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Opel Insignia V6/OPC: Vor 45 Jahren Commodore
Opel Insignia V6/OPC: Vor 45 Jahren Commodore Bilder

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Wenn Opel-Kunden in der Mittelklasse etwas mehr wollen, verweisen die Rüsselsheimer gerne auf den Insignia mit V6-Motoren. Das Rezept, die Mittelklasse mit unverwechselbaren Sechszylinder-Modellen zu krönen, hat bei Opel eine lange Tradition. 1967 verlockte erstmals der Commodore die aufstiegswilligen Rekord-Fahrer. Ein Rückblick zum 45. Geburtstag.

Seit 2008 bildet der Opel Insignia eine feste Größe in der hart umkämpften Mittelklasse, wo sich die Wettbewerber frei nach dem Motto „viel Feind, viel Ehr“ messen. Von „A“ wie „Audi A4“ bis „V“ wie „Volkswagen Passat“ muss sich der Insignia gegen rund zwei Dutzend direkte und indirekte Konkurrenten stemmen. Breit aufgestellt mit drei Karosserie-, zehn Motorvarianten und Allradantrieb hat sich der Insignia als würdiger Erbe der Vorgänger Rekord, Omega [foto id=“444356″ size=“small“ position=“left“]oder Vectra/Signum durchgesetzt. Als Topmodelle stehen zwei Versionen mit V6-Motoren bereit. Beide verfügen über einen Hubraum von 2,8 Litern und leisten 191 kW/260 PS beziehungsweise 239 kW/325 PS in der sportlichen Top-Version OPC.

Die Strategie, die Mittelklasse mit Sechszylinder-Modellen zu krönen, zündete Opel 1967. Das Wirtschaftswunder in der Bundesrepublik hatte seinen Gipfel erklommen. Das Transportbedürfnis eines rasant wachsenden erfolgreichen Mittelstandes war längst über die Nachfrage nach günstiger Basismotorisierung erwachsen. Ford als direkter Wettbewerber bot für den Taunus V6-Motoren an, um diese Aufsteiger in Versuchung zu führen. Anfang 1967 präsentierte Opel den Commodore. Das Konzept war so einfach wie genial. Die Limousine basierte auf dem Rekord C, der im Jahr zuvor erschienen war, aber ausschließlich von Vierzylindern angetrieben wurde.

Konsequenterweise kamen beim Commodore unter der Fronthaube nur Reichensechszylinder zum Einsatz. Der 2,2-Liter-Reihen-Sechser mit 70 kW/95 PS hielt sich nicht lange im Programm. Der 2,5-Liter-Sechser lieferte 85 kW/115 PS, ab 1969 88 kW/120 PS und in der potenten GS-Variante 96 kW/130 PS, ab 1970 mit Einspritzung 110 kW/150 PS. 1971 zog schließlich der 2,8-Liter-Sechser mit 107 kW/145 PS nach. Der GS spurtete aus dem Stand in zehn Sekunden auf Tempo 100 und schaffte 180 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das waren Leistungsdaten, die vor über vier Jahrzehnten an den Stammtischen für anerkennendes Nicken sorgten. Für den Commodore 2500 S als Limousine berechnete Opel im Februar 1967 genau 10 200 D-Mark. Das Coupé war 150 Mark teurer. Ein bezahlbares Vergnügen, denn einen Rekord 1900 S mit 66 kW/90 PS gab es zur gleichen Zeit für 9 145 Mark.

Die Sechszylinder basierten auf der Motorengeneration, die Opel 1965 eingeführt hatte. Eine Duplex-Rollenkette steuerte die obenliegende Nockenwelle. Die Konstruktion war ein Synonym für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit und blieb bei Opel bis in die Neunziger-Jahre im Einsatz. Außerdem waren die Sechszylinder des Commodore für ihre Zeit ausgesprochen [foto id=“444357″ size=“small“ position=“right“]sparsam. Zwischen Februar 1967 und Juli 1971 entstanden 156 330 Exemplare der ersten Generation des Commodore.

1972 setzte Opel das erfolgreiche Konzept fort

Auf Basis des Rekord D feierte 1972 der Commodore B seine Premiere. Wieder als Limousine und als Coupé. Die 6-Zylinder-Motoren mit 2,5 Litern und 2,8 LiternHubraum blieben unverändert. Als Topmodell avancierte der GS/E, dessen 2,8-Liter-Triebwerk eine elektronische Einspritzung von Bosch (D-tronic) erhielt und mit 118 kW/160 PS endlich die Marke von 200 km/h bei der Höchstgeschwindigkeit knackte. In der Praxis erwies sich der Commodore GS/E als begabter Porsche-Jäger. Gegen Aufpreis lieferte Opel unter anderem eine Dreigang-Automatik, Leichtmetallräder, Veloursitze, das stilbildende schwarze Vinyldach oder eine Scheinwerferreinigungsanlage. Bis Juli 1977 entstanden 140 827 Limousinen und 42 279 Coupés des Commodore B.

Die dritte Generation der Rüsselsheimer Sechszylinder-Mittelklasse feierte ihre Premiere auf der Frankfurter IAA 1977, kam aber erst im Spätsommer 1978 als Zwei- und Viertürer auf den Markt. Die Karosserie war ein Stilmix aus der Frontpartie des Opel Senator, ab der A-Säule übernahmen dann die Blechteile des Rekord E. Als Motorisierung stand nur ein 2,5-Liter-Motor bereit, der mit Vergaser 85 kW/115 PS, mit Einspritzung 96 kW/130 PS leistete. Durch die Umstrukturierung des Modellprogramms bei Opel mit der Einführung der neuen Top-Baureihen Senator und Monza 1978 war die Nische für den Commodore schmal geworden. Das Coupé war nicht mehr im Angebot, dafür war eine Kombi-Variante namens „Voyage“ erhältlich, deren Erfolg aber mit 3 439 Exemplaren überschaubar blieb. Nach insgesamt 80 521 Commodore C stellte Opel die Baureihe vor genau 30 Jahren ein. Für 15 Jahre hatte die leistungsstarke Mittelklasse von Opel bis 1982 einen erfolgreichen Trend gesetzt. Durch die beiden V6-Modelle des Insignia lebt diese Tradition fort.

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