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Test: Citroën DS3 – Sportlich-schicker Charakterkopf

Test: Citroën DS3 – Sportlich-schicker Charakterkopf Bilder

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Von Holger Zehden — Lange vergangen sind die Zeiten, in denen Fahrzeugklassen auch etwas über die Ausstattung verrieten. Was vor 20 Jahre nur in der Oberklasse denkbar war, hat heute auch bei den Kleinwagen Einzug gehalten. Manche Hersteller nennen dies dann Premium-Klein- oder -Kompakt-Segment. Genau hier setzt auch Citroën mit dem DS3 an, einer aufgemöbelten Variante des kleinen C3. Mit viel Chic und sportlichen Motoren schicken ihn die Franzosen gegen Klassenprimus Mini und den Edel-Knirps Audi A1 ins Rennen.

Seite 2: Ausstattung und Preise; Aggregate; Fazit, Datenblatt & Preise

Optik – Aufgabe erfüllt.

Mit seinen senkrecht in der Front stehenden LED-Tagfahrlicht-Leisten ist der Citroën DS3 definitiv ein Hingucker. Darüber waren sich in der Redaktion alle einig. Auch die Wagenfarbe in Schwarz, mit weinrotem (oder wie Citroën es nennt: carmen-rotem) Dach und Spiegeln, besonders in Verbindung mit den serienmäßigen schwarz lackierten Felgen, konnten der DS3 die meisten überzeugen. Dank Bi-Color-Optik, [foto id=“383422″ size=“small“ position=“right“]großer Chromzierleisten in den Flanken und kleinem Heckspoiler, macht der DS3 einen schicken und sportlichen Eindruck.

Aufgabe erfüllt, möchte man sagen, nennt Citroën die zweithöchste Ausstattungslinie seiner DS-Modelle „SportChick“, in der auch unser Testwagen vorfuhr. Anders sah das im inneren aus. Denn rote Ledersitz sind nicht unbedingt jedermanns Sache. Gleiches gilt für das Armaturenbrett aus schwarzem Klavierlack und die Citroën-typische bernsteinfarbene Anzeige der Klimaanlage. Doch zum Glück müssen sich mit dieser Kombination wohl nicht all zu viele Fahrer anfreunden, denn der Hersteller bietet für den DS3 eine Vielzahl Individualisierung-Möglichkeiten an. Neben Wagen- und Dachfarbe, kann man sich zwischen drei Stoff und drei Leder-Paketen für den Innenraum entscheiden. Wem das Armaturenbrett aus schwarzem Klavierlack nicht zusagt, kann es auch in der Farbe des jeweiligen Daches, oder im Karbon-Look ordern. Dadurch soll kaum ein DS3 dem anderen gleichen.

Fahreindruck: Als Diesel kein Sportler.

Entgegen dem dynamischen Design und der eher sportlichen Fahrwerksabstimmung, zeigte sich unser DS3 mit größtem HDi 110 Diesel Aggregat ausgestattet, eher als gediegener Gleiter. Für Diesel ungewöhnlich, fehlt dem Aggregat vom Start weg ein wenig Biss. Bei etwas mehr als 1.500 [foto id=“383423″ size=“small“ position=“left“]Umdrehungen entfaltet der Motor dann sein maximales Drehmoment von 270 Nm. Auch eine Spitzengeschwindigkeit von 190 km/h zeugt nicht unbedingt von Racer-Qualitäten. Doch dafür bietet Citroën den DS3 ja auch explizit als Racing-Edition, mit 152 kW/200 PS starkem  Benzinaggregat, das auch im größeren DS4 zum Einsatz kommt. Unser Diesel zeigte sich hingegen als ausreichend durchzugsstark und vor allem – auch dank manuellem 6-Gang-Getriebe – als sparsam. Im Schnitt begnügte sich unser Testwagen mit lediglich 5,4 Litern Diesel. Eigentlich ein passabler Wert für ein 1.6-Liter Aggregat mit 82 kW/110 PS. Selbst auf Sparsamkeit getrimmte Kleinwagen wie der Skoda Fabia Greenline, den auto.de unlängst im Test hatte, verbrauchte trotz kleinem Dreizylinder nur einen halben Liter weniger. Umso ärgerlicher, dass Citroën es hier für nötig erachtet, in den Angaben zum DS3 HDi 110 mit Fabelwerten von 4,2 Litern pro 100 km zu werben. Hier muss Citroën dringend nachbessern.

Dank der überaus kompakten Abmessungen von 3.948 mm Länge und 1.715 mm Breite fühlt sich der DS3 im urbanen Umfeld größere Städte durchaus wohl. Als zusätzlich sehr hilfreich erwies sich [foto id=“383424″ size=“small“ position=“right“]das für 1.000 Euro zubuchbare My Way-Selectionpaket, bestehend aus Navigationssystem My Way und HiFi-System, elektronischer Einparkhilfe hinten, Mittelarmlehne vorne und Elektro-Paket. Mit 285 Litern Stauraum ist der DS3 zwar kein Raumwunder, bietet jedoch genügend Platz für die meisten Einkäufe. Der VW Polo zieht hier mit 280 Litern knapp den Kürzeren. Dahinter liegt der Audi A1 mit 270 Litern.

