Pkw-Preis-Studie – Immer noch hohes Rabattniveau
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Hohe Neuwagennachfrage, lange Lieferzeiten und eine gute Konjunktur: Eigentlich könnte die Autoindustrie ihre Rabatte deutlich herunterschrauben. Das tut sie aber kaum, wie eine Studie des Center of Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen belegt.

Gegenüber dem Vorjahr ist das Rabattniveau demnach im Juni nur leicht gesunken. Der vom CAR erhobene Rabattindex ließ lediglich um zwei auf 104 Punkte nach. Vor allem die zahlreichen Sonderaktionen der Hersteller und die hohen Nachlässe im Internethandel halten das Preisniveau niedrig. Gegendruck kommt lediglich von der sinkenden Zahl an Tageszulassungen.

Insgesamt 331 Herstelleraktionen zählten die Wissenschaftler im Juni, darunter fallen beispielsweise Sondermodelle, Finanzierungsangebote und die Inzahlungnahme von Gebrauchten über dem Listenpreis. Durchschnittlich bieten die Angebote einen Preisvorteil von 10,8 Prozent. Das attraktivste Angebot macht zurzeit Fiat mit den „My Life“-Sondermodellen. Den Panda gibt es in dieser Version mit 35 Prozent Rabatt ab 7.690 Euro. Der eine Klasse größere Punto Evo ist 31 Prozent billiger und kostet ab 9.990 Euro. Auch Renault Clio, Honda Civic und Renault Twingo sind zurzeit mit Preisvorteilen von fast 30 Prozent zu haben. Selbst Mercedes räumt Käufern von SLK und C-Klasse Sonderkonditionen in Höhe von 15 Prozent des Listenpreises ein.

Hohe Preisnachlässe gibt es auch bei Internetvermittlern. Im Schnitt sind die 25 verkaufsstärksten Modellreihen dort mit Rabatten bis zu 14,6 Prozent zu haben. In Einzelfällen gibt es etwa den VW Golf 19 Prozent billiger, der 1er BMW kommt auf 14,2 Prozent, der BMW 3er auf 13,9 Prozent.

Zurückgegangen ist hingegen die Zahl der Tageszulassungen. Die kurzzeitige Anmeldung eines Pkw wird von Händlern und Herstellern genutzt, preiswerte Angebote zu generieren, ohne durch offene Rabatte das Preisniveau einer Marke durcheinander zu bringen. Im Grunde handelt es sich um getarnte Nachlässe, da die Fahrzeuge mehr oder weniger neuwertig sind. Im Untersuchungsmonat Mai kam dieses Instrument noch bei 25,2 Prozent der Neuzulassungen zum Einsatz. Unter den deutschen Autoherstellern nutzten im Mai besonders Opel (35,5 %), Ford (30,4 %) und Mercedes (26,8 %) die Möglichkeiten der Tageszulassung.

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