Test Rewaco Trike RF1 LT 2: Es muss kesseln …
Test Rewaco Trike RF1 LT 2: Es muss kesseln ... Bilder

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Rewaco Trike RF1 LT 2: Es muss kesseln ... Bilder

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Von Ingo Koecher — Vier Zylinder, drei Räder, zwei Sessel und Unmengen von Chrom: Unauffällig anschleichen ist mit dem Trike Rewaco RF 1 LT Turbo undenkbar. Das Gesamtkunstwerk kündigt sich bereits an, lange bevor es ins Sichtfeld der Passanten einfährt. Dafür sorgt der raue 1.6-Liter Turbobenziner mit 148 kW/201 PS. Dessen brachiales Geläut wird aus den vier Brennkammern über zwei Abgasendrohre – die sind natürlich verchromt – in den Äther entlassen.

Die Schrauberhallen von Rewaco mit Sitz in Lindlar bei Köln verlassen Eigenentwicklungen und Umbauten, sogenannte Conversions – etwa von Triumph oder Suzuki. Allen gemein ist die Dreirädrigkeit, ein gewaltiger Lenkkopfwinkel und mehr oder weniger an „häusliches“ Gestühl erinnerndes Mobiliar.

Das RF1 LT-2 ist das Topmodell des Herstellers. Der wassergekühlte Vierzylinder liefert 148 kW/201 PS, das maximale Drehmoment liegt bei etwa 240 Nm. Geschaltet wird per manueller Fünf-Gang-Schaltung, die im Falle [foto id=“422337″ size=“small“ position=“right“]einer kraftschlüssigen Verbindung Kontakt zu den einzeln aufgehängten Hinterrädern herstellt.

Fahrwerk

Unter den Rewaco-Trikes sind zwei- oder dreisitzige Fahrzeuge lieferbar. Die Conversions-Modelle verfügen über zwei Sitze, deren Sitzbankcharakter sich näher an dem eines Motorrades orientiert. Auch die extremen Lenkkopfwinkel der Rewaco-Fahrzeugen entfallen bei den Conversions. Zudem gibt es Unterschiede beim Fahrwerk: So wird am Rewaco-Vorderrad eine Trapezlenkgabel mit Zentralfederelement verbaut, wohingegen die Conversions von einer klassischen Telegabel abgefedert werden.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Federweg der Trapezlenkgabel, deren beide Holme sich während der Arbeit sichtbar nach oben bewegen. Eine Telegabel verrichtet ihren Dienst da eher unauffällig, ohne Höhenschwankungen der beiden Zylinder, die ineinander laufen.

Schalten, Lenken, Verkeilen …

Eine weitere Herausforderung liefert der Ganghebel, der auf den vermeintlichen Tank, der ist bei Rewaco-Trikes am Heck, aufgesetzt wurde. Um ein flüssiges und möglichst ruckelfreies Bewegungsschema zu erreichen, und sich [foto id=“422338″ size=“small“ position=“left“]dem Cruisergedanken entspannt zu nähern, wird idealerweise mit der linken Hand geschaltet. Die muss dazu vom Lenker genommen werden. Mit der rechten Hand wird das Gas am Drehgriff wie beim Motorrad heruntergeregelt. Gekuppelt wird über das links angeordnete Kupplungspedal, gebremst mit dem rechten Bremspedal.

Wem der Gedanke, während des Schaltvorgangs den Lenker loslassen zu müssen, Schweißperlen auf die Stirn treibt, der kann beruhigt werden, läuft das Rewaco RF1 doch auch dann noch stur geradeaus. Selbst einarmiges Befahren von Kurven etwa um zu schalten, ist kein Problem. Das 3.410 mm lange und 1.880 mm breite Trike ist sanftmütig, verfügt über eine stabile Straßenlage und ist leicht im Handling. Wichtig ist jedoch, immer die Dimensionen des Hinterteils im Kopf zu behalten. Was da folgt, ähnelt in seinen Maßen nämlich denen eines handelsüblichen Pkw. Unachtsamkeit kann hier schnell zu unangenehmen Verkeilungen führen.

Der Sitzkomfort auf dem Rewaco RF1 entspricht dem eines Autos, wobei die Passagiere bei höheren Geschwindigkeiten vom Fahrtwind in die Sitzschalen gepresst werden. Geht es indes „cruisig“ zu, steht grenzenlosem Genuss nichts im Weg. Das ist auch dann noch der Fall, wenn die Besatzung des 635 kg schweren [foto id=“422339″ size=“small“ position=“right“]Trikes niemals unbeobachtet unterwegs ist.

Fazit

Trike fahren ist ohne Frage ein Erlebnis. Zudem lässt sich so ohne Motorradführerschein etwas Bikerfeeling schnuppern. Natürlich werden eingefleischte Motorradfahrer dieses Zwitterwesen mit seinem Sicherheitsfaktor „Drittes Rad“ eher belächeln, fehlt doch der entscheidende Parameter, der Motorradfahren ausmacht: das Neigen beim Einfahren, Durchfahren und Verlassen einer Kurve.

Wen der Basispreis des Rewaco RF1 ST-2 von 20.990 Euro nicht abschreckt, der bekommt dafür ein Fahrzeug, das dem eigenen Ego Höhenflüge verschaffen kann. Denn eines ist mal sicher: Unbeobachtet anschleichen ist nicht drin. Also dann – lass kesseln!

Datenblatt Rewaco Trike RF1 LT 2
   
Länge/Breite/Höhe: 3.410 mm/1.880 mm/1.100 mm
Sitzplätze: 2
Gewicht (fahrfertig, ohne Kraftstoff): 635 kg
Tankinhalt: 40 Liter
Rahmenbauart: Gitterrohrrahmen
   
Motor: wassergekühlter 4-Zylinder-Reihenmotor
Hubraum: 1.596 ccm
Leistung: 148 kW/201 PS
max. Drehmoment: 240 Newtonmeter bei 3.800 Umdrehungen pro Minute
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Test-Verbrauch: 9,8 l/100 km im Mittel
Getriebe: manuelles Fünf-Gang-Schaltgetriebe
   
Radaufhängung  
Vorderrad: Trapezlenkgabel mit Zentralfederelement
Hinterrad: Einzelradaufhängung mit Bilstein-Gasdruckdämpfer
   
Bremsen vorn/hinten: Scheibenbremse
   
Reifen: vorn: 180/55 ZR 17 (optional 200/50 ZR 17)
hinten: 255/45 ZR 17 (optional 295/35 ZR 18 od. 335/30 ZR 18)
   
Räder: vorn: 5 J x 17 Felge
hinten: 10 J x 17 Felge
   
Preise  
Basismodell: 20.990 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt., zzgl. Überführung)
Testfahrzeug: ab 33.350 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt., zzgl. Überführung)

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