Jaguar

“Kein E-Type für James Bond“: Jaguar-Markendirektor Axel Ecke im auto.de-Gespräch
''Kein E-Type für James Bond'': Jaguar-Markendirektor Axel Ecke im auto.de-Gespräch Bilder

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Nürburg – Für Axel Ecke scheint das Goethe-Zitat „Alles, was es braucht auf dieser Welt, ist ein gescheiter Einfall und ein fester Entschluss“ Sir William Lyons wie auf den Leib geschneidert. Denn dem Einfallsreichtum und der Schaffenskraft des Jaguar-Gründers ist es nach den Worten des Markendirektors von Jaguar in Deutschland zu verdanken, dass es die britische Traditionsmarke inzwischen schon seit 75 Jahren gibt. Der Erfolg, so Ecke jetzt aus Anlass des Jubiläums bei einer Veranstaltung auf dem Nürburgring im auto.de-Gespräch, basiere auch darauf, „bei jedem Modell eine völlig neue, zeitgemäße Designsprache zu entwickeln, die die emotionalen Werte der Marke in den Mittelpunkt stellt“.

Egal ob XK 120, E-Type oder XJ-Baureihe?

Axel Ecke: Jedes Modell war zu seiner Zeit revolutionär und wegweisend. Ein Weg, zu dem Jaguar in den letzten vier Jahren mit den neuen Modellen XK, XF und XJ zurückgekehrt ist. Und ein Weg, den wir auch in Zukunft fortsetzen werden. 

Die Geschichte von Jaguar …

Axel Ecke: … ist auch die Geschichte des letzten großen Motorpatriarchen Englands, berühmt für außergewöhnliches Design, begeisternde Technik und exquisiten Stil.

Den die Queen 1956 für seine Verdienste um die britische Automobilindustrie zum Sir geadelt hat.

Axel Ecke: Der 1920, damals noch als 19-jähriger Motorrad-Enthusiast, in der Küstenstadt Blackpool dem zehn Jahre älteren William Walmsley begegnet ist, der in seiner Werkstatt Seitenwagen für Motorräder baute. Daraus entwickelte sich dann eine [foto id=“322725″ size=“small“ position=“right“]geschäftliche Verbindung, nämlich die Swallow Sidecar Company.

Und wie ging’s dann weiter?

Axel Ecke: Nach einigen Jahren hat der ebenso talentierte wie ehrgeizige William Lyons in der Fertigung von Spezialkarosserien für bekannte Autohersteller wie Austin, Morris oder Fiat eine Chance zur Geschäftsausweitung gesehen. Doch auch das reichte dem Geschäftsmann, Künstler und cleveren Strategen nicht. 1931 stellte er sein erstes eigenes Automobil vor. Und obwohl er noch nicht so hieß, darf der SS 1 als Urvater der Marke Jaguar gelten.

Den Namen Jaguar hat aber doch erstmals der SS 100 getragen, der 1935, also vor genau 75 Jahren, am 21. September in London im Mayfair Hotel präsentiert worden ist.

Axel Ecke: Lyons hatte den Namen aus einer Reihe von Vorschlägen seiner Werbeagentur ausgewählt. Jaguar entsprach seiner Ansicht am besten der Eleganz, Kraft und Geschmeidigkeit seines Modells. Nach dem Zweiten Weltkrieg benannte sich das Unternehmen offiziell in Jaguar Cars Ltd. um.

Kein Wunder, die Abkürzung SS ist auf andere Weise damals zu trauriger Berühmtheit gelangt.

Axel Ecke: Bei der Präsentation des SS 100 stockte der Branche regelrecht der Atem. Das Aussehen des Autos entsprach perfekt dem damaligen Ideal eines Rennwagens [foto id=“322726″ size=“small“ position=“left“]und die 445 Pfund für den luxuriösen waren damals eine Sensation. Er war nur halb so teuer wie ein Rolls-Royce oder Aston Martin. Aber der SS 100 hat schon vor 75 Jahren perfekt die Kernwerte der Marke gezeigt: Anmut, Tempo und exzellenter Gegenwert fürs Geld. Diese Werte gelten noch heute.

Also einmal Jaguar, immer Jaguar?

Axel Ecke: Das war in der Vergangenheit so. Und wir tun alles dafür, dass es auch in Zukunft so bleibt. Auch die heutigen Modelle bieten ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis.

Aber das Design hat sich doch eigentlich gravierend geändert, wenn Sie sich den XF oder den neuen XJ jetzt anschauen.

Axel Ecke: Es ist natürlich sehr viel moderner geworden, aber immer noch ganz in der Jaguar-Tradition. Gleich geblieben ist aber der hohe Qualitätsanspruch, den wir an unsere Modelle stellen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: “Kein E-Type für James Bond“: Jaguar-Markendirektor Axel Ecke im auto.de-Gespräch – Teil II

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Nach dem Produktionsstopp im Zweiten Weltkrieg ging es für Jaguar 1948 mit dem 120 Meilen pro Stunde oder umgerecht Tempo 213 schnellen XK 120 weiter, damals das schnellste Serienauto seiner Zeit.

