Lexus

Sportliche Lexus-Modelle – Dynamische Saat
Sportliche Lexus-Modelle - Dynamische Saat Bilder

Copyright: auto.de

Nur komfortabel und luxuriös? Der neue GS - hier eine Designstudie - hat offensichtlich andere Ambitionen Bilder

Copyright: auto.de

Die vierte Modellgeneration des GS erhält derzeit den letzten Schliff Bilder

Copyright: auto.de

Der Lexus LFA gilt als der vielleicht beste Supersportwagen des Welt Bilder

Copyright: auto.de

Der 423 PS starke IS F verkörpert brutale Sportlichkeit Bilder

Copyright: auto.de

Die Instrumente im Chronographen-Stil waren nicht nur für Lexus bahnbrechend Bilder

Copyright: auto.de

Klarglas-Rückleuchten und klassische Proportionen: Der erste Lexus IS wurde zur Tuning-Ikone Bilder

Copyright: auto.de

Aufbauend auf dem ersten, hier abgebildeten Lexus GS kreierte die damalige Motorsportabteilung TTE das Spitzenmodell T3 Bilder

Copyright: auto.de

Der Lexus SC trat vor 20 Jahren als 250 km/h schnelles Sportcoupé auf Bilder

Copyright: auto.de

Fahrspaß, so lassen die Ingenieure der Toyota-Nobeltochter Lexus verlauten, sei in Zukunft wichtiger denn je. Deshalb wird die kommende, vierte Modellgeneration des Lexus GS ein Fahrzeug sein, das auf kurviger Landstraße ebensoviel Freude bereiten soll wie beim Dahingleiten mit hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn. Auf den ersten Blick mag das als Strategiewechsel erscheinen, galt Lexus doch in Europa als konservative Marke, die sich eher an den gediegen-komfortablen Limousinen von Mercedes-Benz als am sportlichen Wettbewerb von BMW oder Audi orientiert.

Weiter auf Seite 2: Sportliche Lexus-Modelle – Teil II

Tatsächlich wartet der kommende GS unter anderem mit variabler Lenkübersetzung und einer mitlenkenden Hinterachse aus – Details, die ausschließlich [foto id=“369783″ size=“small“ position=“left“]der Querdynamik und einem präzisen Lenkgefühl dienen. Für die Längsdynamik ist ein rund 350 PS starker Hybridantrieb zuständig – nicht eben eine gewichtsoptimierte Lösung, aber eine ausgesprochen kraftvolle.

Der Eindruck, dass Lexus mit dieser Baureihe erstmals auf Sportlichkeit setzt, täuscht jedoch. Zwar wurde der Markenauftritt über viele Jahre durch die anspruchsvolle Perfektion der Luxuslimousine LS geprägt, bis sich die Toyota-Tochter dann über das SUV-Programm und die Elektrifizierung des Antriebsstrangs neu definierte. Schon frühzeitig gab es jedoch auch besonders dynamische Modelle.

Bereits 1991 lancierte Lexus in Nordamerika das Hochleistungscoupé SC mit V8-Motor, dem kurz darauf eine Variante mit Reihen-Sechszylinder zur Seite gestellt wurde. In Europa wurde der Zweitürer nie angeboten. Das sportliche, bis zu 250 km/h schnelle Coupé wurde dennoch bis ins Jahr 2000 gebaut und [foto id=“369784″ size=“small“ position=“left“]dann durch den SC 430, ein Klappdach-Cabriolet sanfteren Charakters, abgelöst. Dieses Modell gab es dann auch in der „alten Welt“ zu kaufen.

Es war ausgerechnet die erste Modellgeneration des jetzt in der vierten Auflage kommenden Lexus GS, die 1995 von der damals TTE genannten, in Köln ansässigen Toyota-Motorsport-Tochter zum GS 300 T3 aufgewertet wurde. Mit tiefergelegtem Fahrwerk, scharf gezeichneten 18-Zoll-Felgen und dank Sportauspuff auf 161 kW/219 PS gesteigerter Leistung profilierte sich die von Giugiaro gezeichnete Limousine schon damals als sportive Alternative im Segment.

Weiter auf Seite 2: Sportliche Lexus-Modelle – Teil II

{PAGE}

Video: Lexus LFA: Der beste seiner Art

{VIDEO}

Zurück auf Seite 1: Sportliche Lexus-Modelle – Teil I

Die 1998 präsentierte, kompakte Limousine IS wurde gar zur Ikone der Tunerzunft – nicht zuletzt dank ihrer stilprägenden Klarglas-Rückleuchten, die zahllose mehr oder weniger gelungene Imitate inspirierten. Dediziert sportlich waren auch die Instrumente im Chronographen-Stil und der polierte Schalthebel. Und die [foto id=“369785″ size=“small“ position=“left“]dynamischen Qualitäten der hinterradgetriebenen Limousine konnten sich sehen lassen. Die Tüftler von TTE implantierten einem IS einen kompressorbeatmeten V8-Motor, die Tuningwelt bearbeitete den IS und sein Schwestermodell Toyota Altezza ebenfalls mit zahllosen Variationen.

Unter der Bezeichnung F Performance, inspiriert von der Fuji-Speedway-Rennstrecke, haben die Japaner vor fünf Jahren die von Anfang vorhandenen, bisweilen jedoch nur als Unterströmung wahrnehmbaren sportlichen Gene der Marke schließlich gebündelt, konzentriert und auf eine neue Ebene gehoben. Sichtbarer Ausdruck dieser [foto id=“369786″ size=“small“ position=“left“]Strategie sind die F-Sport-Zubehörlinie und die zwei Solitäre IS F, ein 311 kW/423 PS starkes Derivat der IS-Baureihe, sowie der Supersportwagen LFA mit seinem 412 kW/560 PS-V10.

An die spannende Historie sportlicher Lexus-Modelle kann der neue GS ab Frühjahr 2012 dann nahtlos anknüpfen. Ob sich das Markenimage damit nachhaltig ändert, wird vor allem vom Marketing abhängen. Im flüsternden E-Modus aus dem Wohnviertel schleichen oder mit ausgeschaltetem ESP über die Piste driften? Die Japaner werden sich entscheiden müssen.

Zurück auf Seite 1: Sportliche Lexus-Modelle – Teil I

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Mazda CX-3.

Mazda CX-3: Gesund geschrumpft

Fiat 500.

Fiat 500 und 3+1: Elektrisch und eine Tür für den Nachwuchs

Jaguar E-Pace.

Jaguar E-Pace: Verfeinert und elektrifiziert

zoom_photo