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Test: Peugeot RCZ 2.0 Hdi – Auf dem Sprung

Test: Peugeot RCZ 2.0 Hdi - Auf dem Sprung Bilder

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Wie bei Coupes üblich, kauern die beiden Frontpassagiere nach dem tiefen Einstieg ebenso tief und eng beieinander Bilder

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Die Sportlichkeit setzt sich im Innenraum fort Bilder

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Der Selbstzünder passt gut zum Coupe Bilder

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30.150 Euro für die Version mit 2,0-Liter-Diesel sind ein faires Angebot Bilder

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Gegenüber der deutschen Konkurrenz wie dem Audi TT oder dem Porsche Cayman muss sich der RCZ jedenfalls nicht verstecken Bilder

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Dazu kommen breite seitliche Alu-Blenden, 18-Zoll-Räder und ein langgezogenes Heck Bilder

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Schon im Stand wirkt der 4,28 Meter lange Peugeot RCZ wie eine für den Sprung bereite Katze Bilder

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Auf dem Sprung Bilder

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Es ist nicht die Marke, die Aufsehen erregt – eher die Form, die tief gedrungene Skulptur, die beiden Hutzen am Dach und die markant ausgestellten Radhäuser. Schon im Stand wirkt der 4,28 Meter lange Peugeot RCZ wie eine für den Sprung bereite Katze – elegant und dynamisch zugleich. Dazu kommen breite seitliche Alu-Blenden, 18-Zoll-Räder und ein langgezogenes Heck. Vorne prangt stolz ein weit ausgearbeiteter Löwe – Zurückhaltung sieht anders aus. Gegenüber der deutschen Konkurrenz wie dem Audi TT oder dem Porsche Cayman muss sich der RCZ jedenfalls nicht verstecken.

Interieur

Die Sportlichkeit setzt sich im Innenraum fort: klar ablesbare Rundinstrumente, ein griffiges Lederlenkrad und bequeme Sportsitze, die ausreichend Seitenhalt bieten. [foto id=“414082″ size=“small“ position=“left“]Wie bei Coupés üblich, kauern die beiden Frontpassagiere nach dem tiefen Einstieg ebenso tief und eng beieinander. Die Sicht zur Seite ist eingeschränkt, die nach hinten kaum vorhanden. Kein Wunder, dass Peugeot hintereParksensoren als Serienausstattung anbietet. Nicht zur Basis zählt hingegen die Lederausstattung für 3.500 Euro, die nicht nur die Sitze einspannt, sondern auch Armaturentafel und das Oberteil der Türverkleidung. Das sieht hochwertig aus, ist sauber verarbeitet, erreicht aber nicht ganz die Top-Qualität der deutschen Hersteller.

Dafür punktet der Franzose beim Preis. 30.150 Euro für die Version mit 2,0-Liter-Diesel sind ein faires Angebot. Vor allem, weil auch Klimaautomatik, Audioanlage, Sportsitze, Zentralverriegelung und ein Tempomat zur Serienausstattung zählen. Das Sportpaket mit kürzerem Schalthebel und Sportlederlenkrad kostet 350 Euro Aufpreis, Bi-Xenonscheinwerfer inklusive Kurvenlicht 950 Euro und das integrierte Navigationssystem 1.990 Euro.

Motoren

Der Selbstzünder passt gut zum Coupé. Schon ab 1.500 Umdrehungen fährt der Löwe mit 300 Newtonmeter Drehmoment seine Krallen in den Asphalt und beschleunigt [foto id=“414083″ size=“small“ position=“right“]aus dem Stand in 8,7 Sekunden auf Tempo 100, Schluss ist erst bei 225 km/h. Die Gänge lassen sich schnell durch  die Box ziehen und der Vierzylinder hängt gierig am Gas, sobald das klitzekleine Turboloch kurz oberhalb der Leerlaufdrehzahl schnell überwunden ist.

Als preiswerte Alternative stehen noch zwei Benziner zur Wahl. Aus jeweils 1,6 Liter Hubraum holen sie 115 kW/156 PS (ab 27.650 Euro) und 147 kW/200 PS (30.150 Euro). Eine Automatik ist nur mit dem 156 PS-Motor ab 29.150 Euro kombinierbar.

Wer es weniger flott haben will, verbraucht beim Diesel im Schnitt 6,1 Liter und damit rund 0,8 Liter mehr als beim EU-Verbrauch. Ein annehmbarer Wert, denn bei den Testrunden waren auch einige Vollgas-Autobahn-Passagen  dabei. Weniger modern ist allerdings das Fehlen einer Start-Stopp-Automatik. Gerade im Stadtverkehr ließe sich damit Kraftstoff sparen.[foto id=“414084″ size=“small“ position=“left“]

Um die Geräuschkulisse des Diesels niedrig zu halten, empfiehlt sich auch dieseltypisches Fahren, also frühes Hochschalten und untertouriges Gleiten. Beim gemütlichen Fahren nervt allerdings das ungewohnt hart abgestimmte Fahrwerk, vor allem in der Kombination mit großen Rädern. Schon leichte Rillen und Wellen massieren den Rücken und verlangen ein wenig Leidensfähigkeit – oder einen schnellen Ritt über Landstraßen und Autobahnen.

Praktisch für den Alltag

Dennoch zeigt sich das Coupé praktisch für den Alltag. Der beiden hinteren Notsitze reichen für Kinder und kurzen Strecken und der Kofferraum mit seinem Ladevolumen zwischen 321 und 639 Liter lässt auch einen Großeinkauf zu. Das bieten weder Audi (290 Liter) noch Porsche (150 Liter vorne und 260 Liter hinten).

Peugeot RCZ 2.0 HDI – Technische Daten:

2+2-sitziges Sportcoupé
Länge/Breite/Höhe: 4.290 mm/1.850 mm/1.360 mm
Radstand: 2.600 mm
Kofferraumvolumen: 321 – 639 Liter
Leergewicht: 1.445 kg
maximale Zuladung: 380 kg
Motor: Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 2-0-Liter
Leistung: 120 kW/163 PS
maximales Drehmoment: 340 Nm zwischen 2.000 – 3.000 U/min
0-100 km/h: 8,7 s
Vmax: 225 km/h
Verbrauch: 5,3 Liter Diesel
CO2-Ausstoß: 139 g/km
Abgasnorm: Euro 5
Preis: ab 30.150 Euro

Kurzcharakteristik:

Alternative zu: Audi TT, Porsche Cayman, Renault Laguna Coupé
Passt zu: jugendlichen Sportfahrern, die auf einen deutschen Sportwagen verzichten können
Sieht gut aus: auch im Stand

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