine intelligente Echtzeit-Assistenzfunktion, die ständig im Hintergrund die aktuelle Fahrsituation analysiert und bei Bedarf mögliche Handlungsalternativen vorschlägt. Verbesserte 3D-Ansichten sowie die Becker OneShot Sprachsteuerung und eine Bluetooth Freisprecheinrichtung ergänzenden Funktionsumfang.

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