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Test Audi A4 Avant – Der fast zu perfekte Kombi
Test Audi A4 Avant -  Der fast zu perfekte Kombi Bilder

Copyright: auto.de/hersteller

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Holger ZehdenBereits seit 2007 rollt der aktuelle Audi A4 erstmals vom Band. Die Kombi-Variante Avant folgte ein Jahr später. 2011 spendierten ihm die Ingolstädter das Facelift, in dessen Gewand der Premium-Mittelklässler auch heute noch vorfährt. Bevor ab 2014 ein brandneuer A4 gegen BMW 3er und Mercedes C-Klasse ins Feld zieht, wollte auto.de wissen, was der etwas in die Jahre gekommene Kombi gegen die Konkurrenz vorzubringen hat

Bereits seit[foto id=“459695″ size=“small“ position=“right“] 2004 fährt Audi konsequent die Design-Schiene mit dem Singleframe-Kühlergrill. Die Scheinwerfer schrumpften über die Jahre, die Linienführung der Karosserie wurde kantiger. Auch die Leuchtgrafik in den vom A6 geerbten »Eagle-Eye«-Scheinwerfern fällt deutlich kantiger und technischer aus als beim großen Bruder. Das nüchterne Silber, in dem unser Testwagen vorfuhr, unterstützt zusätzlich den Ruf der kühlen, fehlerlosen Fahrmaschine, der dem Ingolstädter Mittelklässler vorauseilt. Als 2.0 TDI mit 143 PS soll der Audi beweisen, ob er seinem Ruf gerecht wird.

Interieur

In der Ausstattungsvariante Ambition wird der A4 Avant schon mal seinem Anspruch als Premium-Fahrzeug gerecht. Als Materialien kommen (optional) Leder, Alcantara und fast ausschließlich weiche Kunststoffe zum Einsatz. Die Verarbeitung ist dabei erwartungsgemäß tadellos.[foto id=“459696″ size=“small“ position=“left“] Wer in letzter Zeit in einem Audi oder einem anderen Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern saß, kommt mit der Bedienung des A4 sofort zurecht. Doch auch Neulinge müssen nicht lange rätseln, alles ist an seinem Platz. Dank großer Seitenwangen bieten die Sitze in der ersten Reihe auch bei sportlicher Gangart ausreichend Seitenhalt. Das Raumangebot im A4 Avant fällt gut aus, obwohl der Ingolstädter in seinen Abmessungen nur »Standard-Kost« für die Mittelklasse bietet. Im Fond sitzen bis zu drei Passagiere einigermaßen kommod, auch wenn einige Konkurrenten – etwa BMW 3er GT oder Hundai i40 cw – spürbar mehr Beinfreiheit bieten. Ein Manko, das der A4 jedoch bereits seit Jahren mit sich herumschleppt.

Auch bei der Zuladung muss der Audi A4 [foto id=“459697″ size=“small“ position=“right“]die Konkurrenz meist ziehen lassen. Obwohl sich beim Blick ins Gepäckabteil des Ingolstädter Lifestyle-Lasters eine gefühlt üppige Ladekapazität bietet, liegt der A4 Avant mit 490 – 1.430 Litern nur im unteren Drittel der Mittelklasse-Lademeister. Wer wirklich viel Platz braucht, greift zu Škoda Superb (603 – 1.835 l), VW Passat (603-1.731 l), Opel Insignia Sports Tourer (540 – 1.530 l), Hyundai i40 cw (553 – 1.719 l) oder Mazda 6 Kombi (522 – 1.664 l). Die Premium-Konkurrenz BMW 3er Touring (495 – 1.500 l) und Mercedes C-Klasse T-Modell (485-1.500 l) liegen in etwa gleich auf.

Fahreindruck

Trotz dieser Defizite beim Stauvolumen zeigt der A4 Avant in Bewegung, was ihn so erfolgreich macht. Zwar lag der pure A4 im Jahr 2012 mit 57.633 Zulassungen hinter seinen Konkurrenten BMW 3er (62.506) und Mercedes C-Klasse (69.052). Da jedoch Coupé und Cabrio des Ingolstädters [foto id=“459698″ size=“small“ position=“left“]beim Kraftfahrt-Bundesamt als einzige in einer separaten Klasse geführt werden (A5), verkaufte sich die Baureihe streng genommen insgesamt 79.002 mal. Der 143 PS starke 2.0-Turbodiesel bietet ausreichend Leistung, um sich auch auf der Überholspur wohlzufühlen. Der Sprint auf 100 km/h dauert nur 9,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 216 km/h. Im alltäglichen Gebrauch überzeugt das Aggregat durch seine Laufruhe und den moderaten Verbrauch. Laut Audi soll sich der Kombi mit 4,7 Liter Diesel pro 100 km begnügen. Im winterlichen Praxistest waren es knapp über sechs l/100 km. Das Serienfahrwerk bietet beim A4 bereits einen sehr guten Kompromiss zwischen sportlich-dynamischer Straßenlage und angenehmem Federkomfort. Gegen Aufpreis bietet Audi jedoch auch adaptive Dämpfer.

