Kraftvolle Kleinwagen bis 150 PS – Trainingsanzug statt Muscle-Shirt
Kraftvolle Kleinwagen bis 150 PS - Trainingsanzug statt Muscle-Shirt Bilder

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Die Matt-Alu-Spiegelkappen sind deutlicher Hinweis auf die hohe Leistung Bilder

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Der Seat Ibiza FR kommt auf stolze 150 PS Bilder

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Im Profil mindert das hohe Dach den sportlichen Eindruck Bilder

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Aus dieser Perspektive wirkt der Mitsubishi Colt Ralliart richtig aggressiv Bilder

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Nur S statt ST: Aber immer noch 136 PS beim Ford Fiesta Bilder

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Fiat bietet den Punto in einer Sportversion unterhalb der Abarth-Modelle an Bilder

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Der 1,6-Liter-Sauger des Swift kommt auf 136 PS Bilder

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Der Suzuki Swift Sport startet im Januar Bilder

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Bei Kleinwagen hat der Käufer in der Regel nur die Wahl zwischen schwachen, aber vermeintlich vernünftigen Motoren bis 74 kW/100 PS und brachialen Power-Triebwerken mit rund 200 Pferdchen und mehr. Dazwischen klafft eine Lücke. Nur einige wenige Hersteller füllen sie mit motorischem Temperament bei gleichzeitigem Verzicht auf peinliche Muskelspiele.

Fitte Freizeitsportler

Wo VW, Citroen und Fiat ihre hochgezüchteten Bodybuilder unter den Labels GTI, DS Racing oder Abarth ins Rennen schicken, sind die hier versammelten Kleinwagen eher die fitten Freizeitsportler. Die Motoren leisten zwischen 96 kW/130 und 110 kW/150 PS, sind damit ordentlich flott, aber noch keine ausgesprochenen Spritsäufer. Kombiniert werden die Triebwerke von ihren Herstellern mit der ein oder anderen optischen Dreingabe in Form von Spoilern oder Schwellern – ohne aber voll in die Tuning-Kiste zu greifen. Trainingsklamotten statt Muscle-Shirt heißt die Devise. Dadurch lässt sich mit den kleinen Freizeitsportlern vor der Oper genauso reüssieren wie beim flotten Ampelstart auf dem Weg zur Dorfdisco.

Suzuki Swift Sport[foto id=“382263″ size=“small“ position=“right“]

Neuestes Mitglied in der recht übersichtlichen Liga ist der Suzuki Swift Sport. Der Dreitürer setzt ab Januar wie das Standardmodell auf einen leichten Retro-Einschlag beim Design, kombiniert diesen aber mit kraftvollen Elementen wie einem vergrößerten Kühlergrill und einem sportlicheren Innenraum. Als Antrieb dient ein 1,6-Liter-Benziner mit 100 kW/136 PS, der ein maximales Drehmoment von 160 Newtonmetern entwickelt und es über eine Sechsgang-Box an die Vorderräder leitet. Neu sind laut Suzuki auch die Fahrwerksabstimmung und die Hinterradaufhängung. Der Preis ist mit 18.490 Euro recht selbstbewusst, dafür gibt es aber auch eine ungewöhnlich umfangreiche Ausstattung, zu der neben Klimaautomatik und Tempomat auch Xenon-Scheinwerfer gehören.

Fiat Punto Sport[foto id=“382264″ size=“small“ position=“right“]

In einer etwas günstigeren Preisklasse fährt der Fiat Punto Sport. Der kleine Italiener wird von einem 1,4-Liter-Benziner mit der neuartigen variablen Ventilsteuerung Multiair angetrieben, was gemeinsam mit ein Turboaufladung zum angesichts des kleinen Hubraums recht fülligen Drehmoment von 200 Nm führt, das eine Spurtzeit von 8,5 Sekunden ermöglicht. Der Normverbrauch liegt mit 5,6 Litern sogar knapp unterhalb der beiden nächstschwächeren Motorisierungen. Für Präsenz im Rückspiegel sorgt neben einer sanft auf Sportlichkeit getrimmten Optik auch das durchaus ordentliche Spitzentempo von 200 km/h. Die Preise starten bei 17.150 Euro.

Ford Fiesta S[foto id=“382265″ size=“small“ position=“right“]

Bis zur Einführung des für 2012 angekündigten Fiesta ST ist der Fiesta S Fords schnellster Kleinwagen. Wo der kommende Mini-Bolide auf einen turbogeladenen 1,6-Liter-Motor mit 132 kW/180 PS setzt, reicht dem moderateren S die Saugerversion des Triebwerks mit immerhin 99 kW/134 PS. Dazu gibt es für 19.300 Euro Leder-Sportsitze, schicke Alupedale und ein Sportfahrwerk. Auf agile Fahreigenschaften kann der Kölner Kleinwagen schon von Hause aus zurückgreifen – auch die anderen Modelle fahren sich flotter als die viele Konkurrenten. Der Spurt von null auf 100 km/h ist in 8,7 Sekunden absolviert, maximal sind 195 km/h möglich. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 5,9 Litern an. Wem das zu viel ist, der kann den S auch mit einem 70 kW/95 PS starken Diesel bekommen. Dann gibt es bei gleicher Optik aber nur durchschnittliche Fahrleistungen.

Mitsubishi Colt Ralliart[foto id=“382266″ size=“small“ position=“right“]

Exot unter den fitten Kleinwagen ist der Mitsubishi Colt Ralliart. Den wenig sportlichen Eindruck seiner hohen Karosserie kaschiert der Dreitürer mit einem Kühlergrill im Düsenjägerstil und böse blickenden Scheinwerfern. Als Dreingabe erhält die Ralliart-Version einen zurückhaltend gestalteten Dach-Heckflügel, ausgeprägte Seitenschweller und anthrazitfarbene Leichtmetallfelgen im 16-Zoll-Format. Mit seinem 1,5-Liter-Turbobenziner verfügt der Japaner über 110 kW/150 PS und 210 Nm Drehmoment, was für einen Beschleunigungswert von 7,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h gut ist. Der Normverbrauch beträgt 6,6 Liter. Der Preis ist mit 18.990 Euro hingegen relativ moderat.

Seat Ibiza FR[foto id=“382267″ size=“small“ position=“right“]

Unterhalb seiner von VWs GTI-Modellen abgeleiteten Cupra-Reihe bietet Seat den Ibiza als zivilere FR-Version an. Der Kleinwagen erhält eine etwas weniger ausgeprägte Sportoptik, kann aber wie sein starker Bruder auf Sportfahrwerk und serienmäßiges Doppelkupplungsgetriebe zurückgreifen. Für den Antrieb sorgt ein 1,4-Liter-Turbomotor mit 110 kW/150 PS, der den Spanier in 7,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Schluss ist erst bei 212 km/h. Den Verbrauch beziffert der Hersteller mit 6,3 Litern je 100 Kilometern. In der Riege der hier versammelten Kleinwagen ist der Seat mit 19.990 Euro der teuerste.

 

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