Überzeugend war der Citroën DS3 auf längeren Strecken. Bei der Reisegeschwindigkeit blieben sowohl Motor- als auch Windgeräusche größtenteils außen vor. Das Fahrwerk, welches im Vergleich zum Stiefbruder C3 deutlich gestrafft wurde, fällt jedoch etwas holprig aus. Zwar liegt der DS3 damit satt auf der Straße, doch vermeldet es Unebenheiten in der Straße teilweise lautstark ins Innere. Ebenfalls negativ fielen uns die zu kleinen Ablagefächer und das gänzliche Fehlen von Flaschen- bzw. Becherhalten auf.

Das Gestühl bot hingegen auf allen Sitzen auch auf längeren Fahrten guten Sitzkomfort. Obwohl ausschließlich im Fond die Beinfreiheit etwas eingeschränkt ausfiel, vermittelt der DS3 [foto id=“383425″ size=“small“ position=“left“]ein eher kompaktes Raumgefühl, was sich jedoch voll in Rahmen des für diese Klasse Üblichen bewegt. Generell waren es Kleinigkeiten, die das insgesamt gute Gesamtbild des DS3 trübten. So rutschte der Beifahrersitz beim Zustieg in den Fond stets von alleine wieder in seine Ausgangsposition. Man musste ihn also nach vorne gekippt festhalten, um auf die Rückbank des Wagens gelangen zu können. Zudem fehlten den Gurten für Fahrer und Beifahrer Stopper für die Gurtschnallen, so dass sie stets bis ans untere Ende des Gurtnabdes rutschten. Fairerweise wollen wir anmerken, dass es sich hierbei wohl um Defekte an unserem Testfahrzeug und nicht um generelle Serienfehler gehandelt haben dürfte.

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Ausstattung und Preise.

Generell punktet der DS3 durch eine vergleichsweise üppige Serienausstattung bei niedrigem Preis. Für die Sicherheit sorgen im DS3 ab Werk sechs Airbags, Antiblockiersystem ABS mit Bremsassistent, elektronisches Stabilitätsprogramm mit ESP mit Antischlupfregelung ASR, Nebelscheinwerfer, Geschwindigkeitsregler und -begrenzer sowie Zentralverriegelung mit Hochfrequenzfernbedienung. Auch bei der Komfortausstattung bietet Citroën bereits serienmäßig elektrisch [foto id=“383427″ size=“small“ position=“left“]einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn mit Komfortschaltung und Einklemmschutz auf der Fahrerseite, Bordcomputer und ein Radio mit MP3-Funktion, CD-Player, AUX-Eingang, sechs Lautsprechern und Bedienhebel an der Lenksäule. In der Basis Variante Chic startet der DS3 ab 15.300 Euro.

Zum Ausstattungsniveau SportChic unseres Testwagen zählen zudem ein HiFi-System mit Subwoofer im Kofferraum, zusätzlichem Lautsprecher mittig im Armaturenbrett, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Pedalerie und Fußstütze mit Aluminium-Applikation, Sportsitze, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit farbiger Radnabenabdeckung, sowie Citroën eTouch mit Notruf- und Assistance System, elektronischem Wartungsheft mit Informationen über Wartung, Service und technischen Hinweisen. Derartig ausgestattet, ruft Citroën mindestens 20.300 Euro für den DS3 SportChic auf. An optionalen Extras verfügte unser DS3 noch über das My Way-Selection Paket, Lederpaket mit roten Sitzen, sowie Dekor Einsätze aus schwarzem Klavierlack.

Auch wenn die Konkurrenten Mini One und Audi A1 in etwa auf dem gleichen Preisniveau starten wie der DS3, verfügen sie dennoch über deutlich schwächere Motoren. Zudem muss man sich [foto id=“383428″ size=“small“ position=“right“]viele Optionen der bei Citroën serienmäßigen Ausstattung extra hinzu buchen. So muss man bei Mini, für ein entsprechendes Gegenstück des Einstiegs-DS3 annähehernd 20.000 Euro hinblättern. Audi lässt sich einen entsprechenden A1 mit knapp 17.000 Euro bezahlen.

Unser Testwagen im Ausstattungsniveau SportChic mit kostenpflichtigen Extras und großem Dieselmotor kostet in der Anschaffung 23.760 Euro. Der A1 schlägt mit 3.800 Euro mehr zu Buche, der Mini bewegt sich mit 32.230 Euro in komplett anderen Spähren.

Aggregate.