Ausstattung

Bei der Ausstattung lässt Audi auch in seiner Mittelklasse theoretisch keine Wünsche offen. Dabei macht sich jedoch die für Audi typische Preispolitik bemerkbar. Zu den eher mager bestückten Ausstattungslinien addieren sich durch diverse Extras schnell ein paar Tausender zusätzlich zum ursprünglichen Kaufpreis hinzu. So führt Audi unseren Test-A4 Ambition Avant 2.20 TDI mit einem Listenpreis[foto id=“459699″ size=“small“ position=“right“] von 35.850 Euro. Dieser umfasst serienmäßige Ausstattungsdetails wie elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC), Tagfahrlicht, Halogen-Scheinwerfer, 17-Zoll-Aluminium-Gussräder, Klimaautomatik, Start-Stopp-System und Radioanlage chorus. Durch Optionen wie unter anderem MMI Navigation Plus, Alcantara/Leder-Kombination, Xenon-Scheinwerfer, Einparkhilfe plus oder Audi active Lane- und Side-Assist kommt unser Testwagen jedoch auf einen stolzen Neupreis von 52.210 Euro. Nur zum Vergleich: ein A6 Avant ist ab 39.150 Euro zu haben, der BMW 5er Touring ab 43.150 Euro, und auch die brandneue Mercedes E-Klasse – auto.de berichtete unlängst von der internationalen Präsentation – wechselt ab 43.643,25 den Besitzer.

Motoren

Wem 143 Diesel-PS nicht reichen, für den hat Audi ein 2.0-Liter Dieselaggregat mit 177 PS, 163 PS und einen 3.0-Liter Sechszylinder mit 204 oder 245 PS im Angebot. Für Sparfüchse bietet sich der 2.0-Liter TDI mit 120 PS oder 136 PS an.[foto id=“459700″ size=“small“ position=“left“] Einstieg bei den Benzinern ist ein 1.8 TFSI mit 120 PS. Darüber rangiert eine Variante des gleichen Aggregats mit 170 PS. Topmotor ist ein 2.0-Liter Aggregat mit 211 PS beziehungsweise 180 PS als A4 flexible fuel. Noch sportlicher geht es nur im S4 (333 PS) und RS4 (450 PS) zur Sache. Abgesehen von den beiden schwächsten Aggregaten sind alle Motoren sowohl mit manueller 6-Gang-Schaltung als auch mit 7-Gang-Automatic multitronic oder S-Tronic kombinierbar.

Fazit

Was den Audi A4 Avant ausmacht, ist nicht sein Temperament, nicht seine eher durchschnittliche Ladekapazität und auch nicht der überschwängliche Luxus. Denn in den jedem einzelnen Bereich wird der A4 von der Konkurrenz übertroffen. In der Summe zeigt sich der A4 jedoch genau als das, was er sein will. Er kann alles sehr gut, vieles aber nicht (ganz) perfekt (Stichwort: Platzangebot). Die Verarbeitung liegt auf dem gewohnt hohen Niveau, der 143-PS-Turbodiesel bietet ein gutes Paket aus Leistung und Kraftstoffeffizienz, und mit der richtigen Sonderausstattung lässt sich der A4 um mindestens eine Fahrzeugklasse nach oben veredeln. Damit bietet der A4 Avant kaum Angriffsfläche für Kritik. Einzig die mittlerweile beliebige Optik – schließlich sind die einzelnen Audi-Modelle auf den ersten Blick kaum noch voneinander zu unterscheiden – und der enorme Preis schlagen sich negativ im Gesamturteil nieder.[foto id=“459701″ size=“small“ position=“right“]

Der Audi A4 ist ohne Zweifel eines der besten Autos in seiner Klasse. Die Frage ist nur, ob einem der unterkühlte, fast emotionslose Auftritt des Ingolstädters gefällt, der sich zudem kaum vom direkten Vorgänger unterscheidet. 2012 konnten sich jedoch fast 80.000 Personen für diesen Stil erwärmen, und das, obwohl die aktuelle Baureihe (B8) bereits seit 2007 vom Band rollt (Modellpflege 2011) und im kommenden Jahr durch einen komplett neuen A4 ersetzt werden soll. Wem also das Platzangebot im A4 Avant reicht – und das dürfte auf den Großteil der Bevölkerung zutreffen –, der kann mit dem Kauf eines Audi A4 Avant nicht viel falsch machen – vorausgesetzt, er besitzt das nötige Kleingeld.

