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Maserati Quattroporte Automatic: Komfort für Wolf im Nadelstreifen
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Mit einer optionalen Sechsgang-Automatik gewinnt der Maserati Quattroporte
nun an Komfort, ohne an Dynamik einzubüßen. Der 294 kW/400 PS starke
Hecktriebler bleibt ein rassiger Sportwagen, getarnt als
Stufenhecklimousine.

Als Getriebealternative ist
ein automatisiertes Schaltgetriebe im Programm. Der Wagen kostet mit beiden
Varianten ab 112 000 Euro.

Mit fünf Passagieren besser nur Kurzstrecken

Optisch bleibt in der Automatikausführung alles beim Alten. An die extra
lange Motorhaube mit dem Haifischmaul-Grill schließt sich die
Passagierkabine mit ihrer nahezu waagerechten Dachlinie an, die dann hinter
der Rückbank im leichten Schwung Richtung Kofferraum abfällt. Dieser bietet
immerhin ordentliche 450 Liter Volumen. Im von edlen und gut verarbeiteten
Materialien dominierten Innenraum finden vier Passagiere bequem Platz, auch
wenn Kopf- und Ellenbogenfreiheit eher am unteren Ende des Oberklasseniveaus
rangieren. Ein fünfter Passagier dürfte sich daher nur auf kürzeren Strecken
wirklich wohl fühlen.

Das Automatikgetriebe

Dabei lässt sich die 5,05 Meter lange Sportlimousine durchaus auch
komfortabel bewegen. Die Automatik arbeitet deutlich unauffälliger und
zurückhaltender als das oft kritisierte automatisierte Getriebe. Dieses litt
besonders zu Marktstart unter recht ruppigen Gangwechseln. Keine
Irritationen hingegen bei der neuen Wandlerautomatik von ZF. Sie schaltet im
Normalbetrieb bei knapp 3 000 Umdrehungen zügig in den nächsten Gang und bei
Bedarf fast unmerklich wieder runter. Auf Knopfdruck gibt sie sich
dynamischer: Der Schaltpunkt wandert um 1 000 Touren hoch, ein kräftiger
Druck auf das Gaspedal lässt die Nadel des Drehzahlmessers gar auf über 7
000 Umdrehungen springen. Maximal sind so 270 km/h möglich.

Auf Wunsch kann der Fahrer auch bei der Automatik selbst den Gang wählen.
Serienmäßig läuft das über den Wählhebel in der Mittelkonsole, optional sind
Schaltpaddeln für das Lenkrad erhältlich. Eine elektronische Sicherung
verhindert untertouriges Fahren oder das Überdrehen des Motors. Und das
könnte schnell gehen. Zur Anpassung des V8-Triebwerks an die neue
Kraftübertragung mussten Mechanik und Motorsteuerung überarbeitet werden.
Dabei ist das maximale Drehmoment um 10 Nm auf 460 Nm gestiegen, die bei 4
500 Umdrehungen anliegen.

Motorisierung und Verbrauch

Das 294 kW/400 PS starke Achtzylinderaggregat sorgte schon bei sanftem
Gasfuß für ein flottes Vorwärtskommen. Ganze 5,6 Sekunden dauert nun der
Sprint auf 100 km/h, mit dem automatisierten Getriebe geht es nur 0,4
Sekunden schneller. Neben der souveränen Kraftentfaltung beeindruckt die
Klangfülle des 4,2-Liter-Motors: Bei kleiner Drehzahl schnurrt er sonor vor
sich hin, was im mittleren Geschwindigkeitsbereich kraftvoll ansteigt, um
bei voller Leistungsabfrage in ein heiseres Röhren überzugehen. Nur die
recht lauten Wind- und Abrollgeräusche übertönen das Zylinderkonzert.

Immerhin 14,7 Liter genehmigt sich das 1,88 Tonnen schwere Fahrzeug auf
dem EU-Normprüfstand auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 345 Gramm
pro Kilometer entspricht. Bei flotter Fahrweise zeigt der Bordcomputer
jedoch einen Spritverbrauch von mehr als 20 Litern an. Die Zulassungszahlen
des exklusiven Maserati in Deutschland liegen seit Jahren im unteren
dreistelligen Bereich. Daran wird auch die neue Automatik nicht viel ändern;
geplant sind 480 Neuzulassungen im Laufe des Jahres. 120 weitere Kunden
sollen das automatisierte Getriebe wählen.

Technische Daten Maserati Quattroporte Automatic:

Viertürige Oberklasselimousine Länge/Breite/Höhe/Radstand: 5,05
Meter/1,90 Meter/ 1,44 Meter/ 3,07 Meter; Gewicht: 1 880 Kilogramm,
Kofferraumvolumen: 450 Liter.

4,2-Liter-V8-Ottomotor mit 294 kW/400 PS, maximales Drehmoment 460 Nm bei
4 500 Umdrehungen, null bis 100 km/h in 5,6 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit
270 km/h, Verbrauch 14,7 Liter Super/100 km, CO2-Ausstoß 345 g/km; Preis ab
112 060 Euro.

mid/hh

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