Abhängig von der Ausstattungsvariante, kann man den DS3 nur mit bestimmten Aggregaten buchen. Generell stehen vier Benzin-Motoren und zwei Dieselaggregate zur Wahl. Den Einstieg bei den Benzinern markiert der 70 kW/95 PS starke VTi 95. Aus 1.4-Litern Hubraum schöpft dieser ein maximales Drehmoment von 136 Nm.  Darüber liegen die beiden 1.6-Liter Vierzylinder VTi 120, mit 88 kW/120 PS[foto id=“383429″ size=“small“ position=“left“] und 160 Nm Drehmoment, und THP 150 mit 115 kW/156 PS und 240 Nm Drehmoment. Bei den Selbstzündern bietet Citroën im DS3 zwei 1.6-Liter Common-Rail-Turbodiesel an. Die Einstiegsvariante schöpft daraus 68 kW/92 PS und 230 Nm Drehmoment. Das Top-Diesel-Aggregat unseres Testwagens HDi 110 leistet bei gleichem Hubraum 82 kW/112 PS und 270 Nm maximales Drehmoment.

Fazit.

Mit dem DS3 bietet Citroën eine echte Alternative zu Audi A1 und Mini. An Letzterem und dessen Zielgruppe hat man sich bei Citroën ganz offensichtlich für den DS3 orientiert. Dafür sprechen die unzähligen Möglichkeiten zur Individualisierung des Fahrzeugs. Da der DS3 jedoch auf der gleichen Basis wie der Serien-C3 fußt, kann Citroën ihn zu einem deutlich günstigeren Preis anbieten, als für Konkurrenz-Racer aufgerufen wird.[foto id=“383430″ size=“small“ position=“right“]

Entsprechend der eher jungen, kinderlosen Zielgruppe, hat Citroën bisher auf eine fünftürige Variante des DS3 verzichtet. Die Zahlen geben den Franzosen recht. Während der PSA-Konzern vom Marktstart des DS3 im März 2010 bis zum Jahresende mit 15.000 Verkäufen rechnete, konnten bereits im 3. Quartal 2010 etwa 45.000 Fahrzeuge abgesetzt werden. In Deutschland konnte Citroën schon im ersten Halbjahr 2011 mit 3.600 verkauften Einheiten annähernd doppelt so viele DS3 an den Kunden bringen, als im Vorjahr. Auch die Stückzahl der knapp 30.000 Euro teuren Racing-Edition wurde aufgrund hoher Nachfrage, von ursprünglich 2.000 geplanten Einheiten auf 7.000 erhöht. Die Kundschaft scheint zu honorieren, dass man mit dem DS3 zwar kein perfektes, aber definitiv gutes Auto mit Charakter erwerben kann. Und das zu einem annehmbaren Preis.

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Bewertung –
Citroën DS3 HDi 110 SportChic


Exterieur-Design 1,5
Interieur-Design 2,0
Multimedia 2,2
Navigation 2,0
Fahrbetrieb 1,8
Verbrauch 2,0
Kosten pro Jahr*
Anschaffungspreis Testfahrzeug 24.076,55 Euro
Kraftstoffkosten** 1.282,50 Euro
Steuern 152,00 Euro
Wertverlust 3.611,48 Euro
Gesamtkosten pro Jahr:   
5.045,98 Euro
Testergebnis/Gesamtprädikat:  
1,9

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, errechnetem Wertverlust (15 Prozent p. a.)
**Kraftstoffkosten bei 1,50 Euro/Liter Diesel und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

 

Datenblatt  – Citroën DS3 HDi 110 SportChic
dreitüriger, viersitziger Kleinwagen, Frontantrieb
Länge/Breite/Höhe: 3.948 mm/1.715 mm/1.458 mm
Antrieb:
Hubraum: 1.560 ccm
Leistung: 82 kW/110 PS bei  3.600 Umdrehungen pro Minute
max. Drehmoment: 270 Nm Newtonmeter bei 1.750 Umdrehungen pro Minute
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 9,8 s

Testverbrauch 5,7 l
Test-CO2-Ausstoß*** 174,3 g/km
Verbrauch Hersteller 4,2 l
CO2-Ausstoß Hersteller 109 g/km
Schadstoffklasse: Euro5
Ausstattung (SportChic) sechs Airbags, ABS mit Bremsassistent, ESP inklusive ASR, Nebelscheinwerfer, Geschwindigkeitsregler und -begrenzer sowie Zentralverriegelung mit Hochfrequenzfernbedienung, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn mit Komfortschaltung und Einklemmschutz auf der Fahrerseite, Bordcomputer, AUX-Eingang, HiFi-System mit Subwoofer, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit farbiger Radnabenabdeckung,
 
Gewichte/Zuladung
Leergewicht: 1.165 kg
zul. Gesamtgewicht: 1.612 kg
Zuladung: 447 kg
Kofferraumvolumen: 285 l
Preise
Basismodell: ab 15.300 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.)
Testwagen: 24.076,55 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.)
Topmodell: ab 20.300 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.)
***Basierend auf Berechnungen des bayerischen Landesamt für Umwelt

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