Datenblatt – Audi A4 Ambition Avant 2.0 TDI

5-sitziger, fünftüriger Kombi der Mittelklasse
   
Länge/Breite/Höhe (m): 4,72/1,83/1,42
Radstand (m): 2,81
   
Motor: 4-Zylinder Turbodiesel
Hubraum (ccm): 1.968
Leistung: 105 kW/143 PS bei
max. Drehmoment: 320 Newtonmeter von 1.750 – 2.500 Umdrehungen pro Minute
Höchstgeschwindigkeit: 216 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 9,2 s
   
Test-Verbrauch: 6,4 l/100 km
Verbrauch Hersteller: 4,7 l/100 km
CO2-Ausstoß Hersteller: 119 g/km
Schadstoffklasse: Euro 5
Energieeffizienzklasse: A
   
Ausstattung
(Serie, Auswahl):
elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC), Tagfahrlicht, Halogen-Scheinwerfer, 17-Zoll-Aluminium-Gussräder, Klimaautomatik, Start-Stop-System und die Radioanlage chorus
   
Gewichte/Zuladung  
Leergewicht: 1.555
zul. Gesamtgewicht: 2.030 kg 
Kofferraumvolumen: 490 – 1.430 l
   
Preis (Euro)
 
Basismodell: ab 29.400
Testwagen: 52.210

Bewertung Audi A4 Ambition Avant 2.0 TDI

Exterieur-Design 1,4
Interieur-Design 1,5
Multimedia 1,6
Navigation 1,8
Fahrbetrieb 1,5
Verbrauch 2,0
   
Kosten pro Jahr*  
   
Anschaffungspreis Testfahrzeug 52.210,00 Euro
Kraftstoffkosten** 1.516,80 Euro
Steuern 208,00 Euro
Wertverlust 7.831,50 Euro
Gesamtkosten pro Jahr:   
9.556,30 Euro
   
Testergebnis/Gesamtprädikat:  
1,6
   

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, errechnetem Wertverlust (15 Prozent p. a.)
**Kraftstoffkosten bei 1,58 Euro/Liter Diesel und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

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Gast auto.de

Oktober 10, 2013 um 7:17 pm Uhr

Fahre mittlerweile zweiten Leasingwagen A4 (2x 2 Jahre Leasing). Außer Tanken muss man da nix tun. Ein Tag Ausfall im Business kann eine Monatsrate rechtfertigen.

Gast auto.de

April 4, 2013 um 3:55 pm Uhr

Ich hatte mal selbst einen Audi A4 und war immer zufireden. Der Preis ist mittlerweile aber viel zu ho

Gast auto.de

April 2, 2013 um 11:40 am Uhr

Der "Beweis" ist ja schnell erbracht. Einfach irgendeinen Test/Bericht anklicken in dem irgendwas von VW oder sonst einem vergleichbaren Produkt und nach "seinem" Kommentar suchen. Da braucht man gar nicht lange zu schauen und schon kommt der übliche unsachliche Mist.

Gast auto.de

April 2, 2013 um 11:31 am Uhr

Hexerd beleidigt lieber statt den Text zu lesen … und wenn ist der doch eh nur gekauft oder hinter dem Redakteur stand jemand von Audi mit der gezogenen Waffe xD …

Gast auto.de

April 2, 2013 um 3:19 am Uhr

Streitet euch doch nicht !! Im Premiumsegment liegen Audi, BMW und Mercedes nun mal ganz vorn. Die Preise sind in den einzelnen Modellreihen sehr ähnlich. Die Verkaufszahlen sprechen für sich !! Der Kia-Käufer wird dafür aber niemals Verständnis haben. Und das ist auch gut so! Und es kommt noch dazu…Wer sein Geld dem ausländischen Autobauer anvertraut und somit die Wirtschaft im Ausland unterstützt sollte in Deutschland über nichts meckern und mit Recht ganz hinten dran stehen ! 🙂

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