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Mercedes macht Marke sportlicher: C-Klasse auch wieder als AMG, Premiere für Coupé

Mercedes in Genf: Mitglieder der deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft stellen zusammen mit (von rechts) Dr. Thomas Weber (Forschung und Entwicklung), Dr. Joachim Schmidt (Marketing und Verkauf) und Dr. Dieter Zetsche (Konzern-/Markenchef) die neue C-Klasse vor. Bilder

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Mercedes in Genf: Bei Smarts Elektro-Forspeed handelt es sich um eine Konzeptauto. Bilder

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Mercedes in Genf: Der Simplex-Oldtimer fährt am Elektro-SLS-AMG vorbei. Bilder

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Mercedes in Genf: Die neue C-Klasse, hier das Coupé (vorn), tritt deutlich sportlicher auf. Bilder

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Mercedes in Genf: Bis bei Smart wieder Neues ansteht, heißt es erst einmal Individualisierung. Bilder

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Mercedes in Genf: Von der C-Klasse gibt es auch wieder AMG-Varianten, hier der Kombi. Bilder

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Mercedes in Genf: Deutlich markanter kommt die Neuauflage des SLK-Roadsters daher. Bilder

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Mercedes in Genf: Smart-Chefin Dr. Annette Winkler fährt in der Elektro-Forspeed-Studie vor. Bilder

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Mercedes in Genf: Beim Simplex handelt es sich um einen legendären Oldtimer. Bilder

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Mercedes in Genf: Was wohl Carl Benz vom Elektro-SLS-AMG halten würde? Bilder

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Genf – Es dauert etwas. Ein paar Handgriffe am Motor, eine kraftvolle Umdrehung mit der Kurbel an der Front – und schon läuft der Simplex, Baujahr 1902. „Glauben Sie es oder nicht“, sagt Daimler/Mercedes-Chef Dieter Zetsche beim Automobilsalon in Genf, als mit dem startenden Sportwagen-Oldtimer die Präsentation der Schwaben beginnt, „aber dieser Mercedes war eine Rakete auf der Rennstrecke.“ Mit damals schon über 110 Stundenkilometern Höchstgeschwindigkeit, immerhin.

Vom Simplex zum Elektro-SLS-AMG

Der Kontrast zum ebenfalls auf der Bühne befindlichen, 2013 in die Schauräume rollenden, batterie-elektrischen 533-PS-SLS-AMG im knalligen Gelb könnte größer kaum sein. Und doch stellen die Stuttgarter, die ihre Marke dynamischer auch im Auftritt machen wollen, ebenfalls hier eine Gemeinsamkeit fest, die Dieter Zetsche „kultivierte Sportlichkeit“ nennt, nachdem der Daimler/Mercedes-Mann zuvor mit Blick auf nachhaltige Mobilität der Zukunft und die gerade laufende [foto id=“347852″ size=“small“ position=“left“]Welttour der F-Cell-B-Klasse betont hat: „Brennstoffzellen-Autos sind fertig, was fehlt, ist die notwendige Wasserstoff-Infrastruktur dafür.“

Volumenbringer C-Klasse

Für die neue C-Klassen-Generation ist dagegen schon alles da. Die Entwickler haben den Volumenbringer laut Joachim Schmidt mit über 2000 Neuteilen umfassender aktualisiert. Seit Einführung vor 30 Jahren sind weltweit, so der für Marketing und Verkauf zuständige Manager, samt dem 190er-Vorgänger mehr als 8,5 Millionen Einheiten verkauft. Außen kommt die C-Klasse sportlicher daher, innen wertiger. Die bei Mercedes bekannten modernen Elektronik-Hilfen stehen zur Verfügung; zu den Neuerungen gehört das Multimedia-System mit Internet-Zugang. Bei den Motoren handelt es sich um effizientere Direkteinspritzer. Die Stopp/Start-Automatik ist Standard an Bord. Verfügbar für alle ist die [foto id=“347853″ size=“small“ position=“left“]hauseigene Siebenstufen-Box. Unterm Strich rechnet Schmidt die Verbrauchseinsparungen diesmal sogar auf bis über 30 Prozent hoch.

Auch Zweitürer wirkt jugendlicher

In Genf hat Mercedes dem Publikum jetzt erstmals auch das genauso jugendlicher wirkende Coupé der Kompaktbaureihe vorgestellt, bei dem unter zunächst fünf Benziner und Diesel gewählt werden kann. Der Vierzylinder-Selbstzünder C220 CDI soll sich im Mix beim Verbrauch mit nicht einmal viereinhalb Litern begnügen, zumindest laut Datenblatt. Der Sechszylinder-Benziner mit 306 PS findet sich am andere Ende der Skala mit unter sieben Litern in der Liste. „Mit der Erweiterung durch das Coupe“, sagt Schmidt, „richten wir uns ganz bewusst an neue Kunden.“

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Dritte Auflage des SLK-Roadsters; C63 AMG künftig auch als Coupé; „Sonst explodiert dein Gehirn“

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Dritte Auflage des SLK-Roadsters

Die will Mercedes auch mit dem erneuerten SLK locken. Die seit 1996 dritte Auflage des kompakten Roadsters fällt deutlich markanter aus. Als Novum bietet der kleine SL-Bruder ein Panorama-Variodach namens Magic Sky Control, das sich hell oder dunkel schalten lässt, Knopfdruck genügt. Zwei Turbo-Vierzylinder und der 306-PS-Sechszylinder, wieder alles Direkteinspritzer, mit Stopp/Start- und Siebenstufen-Automatik an Bord, stehen zur Wahl. In der Summe kommen [foto id=“347855″ size=“small“ position=“left“]hier laut Schmidt bis zu 25 Prozent weniger Spritkonsum zusammen, „und das bei einem Sportler, der schon mit 184 PS sicher nicht untermotorisiert ist“.

C63 AMG künftig auch als Coupé

Während Smart die Zeit bis zu den nächsten richtigen Neuerungen in 2014 mit Studien wie dem Elektro-Forspeed überbrücken muss, wartet die auf Hochleistungsfahrzeuge spezialisierte Mercedes-Tochter AMG bereits mit Handfestem auf, zeigte mit dem bis zu 487 PS starken C63 AMG schon das künftige Spitzenmodell der C-Klassen-Baureihe. Mit in Genf, aber ebenfalls nur bei der Präsentation am Vorabend („Fotografieren verboten!) in einer alten Näherei zu sehen auch hier das zusammen mit Limousine und Kombi ab Sommer wohl ab über 70 000 Euro an den Start gehende Coupé, das dem BMW M3 künftig stärker Konkurrenz machen könnte. Von der „Essenz der Performance“ spricht AMG-Chef [foto id=“347856″ size=“small“ position=“left“]Olla Källenius mit Blick auf den zuletzt meistverkauften C63 mit dem 6,3-Liter-Achtzylinder, der dank dem Programm „Kontrollierte Effizienz“ bis zu zehn Prozent Sprit sparen soll.

„Sonst explodiert dein Gehirn“

250 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit sind mindestens drin. Beim Simplex damals machten sich Ärzte, erzählt Dieter Zetsche, bereits Sorgen, als es um Tempo 100 ging. „Viele sagten, du kannst nicht schneller als 50 fahren, sonst explodiert dein Gehirn.“

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