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Die japanische Luxusmarke Infiniti hat ihre Geschäfte in Deutschland aufgenommen. Im Hamburger Stadtteil Bergedorf ist das erste Autohaus der Nissan-Tochter eröffnet worden – in einladender Atmosphäre, die an ein Luxus-Boutique-Hotel erinnern soll. 20 Jahre nach ihrem Debüt auf dem US-Markt will die Edelmarke, deren europäische Geschäfte aus der Schweiz heraus geführt werden, vor allem gegen deutsche Premiumhersteller wie BMW, Audi und Mercedes-Benz sowie die Toyota-Luxustochter Lexus antreten.

Zwei SUV-Baureihen

Zum Marktstart präsentieren die Japaner zwei SUV-Baureihen: den großen FX (ab 55 600 Euro), der als BMW-X5-Konkurrent ein wenig schwülstig geraten ist, aber zweifelsfrei das größte Hingucker-Potenzial der Modellpalette besitzt, sowie das kompaktere SUV EX (ab 47 550 Euro), das die Japaner als Crossover-Coupé verstanden wissen wollen.

Zudem gibt es in der oberen Mittelklasse die G-Baureihe mit einer viertürigen Limousine (ab 39 900 Euro), einem sportlichen Coupé [foto id=“105681″ size=“small“ position=“right“](ab 41 950 Euro) und einem Metalldach-Cabrio (ab 50 800 Euro). Nächstes Jahr soll außerdem die große Limousine M ihren Weg nach Deutschland finden.

Motorisierung

Die Zeiten könnten besser sein für die Einführung einer neuen Automarke, die ausschließlich in höheren Fahrzeugsegmenten vertreten ist und vorerst nur zwei durstige Benzinmotoren anzubieten hat: einen V6 mit 235 kW/320 PS und einen V8 mit 287 kW/390 PS. Wer Infiniti fährt, darf sich daher auf einen Verbrauch von mindestens 10,5 Litern einstellen.

Mitte 2010 soll ein 3,0-Liter-V6-Diesel für die SUV-Modelle FX und EX nachgereicht werden; den Selbstzünder bezieht man bei Renault, dem Allianzpartner des Mutterhauses Nissan. Auch ein Hybridantrieb sei in Vorbereitung, sagt Jürgen Schmitz, verantwortlich für das Zentraleuropa-Geschäft, [foto id=“105682″ size=“small“ position=“left“]und verweist auf die kommende Tokyo Motor Show. Dort sollen neue Details bekannt gegeben werden.

Dynamisch und handlich

Auch der Hybrid dürfte allerdings eher leistungsorientiert ausgelegt werden. Denn die Japaner orientieren sich eher an der Sportlichkeit der Marke BMW als an der Komfortorientierung von Mercedes oder Lexus. Tatsächlich lässt sich beispielsweise das G37 Coupé mit der optionalen Allradlenkung sehr dynamisch und handlich bewegen. Zudem hinterlassen die beiden Benziner – der 3,7-Liter-V6-Motor ist etwa aus dem Nissan-Sportwagen 370Z bekannt – einen kraftvoll-souveränen Eindruck.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Defizite von Infiniti; Mangelnde Marktpräsenz; Fazit

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Defizite von Infiniti

Dennoch ist das Thema Antrieb zunächst eines der Defizite von Infiniti. Für einen Premiumwettbewerber fehlt es hier an Innovationen und zeitgemäßen Spritspartechniken wie Start-Stopp, Rekuperation (Bremsenergierückgewinnung) oder einem intelligenten Energiemanagement. Downsizing, Aufladung oder [foto id=“106092″ size=“small“ position=“right“]Direkteinspritzung, ebenfalls Fehlanzeige. Und auch ein Einstieg in kleinere Fahrzeugklassen wird vorerst ausgeschlossen. Infiniti fährt damit von vornherein in eine CO2-Akzeptanzproblematik hinein.

Mangelnde Marktpräsenz

Die zweite offene Flanke der Japaner ist die mangelnde Marktpräsenz. Nach dem ersten Händler in Hamburg folgen im ersten Quartal 2010 Zentren in Köln und Dresden. Bis Ende 2011 sind insgesamt zehn Standorte in deutschen Großstädten und Ballungsräumen geplant, darunter Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf. Einige Partner habe man schon gefunden, sagt Regionaldirektor Schmitz, an manchen Standorten suche man noch nach einem geeigneten Händler. Wie viel Geld ein Händler für den Aufbau der exklusiven, streng standardisierten Zentren in die Hand nehmen muss, will Schmitz nicht verraten. Allerdings werden die Händler fünf Jahre lang von der Europazentrale unterstützt, bis das Geschäft auf stabilen Beinen steht.

2013 wollen die Japaner dann in Europa 20 000 Einheiten pro Jahr verkaufen, Deutschland soll dabei nach England den zweitgrößten Anteil stellen. Russland wird extra gezählt; dort ist Infiniti bereits vertreten und setzt pro Jahr rund 6 000 bis 8 000 Fahrzeuge ab. Das Manko der geringen Marktpräsenz will das Unternehmen mit umso fürsorglicherem Kundenservice wettmachen. Im Umkreis von 250 Kilometern bietet jeder Händler seinen Kunden einen Hol- und Bringservice an. Allerdings kann der Kunde nur dreimal in den ersten drei Jahren von diesem kostenlosen Service Gebrauch machen -[foto id=“106093″ size=“small“ position=“left“] üblicherweise zu den regelmäßigen Wartungsdiensten. Nach Ablauf des Garantiezeitraums fallen dafür Kosten an.

Zweite Komponente der sogenannten „Total Ownership Experience“ ist ein europaweiter Mobilitätsservice, der nicht fahrzeugbezogen, sondern personenbezogen funktioniert. Auch Kunden, die gerade nicht in ihrem Infiniti unterwegs sind und eine Panne haben, können den Dienst in Anspruch nehmen.

Fazit

Der individuelle Kundenservice und die luftige Lounge-Atmosphäre der Autohäuser sollen jene Kunden ansprechen, die sich bei den traditionellen Premiummarken nicht gut aufgehoben fühlen. Fraglich bleibt, ob die Modellpalette genügend Anziehungskraft entwickelt, um die Nachteile des dünnen Händlernetzes und das fehlende Image aufzuwiegen. Klar dürfte sein: In Stuttgart, München und Ingolstadt wird man trotz des Marktstartes von Infiniti auch weiterhin ruhig schlafen können.

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