Axel Ecke: Und es war der XK 120, mit dem Jaguar 1950 zum ersten Mal beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnahm und mit dem Typ XK 120 C beziehungsweise C-Type ein Jahr später auch gewann. Überhaupt ist die Geschichte von Jaguar ohne Motorsport nicht denkbar. Von 1951 bis 1990 gewann Jaguar allein sieben Mal den Langstreckenklassiker und ist bis heute erfolgreichste britische Marke in der Geschichte des Rennens, von dem man sich jedoch nach einem tragischen Unfall und als auch noch der einzige Sohn Sir William Lyons auf dem Weg nach Le Mans verunglückte, vorübergehend zurückzog.

Was war noch entscheidend für den Erfolg der Marke?

Axel Ecke: Natürlich die Motoren. Lyons war sich sehr früh klar darüber, dass seine Sportwagen leistungsstark sein mussten, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Der 3,4-Liter-Reihensechszylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen und 160 PS katapultierte den XK 120 auf über 200 Stundenkilometer – damals Weltrekord. 1971 hat Jaguar dann einen weiteren innovativen Meilenstein im Automobilbau gesetzt: Der V12 im XJ 12 war Europas erster Serien-Zwölfzylinder nach dem Krieg. Dieser Tradition fühlen wir uns verpflichtet. Heute werden unsere leistungsstarken und sparsamen V6-Diesel und V8-Benziner neben dem Anspruch an Sportlichkeit auch der Umwelt gerecht.[foto id=“322728″ size=“small“ position=“right“]

Nach dem Mark II, sowohl als Rennwagen als auch als elegantes, mit Leder, Chrom und Edelholz ausgestattetes „Gentlemen’s Express“-  Geschäftsfahrzeug unterwegs, kam 1961 der legendäre E-Type

Axel Ecke: Der zigarrenförmige Roadster hat wirklich Maßstäbe für ein ganzes Jahrzehnt gesetzt und ist zur unverwechselbaren Design-Ikone der Swinging Sixties geworden. Doch Lyons war es wichtig, das Auto nicht nur als Roadster, sondern auch als Coupé zu bauen.

Und in beiden Versionen ist der E-Type dann tatsächlich zu so etwas wie einem Kassenschlager geworden.

Axel Ecke: Lyons weigerte sich erst sogar, den E-Type an James Bond zu geben, da es viele Kunden gab, die auf das Auto warteten. Auch die Filmstars in Amerika reihten sich ein. Bis heute ist der E-Type  wahrscheinlich der berühmteste Sportwagen aller Zeiten und als einer der ganz wenigen Automobile als Kunstwerk anerkannt, denn ein Modell steht im Museum of Modern Art in New York.

Danach hat Sir William den sportlich-luxuriösen XJ noch selbst gestaltet.

Axel Ecke: Er ist zu seinem Lieblingsauto geworden. Unser neuer XJ, der im Mai an den Start gegangen ist, schlägt nun ein neues Kapitel auf. Erstmals, so denke ich, haben wir wieder eine Modellpalette, die genauso modern ist wie Jaguar in den 1950er- und 1960er-Jahren.

Obwohl sich die Marke gewandelt hat: Wofür steht Jaguar?

Axel Ecke: Für Understatement, Aristokratie und Eleganz. Sie ist darüber hinaus aufs Engste mit der Insel verbunden. Jaguar steht deshalb auch für das neue Selbstbewusstsein der Briten, die sich nicht nur der Historie verbunden, sondern vor allem modern und innovativ und weltoffen fühlen. Sie sind nicht nur stolz auf ihre Royals und Rituale, sondern auch auf ihren [foto id=“322729″ size=“small“ position=“left“]kosmopolitischen Status.

Geschäftlich scheint es derzeit in Deutschland nicht schlecht für Jaguar zu laufen. In den ersten acht Monaten Ihres Jubiläumsjahres haben Sie bei den Verkäufen um ganze zehn Prozent zugelegt.

Axel Ecke: Damit trotzen wir – gemeinsam mit Land Rover – dem rückläufigen Trend des Gesamtmarktes, der bis Ende August 28,7 Prozent Minus verzeichnen musste. Nur drei Marken haben in Deutschland noch ein Wachstum verzeichnet…

Land Rover und Jaguar auf Platz eins und zwei, dahinter Nissan und seine Nobeltochter Infiniti. Woher, glauben Sie, kommt der Erfolg?

Axel Ecke: Wir haben eine neue Designsprache eingeführt. XF, XJ, XK, mit denen wir derzeit auf dem Mark sind, präsentieren sich in einem modernen, zeitgemäßen Design, ganz nach dem Markenclaim „Schöne, schnelle Automobile“. Wir haben Anfang des Jahres umfassende Maßnahmen angekündigt, um mit Jaguar in Deutschland zu wachsen. Zehn Prozent war unser Ziel – das haben wir jetzt erreicht und das möchten wir auch fortführen.

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